Programmtipps/Sehenswertes

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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Programmtipps/Sehenswertes

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 14. August 2026, 17:01

Gabriele Krone-Schmalz „Feindbilder dekonstruieren“

Ein Vortrag im Rahmen einer Ringvorlesung der Uni Hamburg in der Mennonitenkirche | Hamburg 02. 06.2026

https://www.youtube.com/watch?v=V8tmV075Wes&t=8m50s

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 9. August 2026, 20:47

Warum Gadaffi sterben musste: https://www.youtube.com/watch?v=9RZcXM3EIvM

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 1. August 2026, 10:17

Dokumentation Deutschland 2026 +++ Als die Mauer fiel, war Demokratie mit Hoffnung verbunden. Heute ist die Stimmung gekippt. Die ehemalige Volkspartei SPD muss im Osten Deutschlands um ihr Überleben kämpfen und der CDU, Partei des „Einheitskanzlers“ Helmut Kohl und der „ostdeutschen“ Bundeskanzlerin Angela Merkel, laufen die Wähler in Scharen davon. Die Parteien und mit ihnen die Demokratie sind in der Krise. Was ist geschehen?

https://www.ardmediathek.de/film/volksparteien-ohne-volk-im-osten-gescheitert/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvdm9sa3NwYXJ0ZWllbi1vaG5lLXZvbGs

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 27. Juli 2026, 19:20

Arte: Im Schatten des Krieges in Gaza verschärfte sich auch die Lage im Westjordanland: Jedes Jahr sterben dort dutzende Kinder durch die Kugeln israelischer Soldaten und Polizisten. 2025 zählten Menschenrechtsorganisationen im Westjordanland 58 getötete Minderjährige, mehr als ein Kind pro Woche, das ist ein trauriger historischer Rekord.

https://www.youtube.com/watch?v=y07SyKtKtZQ

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 2. Juli 2026, 17:46

Longtagesschausyndrom

Im Gespräch mit Prof. Michael Meyen

Professor Michael Meyen hat sich eine Woche lang jeden Abend die #Tagesschau angesehen – und analysiert, welches Weltbild Deutschlands wichtigste Nachrichtensendung täglich vermittelt. Im Gespräch geht es um das beruhigende Bild eines angeblich funktionierenden Landes, um Experten-Framing, Sprachregelungen, den Vergleich mit der „Aktuellen Kamera“ der DDR und die Frage, warum viele Zuschauer die mediale „blaue Pille“ offenbar bewusst wählen.

Außerdem sprechen wir über öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Corona als Vertrauensbruch, Meyens eigene Disziplinarverfahren, Programmbeschwerden, Aussteiger aus dem Mediensystem, das EU-Projekt „Demokratie-Schutzschild“ und den wachsenden Kampf um Reichweite, Deutungshoheit und freie Medien.

Ein Gespräch über Massenbewusstsein, Staatsnähe, Medienmacht – und die Frage, wie viel Wirklichkeit in den Nachrichten wirklich vorkommt.

https://www.youtube.com/watch?v=EgmxUEGCCxg

Explosiver Film zum Nord-Stream-Anschlag

von Maren » 1. Juli 2026, 12:07

Ein Film könnte sprichwörtlich Sprengstoff sein bei der Frage, wer die Erdgaspipeline Nord Stream lahmgelegt hat, und warum.

Am 26. September 2022 wühlten vier Explosionen die Ostsee in der Nähe der dänischen Insel Bornholm auf. Die Ursache war ein Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines. Nord Stream 1 transportierte bis dahin russisches Erdgas nach Deutschland und Westeuropa. Nord Stream 2 wartete, schon mit Gas gefüllt, auf die Betriebsgenehmigung. Wer hat diesen Anschlag in wessen Auftrag ausgeführt? Diese Frage ist bis heute nicht endgültig beantwortet.

Der Film „Nord Stream – Die Sprengung“ will den Fall nun aufklären. Gemacht haben ihn Moritz Enders und Gunther Merz. Unterstützt wurden sie von Ronald Thoden vom Verlag des Nachrichtenmagazins Hintergrund, der als Produzent genannt wird. Der Dokumentarfilm stellt entscheidende Fragen, die andere weglassen – und liefert Antworten, die in der Politik niemand hören will. Die Filmemacher Enders und Merz präsentieren dazu eine Reihe Interviews mit internationalen Experten, Journalisten und ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern.

