Regime change in Washington – so what?

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Maren
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Regime change in Washington – so what?

Beitrag von Maren »

Der Herr des White House zu Washington verliert vor den laufenden Kameras der Welt immer unübersehbarer den Verstand und ist im Begriff, ebendiese Welt so blindwütig vor die Wand zu fahren, dass sogar die Bilderberger ihre machtgewohnte Ruhe eingebüsst und ihr jährliches Geheimst-Treffen um einen Monat vorverschoben haben. Freilich geht, was diese mächtigen Herren hinter verschlossenen Türen besprochen oder gar beschlossen haben, uns Normalsterbliche traditionsgemäss einen Dreck an. Aber im Land der unbegrenzten Möglichkeiten muss man naturgemäss immer mit allem rechnen, sogar mit dem Unmöglichen – warum also nicht auch mit etwas so Populärem wie einem regime change? Darum sei hier die Frage erlaubt: What next, falls
„der mächtigste Mann der Welt“ nächstens aus dem grossen Spiel ausscheiden sollte, auf welche spektakuläre Weise auch immer: Impeach, Abwahl, Abgang, Abtritt, Abknall etc.? Haben wir ja alles schon gehabt und wäre nichts wirklich Neues. Man darf also gespannt sein. Hier nur eine kleine, bescheidene Spekulation über eine Zukunft ohne Trump (die ja früher oder später sowieso
kommt): Kaum ist er weg, wird von den übriggebliebenen Mächtigen ein grosses mediales blame game drama aufgeführt und alle Schuld an allen Missständen in dieser Welt ihm, dem regime gechangeten, angelastet – abgesehen natürlich von den üblichen Verdächtigen Putin, Ji und den Mullahs. Der regime change, wenn er denn kommt, wird jedenfalls keinerlei Machtwechsel bringen.

Kommentar von Benjamin Kradolfer
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