"Eine Folge „Markus Lanz“ wurde wegen einer falschen Tatsachenbehauptung eines Gasts in der Mediathek um zwei Minuten gekürzt. Im Video selbst ist das kaum erkennbar. Nicht nur dieser Fall zeigt, dass es einen transparent nachvollziehbaren Prozess für die Korrektur von Falschbehauptungen in Mediatheken braucht. (...)
Zumindest beim ZDF gibt es hierfür noch keine einheitliche und etablierte Vorgehensweise, wie sich am Beispiel der Talkshow „Markus Lanz“ illustrieren lässt. Seit kurzem findet sich in der Mediathek unter dem Video zur Sendung vom 2. Dezember 2020 folgender Hinweis:
In der Sendung „Markus Lanz“ vom 2.12.2020 wurde im Gespräch zwischen Markus Lanz und Dr. Carsten Linnemann behauptet, Starbucks Deutschland habe staatliche Hilfen zum Ausgleich wegfallender Umsätze aus den Corona-Programmen der Bundesregierung erhalten. Dies stimmt jedoch nicht. Da wir von Starbucks auf diesen Fehler hingewiesen wurden, haben wir diesen Teil des Gesprächs in der Online-Fassung für die ZDF-Mediathek entfernt.
Der Schnitt ist bei Minute 55:20 im Video erkennbar. Dem Wortlaut nach wurde diese Stellungnahme und Kürzung nicht auf Basis einer formalen Gegendarstellung sondern durch das ZDF in Eigenregie vorgenommen. Es gibt in der Mediathek aber auch ein Beispiel für eine formale Gegendarstellung, und zwar zur Sendung „Markus Lanz“ vom 08. September 2020, dessen Video nicht mehr online verfügbar ist. Bis heute ist allerdings die von einem AfD-Politiker angemahnte Gegendarstellung zur Sendung als eingebetteter Scan in der Mediathek verfügbar."
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Falschaussage bei Markus Lanz aus Mediathek gelöscht
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