Der Film hat am 2. Juli im Berliner Kino „Babylon“ Premiere. Wegen der großen Nachfrage wird der Film am 7. Juli nochmal gezeigt, am selben Ort. Es ist zu hoffen, dass viele Kino-Betreiber in Deutschland sich trauen, ihn zu zeigen – es geht um nicht weniger als die Zukunft des eigenen Landes.

Quelle: https://apolut.net/explosiver-film-zum-nord-stream-anschlag-von-tilo-graser/

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 27. Juni 2026, 12:31

Die unbequeme Wahrheit: Karin Leukefeld über den Machtwechsel in Nahost

Die Nahost-Expertin und Journalistin Karin Leukefeld analysiert in diesem tiefgründigen Gespräch mit Patrik Baab die radikalen Verschiebungen in einer der explosivsten Regionen der Welt. Während westliche Schlagzeilen oft ein einseitiges Bild zeichnen, berichtet Leukefeld von einer neuen Realität: Einem Iran, der militärisch und diplomatisch gestärkt aus dem jüngsten Konflikt hervorgeht, und einem US-Hegemon, dessen Einfluss in der arabischen Welt unaufhaltsam schwindet.

https://www.youtube.com/watch?v=rYGbnOe9i-E&t=1s

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 8. Juni 2026, 16:07

Reise in die Vergangenheit - Germany Made by USA (WDR, 1999)

https://www.youtube.com/watch?v=6e4DnEI0D2w

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 16. Mai 2026, 15:29

Frust brütet nicht nur im Osten: Die spannende und auch versöhnliche MDR-Doku „Wut. Eine Deutschlandreise“

Der Journalist und Grimme-Preisträger Matthias Schmidt hat sich zuletzt in drei Filmen ausführlich mit der Wut in Ost und West befasst. Nun führt er seine Protagonisten noch einmal zusammen. […]

Dass Wut vor allem ein ostdeutsches Phänomen ist – diese Erzählung galt dem Westen lang zur moralischen Selbstberuhigung. Schmidt jedoch demontiert sie ohne agitatorischen Ton, allein durch Beobachtung. Denn auch im Ruhrgebiet trifft er auf Verunsicherung, Abstiegsangst, politische Entfremdung und soziale Erschöpfung. Der knarzig-sympathische Wirt Uwe Ziebuhr erzählt davon in eindrücklicher Weise. Das Zechensterben im Pott – er hat es hautnah miterlebt. […]

Mit diesen Filmen korrigiert Matthias Schmidt Wahrnehmungen, die schon lange nicht mehr der Realität standhalten, und Vorurteile, die mehr als überholt sind. Wer den Osten nur als Wutzone sieht, wird hier ebenso irritiert wie jene, die den Westen für immun dagegen halten.

„Wut – Eine Deutschlandreise“ zeigt, dass Wut in Deutschland keine Himmelsrichtung kennt. Sie sitzt in Plattenbauvierteln ebenso wie in stillgelegten Zechen, in Biografien mit Wendebrüchen ebenso wie in den bröckelnden Sicherheiten einer Bundesrepublik, wie man sie aus den Achtzigern kennt. Und vielleicht beginnt Verständigung genau dort, wo man aufhört, sie regional zu sortieren.

https://www.berliner-zeitung.de/article/der-frust-bruetet-nicht-nur-im-osten-die-versoehnliche-mdr-doku-wut-eine-deutschlandreise-10034483

Anmerkung: Dieser Film müsste nicht nur im MDR Fernsehen um 20.15 Uhr laufen – sondern auch im ERSTEN.

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 6. Mai 2026, 13:30

ARD-Radiofeature untersucht am Beispiel von Julian Assange die Wehrhaftigkeit des Journalismus.

Mit dem Versprechen radikaler Transparenz hat der australische Hacker und Journalist Julian Assange vor 20 Jahren WikiLeaks gegründet, um vertrauliche Dokumente, Videos und Fotos anonym öffentlich zu machen. Die Folgen für Assange waren eine Anklage der USA wegen Spionage sowie fünf Jahre Haft. Im ARD-Radiofeature "Kampf der Geheimhaltung" fragen Lea Eichhorn und John Goetz, wie wehrhaft unabhängiger, kritischer Journalismus noch ist, wenn selbst demokratisch gewählte Regierungen gegen Journalisten vorgehen, wenn sie unliebsame Wahrheiten veröffentlichen.
[url=
https://www.turi2.de/aktuell/hoer-tipp- ... rnalismus/]https://www.turi2.de/aktuell/hoer-tipp- ... rnalismus/[/url]

Kampf der Geheimhaltung – Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit

https://www.ardsounds.de/episode/urn:ar ... e515e82ae/

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 4. Mai 2026, 11:51

Podcast {ungeskriptet}: Holger Friedrich spricht mit Ben Berndt über Medien und den Blick aus dem Osten

Der Verleger der Ostdeutschen Medienholding ist Gast im Podcast {ungeskriptet}. Mit Ben Berndt spricht er über Ost-Identität und Medien ohne Klischees. […]

Dass die Einladung medial Gewicht hat, zeigt laut OAZ Berndts vorherige Folge mit AfD-Politiker Björn Höcke. Diese kam nach weniger als 24 Stunden auf rund eine Million Abrufe – ohne Sender, ohne Gebühren, ohne große Redaktion im Rücken. Berndt selbst sagt, ihm sei egal, ob ein Gast „links oder rechts steht, grün, weiß oder braun“ ist – er wolle verstehen, was er von ihm lernen könne. Geschnitten werde nicht, aus dem Zusammenhang gerissen werde also auch niemand. Seine Gästeliste ist breit aufgestellt.

Neben Höcke saßen bei Berndt der Linken-Politiker Jan van Aken, eine Sahra Wagenknecht, Gregor Gysi, und der frühere FDP-Vorsitzende Christian Lindner, ebenso Frank Thelen, Ulrike Guérot und Peter Hahne – aber auch der einstige Bordellbetreiber Bert Wollersheim, der Salafist Pierre Vogel und ein ehemaliges Mitglied der Hells Angels.

https://www.berliner-zeitung.de/article/podcast-ungeskriptet-holger-friedrich-spricht-mit-ben-berndt-ueber-medien-und-den-blick-aus-dem-osten-10033823

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 28. April 2026, 09:52

Lesenswerter Beitrag auf Tagesschau.de zum Palantir-Manifest:

Von "Techno-Faschismus" und Milliardengeschäften
Das Manifest von Palantir-Chef Alex Karp geht viral. Kritiker werfen ihm "Techno-Faschismus" vor. Doch Karps Rhetorik passt auch auffällig gut zu den wirtschaftlichen Interessen des Datenkonzerns.

Eine Analyse von Angela Göpfert, ARD-Finanzredaktion

Über 35 Millionen Aufrufe und mehr als 33.000 Likes: Selten hat ein Post eines Tech-Unternehmens ein derart großes Echo in den sozialen Netzwerken hervorgerufen. Vor mehr als einer Woche veröffentlichte Palantir-CEO Alex Karp auf dem offiziellen X-Account des Datenanalyseunternehmens ein Manifest mit 22 Thesen.

https://x.com/PalantirTech/status/2045574398573453312

(...)

Eine der Kernaussagen des Manifests auf X ist, dass das Silicon Valley eine "moralische Schuld" gegenüber den USA habe. Nun müsse die Elite der Tech-Industrie ihren Beitrag zur Verteidigung jenes Landes leisten, das ihren Aufstieg überhaupt erst ermöglicht habe. Zugleich argumentiert der Palantir-CEO, dass das Atomzeitalter zu Ende gehe und die nächste Ära der Abschreckung auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren werde. Vor diesem Hintergrund sei es unerlässlich, dass US-Techunternehmen KI-Waffen entwickeln.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... s-100.html

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 18. April 2026, 16:27

Podiumsdiskussion: Krone-Schmalz und Erler im Theater OST: Scharfe Thesen zu Krieg und Medien

Publikum stellt unbequeme Fragen zu Krieg, Medien und Politik. Die Antworten fallen überraschend deutlich aus – und enden mit einem Appell.

https://www.berliner-zeitung.de/politik ... 1776485899

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 13. April 2026, 10:13

„Das könnten unsere Remmos gewesen sein“: MDR-Doku beleuchtet den Kronjuwelenraub in Dresden

Besser kann man eine True-Crime-Doku wie diese nicht beginnen, die Dresdener werden sich vor Lachen nicht mehr einkriegen. Oder vor Wut – je nachdem. „Bis zum 25.11 2019“, sagt eine Frauenstimme da, die sich später als die der MDR-Fernsehjournalistin Heike Römer-Menschel herausstellen wird, „galt das Grüne Gewölbe als total sicher“. Noch jemand anderes – der Ex-Sicherheitschef des Grünen Gewölbes, Michael John – stammelt im TV-Material aus dieser Zeit: „Das wollten wir in Dresden nie erleben!“ […]

Am Ende bleibt vor allem ein Gefühl der Wut zurück. Man hat alles gesehen, auch verstanden, kriegt aber nicht in den Kopf, warum diesen Clans nicht das Handwerk gelegt werden kann. Dabei ist die politische Dimension des Ganzen noch nicht einmal mitbetrachtet worden, die Enttäuschung der Bürger, die mögliche Veränderung ihres Wahlverhaltens etc. Die Doku insistiert nicht auf Aufklärung, sondern auf Unabgeschlossenheit. Ungewollt erzählt sie damit auch von der Serialität moderner Kriminalität: Jeder Fall ein Echo des vorherigen, jeder Einbruch ein Versprechen auf den nächsten.

https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/tv-medien/das-wollten-wir-in-dresden-nie-erleben-gruenes-gewoelbe-li.10029195

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 9. April 2026, 14:15

Als Israel am 07.04.2026 die Rafie-Nia-Synagoge in Teheran zerstörte, griff es die zweitgrößte jüdische Gemeinde in der Region an, und die einzige, die außerhalb der Kontrolle des Zionismus liegt.

Max Blumenthal besuchte letztes Jahr die iranische jüdische Führung und diskutierte ihre Beziehung zur Islamischen Republik sowie ihre Ansichten zu allem, von Palästina bis hin zur iranischen jüdischen Diaspora

Schauen Sie sich seinen Film mit Regisseurin Maria Mavati an, „Uncaptured: Jews in the Islamic Republic of Iran“

https://www.youtube.com/watch?v=KeUnjVdV4ho

Zur Erinnerung: Israel und die Bombe

von Maren » 1. April 2026, 10:33

Israel und die Bombe – Ein radioaktives Tabu

Ein Dokumentarfilm von Dirk Pohlmann
arte, 2012

Der Film behandelt die Geschichte des israelischen Nuklearwaffenprogramms, die Informationspolitik Israels diesbezüglich sowie rechtliche und moralische Aspekte. Um die Aussagen des Films zu stützen, werden eine Reihe von Interviews gezeigt, unter anderem mit dem israelischen Militärhistoriker Martin van Creveld, mit Avi Primor, der von 1993 bis 1999 israelischer Botschafter in Deutschland war, sowie mit Karsten Voigt, der von 1983 bis 1998 außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag war.

https://www.youtube.com/watch?v=TSun1btJ-X4

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Geheime Kommandosache – Israels Atombombe – aus dem Nazi-Schoß gekrochen?

Ein Dokumentarfilm von Gaby Weber

Dezember 2018

Am 13. Dezember 1960 alarmierte die „Time“ die Weltöffentlichkeit: Israel baue heimlich an der Atombombe. Die Aufregung war groß; niemand wollte etwas gewusst haben. Auch die gerade erst gegründete Internationale Atomenergie-Organisation hüllte sich in Schweigen. Sie schweigt bis heute. Systematisch wurden die Öffentlichkeit und die Parlamente betrogen. Die Wahrheit ist: Schon 1960 wussten die westlichen Regierungen Bescheid. Sie hatten den Bau abgenickt und sogar aktiv unterstützt. Die israelische Atombombe war mit deutschem Geld und deutscher Technologie entstanden, einer Technologie, die im Auftrag des Führers am Kaiser-Wilhelm-Institut entwickelt und für das Oberkommando der Wehrmacht patentiert worden war. Dieses Wissen wurde ab Ende der fünfziger Jahre in den Dienst Israels gestellt. Das Schwere Wasser kam aus Norwegen, wo es die Nazis während des Krieges produziert hatten. Das Uran lieferte die argentinische Atomkommission, die nach 1945 von Nazis-Wissenschaftlern aufgebaut worden war.

https://www.youtube.com/watch?v=rJClsenkrgA

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 25. März 2026, 12:35

Der Journalist Ahmad Saadaldin, der den X-Kanal "Propaganda & co" betreibt, ist mit seinem Team über die türkische Grenze in den Iran gefahren, und dokumentiert dort vor Ort die Auswirkungen des US-israelischen völkerrechtswidrigen Angriffkrieges gegen die iranische Bevölkerung.

Saadaldin hat auch hervorragende Aufklärungsarbeit über die Causa Epstein und messianische Vorstellungen des Zionismus gemacht - eine Ideologie, die gerade eine ganze Region in Schutt und Asche legt, eine Million Menschen im Libanon vertreibt, einen Genozid in Gaza begeht, und dabei sogar Kleinkinder foltert.
https://x.com/DropSiteNews/status/2036170836478947544?s=20

Das ist die erste Folge der Iran-Serie, direkt vor Ort aufgenommen. Ahmads Team spricht persönlich mit Betroffenen des Angriffskrieges. Beeindruckend ist dabei die Differenziertheit der Menschen, die gerade alles verloren haben: So sagt etwa eine iranische Mutter, deren Ehemann und Kinder bei einem Bombenanschlag ermordet wurden, sie hege keinen Groll gegen die amerikanische Bevölkerung, sie mache allein Trump und die amerikanische Regierung dafür verantwortlich. Ihr Bruder bekräftigt, sie wüssten, in den USA würden Menschen leben genau wie sie, sie würden genauso lieben und leiden wie die Menschen im Iran. Sie wünschen sich nur, dass Trump aus dem Amt genommen wird.

https://www.youtube.com/watch?v=Ankqs43fo0o

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 22. März 2026, 22:11

Michael Lüders, gewohnt sachkundig, über den (verbrecherischen Angriffs-) Krieg gegen den Iran. So etwas in der Art wünschte man sich vom OERR. Eine Portion Zynismus kann angesichts der erratischen Vorgehensweise der Hauptkriegstreiber USA und Israel nicht schaden - dachte sich wohl auch Herr Lüders.

https://www.youtube.com/watch?v=_hgjWqSb4IY

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 17. Februar 2026, 19:16

Marcel Joppa im Gespräch mit Dirk Pohlmann: Münchener Sicherheitskonferenz hat ausgedient. Welche Konsequenzen ziehen die Staats- und Regierungschefs der EU aus der Münchner Sicherheitskonferenz? Über die geopolitische Rolle der Europäischen Union und der USA berichtet der Autor und Regisseur Dirk Pohlmann.

https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-17-februar-2026

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 15. Februar 2026, 10:59

(Red.) Seit vielen Jahren weisen wir auf die mangelhafte Schulbildung hin. Mein Offener Brief an einen Bildungsdirektor von 2002 hatte folgenden Schluss:
Am ersten Tag des neuen Schuljahres erhielten alle Lehrer einer Privatschule von ihrem Schulleiter folgenden Brief:
"Lieber Lehrer, Ich habe ein Konzentrationslager überlebt. Meine Augen haben Dinge gesehen, die kein menschliches Auge je erblicken sollte: Gaskammern, erbaut von gebildeten Ingenieuren. Kinder, vergiftet von wissenschaftlich ausgebildeten Ärzten. Säuglinge, getötet von erfahrenen Kinderschwestern. Frauen und Kinder, erschossen und verbrannt von ehemaligen Oberschülern und Akademikern. Deswegen traue ich der Bildung nicht mehr. Mein Anliegen ist: Helfen Sie Ihren Schülern, menschlich zu werden. Ihr Unterricht und Ihr Einsatz sollte keine gelehrten Ungeheuer hervorbringen, keine befähigten Psychopathen, keine gebildeten Eichmanns. Lesen, Schreiben und Arithmetik sind nur wichtig, wenn sie dazu beitragen, unsere Kinder menschlicher zu machen.“
Hier im beiliegenden Video kommt eine Stimme aus dem Hochschulbereich zu Wort, die aus eigenem Erleben, eigener Lehrerfahrung das deutsche Niveau in Worte und Beispiele fasst. Ein Interview über die dramatische Bildungsmisere - nicht nur in Deutschland. 98 Minuten, die sich lohnen.(Willi Wahl)

https://www.youtube.com/watch?v=E997ELbmiMY

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 5. Februar 2026, 11:51

Von ARTE bei einem russischen Star­re­gisseur in Auftrag gegeben, doch niemals ausgestrahlt: der geopolitisch höchst brisante Doku­men­tar­film The Magnitsky Act – Behind the Scenes.

Der US-Finanzier Bill Browder war in den 1990er Jahren der größte ausländische Finanzinvestor Russlands. Durch die Russlandkrise von 1998 verlor sein Fonds rund eine Milliarde Dollar. 2005 wurde er als »Sicherheits­risiko« des Landes verwiesen. 2009 ereignete sich der »Fall Magnitsky«.

Laut Browder wurde sein Unternehmen von russischen Beamten und Kriminellen entwendet und für einen 230 Millionen Dollar Steuerbetrug missbraucht. Sein Anwalt Magnitsky habe dies aufgedeckt, sei deshalb verhaftet und in einem Moskauer Gefängnis gefoltert und ermordet worden.

Browder lobbyierte in der Folge für den amerikanischen »Magnitsky Act«, der 2012 erstmals russische Offizielle mit Sanktionen belegte. Der Europarat verabschiedete einen Bericht – verfasst von einem Schweizer Abgeordneten, beworben von einer deutschen Politikerin – der Russland verurteilte.

Regisseur Andrei Nekrasov, ein bekannter Putin-Kritiker, wollte diese Geschichte verfilmen. Doch während der Dreharbeiten kamen ihm Zweifel, denn: Magnitsky war nicht Anwalt, sondern Buch­­halter Browders, und er wurde nicht als Whistleblower, sondern als Verdächtiger im Steuer­­betrugs­­fall verhaftet, den Browder mithilfe der Mafia selbst organisiert haben soll.

Der finale Film zeichnet diese überraschende Wende nach. ARTE, das den ursprünglichen Film in Auftrag gegeben hatte, wollte den fertigen Film nicht mehr ausstrahlen. Eine Vorführung im Europa­parlament, am Tag der Pressefreiheit 2016, wurde kurzfristig abgesagt, und ein Buch zum Fall von Amazon zensiert. Im Sommer 2018 wurde der Film schließlich geleaked.

Woran starb Magnitsky im Moskauer Gefängnis wirklich, und wohin flossen die entwendeten Steuer­gelder? Durch ein Aluminiumgift im Auftrag Browders, und unter anderem in den Wahlkampf von Hillary Clinton – behauptet die Putin-Regierung. Mit demselben Gift soll Browder noch drei weitere Mitwisser ermordet haben. Russische Propaganda?

https://swprs.org/magnitsky-act-film/

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 30. Januar 2026, 12:13

Atombomben auf Japan: die verschwiegene Geschichte

Dieses Video ordnet die Atombombenabwürfe auf Japan historisch ein. Es greift auf Beiträge aus Archiven zurück, um langfristige politische, militärische und ideologische Muster sichtbar zu machen, die in der tagesaktuellen Berichterstattung häufig ausgeblendet bleiben. Im Mittelpunkt stehen Interviews mit Prof. Peter Kuznick, Historiker, Autor und Professor an der American University. In diesem Video werden die zentralen Mythen der amerikanischen Geschichte untersucht: die Behauptung, der Einsatz der Atombomben im August 1945 sei notwendig gewesen, um amerikanische und japanische Leben zu retten.

https://www.youtube.com/watch?v=KFv__gPB6kU

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 27. Januar 2026, 12:23

Sandra Navidi: “Trump wird die USA an die Wand fahren”

Wenn es um eine differenzierte Berichterstattung aus den USA geht, ist Sandra Navidi eine viel gefragte Expertin, zum Beispiel regelmäßig beim TV-Sender ntv. Im Gespräch mit dem “Standard” schildert die Juristin und Finanzexpertin, wie sich ihr einstiges Traumland von einem Ort der unbegrenzten Möglichkeiten zu einem gesellschaftlich gespaltenen Krisenherd gewandelt habe. Und sie analysiert, wie ein rücksichtsloser Sozialdarwinismus und der immense Einfluss von Tech-Milliardären unter Donald Trump die demokratischen Institutionen aushöhlen und das System destabilisieren würden.

https://www.youtube.com/watch?v=FBuo_VLuff0

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 25. Januar 2026, 14:10

Schließlich war ›Krieg‹ ja mal unsere Kernkompetenz!

Kabarettist Reiner Kröhnert mit einer satirischen Rede über deutsche Politik, Kriegstüchtigkeit und den Umgang mit der Ukraine. In seinen Bühnenfiguren überdreht er Begriffe wie „Zeitenwende“, „mehr Krieg wagen“ und die Diskussion um Taurus-Marschflugkörper, um die aktuelle Rhetorik pointiert auf die Spitze zu treiben. Mit typischen Anspielungen auf historische Figuren und heutige Politikerinnen und Politiker spielt Kröhnert mit Sprache, Übertreibung und schwarzem Humor und sorgt so für scharfe Pointen und bissige Seitenhiebe. Das ist klassisches politisches Kabarett: frech, provokant und mit viel Wortwitz!

Quelle: weltnetzTV, 22.01.2026

Re: Programmtipps/Sehenswertes

von Maren » 21. Januar 2026, 11:14

Michael Lüders - wie gewohnt analytisch statt moralisierend.

Aufstand im Iran - Folgt der (ferngesteuerte) Regimechange?

https://www.youtube.com/watch?v=NWJl9ysPwto

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