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admin

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Informationen über dieses Forum / Regeln / FAQ

Beitrag31. Januar 2014, 19:41

Hallo Leute,

dieses Forum dient der Diskussion und gleichzeitig als Mitgliederliste. Anonyme Beiträge sind nur mit Nickname und Registrierung gestattet.

Bei Fragen schreibt mir bitte eine PM oder schreibt an die Kontakt-Adresse im Impressum. Auch können Fragen zum Forum direkt hier in diesem Thread erstellt werden.

Hier in diesem Beitrag wird eine FAQ erstellt, sobald die ersten Fragen eintrudeln.

Hier schonmal die provisorischen Regeln:
  • 1. Das Forum ist öffentlich.
  • 2. Eine Zensur findet nicht statt.
  • 3. Ausnahmen sind Beiträge, die gegen geltendes Recht verstoßen (Stichwort: Betreiberhaftung).
  • 4. Bitte geht respektvoll miteinander um.


E-Mail-Adresse: info@publikumskonferenz.de

Bei dieser Gelegenheit sei noch darauf verwiesen, dass die neue E-Mail-Adresse und das hiesige Forum bei dem deutschen Provider "All-Inkl" gehostet werden. Die Server für Forum und E-Mail stehen in Dresden. Weitere Informationen dazu findet man hier.
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admin

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Kampagne - Youth-Campaign "LANZ IST GESCHICHTE - WIR NICHT!"

Beitrag1. Februar 2014, 05:56

Clips für Demokratie in den Medien
Aktion - Digitale Medien - Demokratie - Mehr Demokratie in unseren Medien!

Hast Du ein Handy oder einen PC mit Webcam, iPad oder Tablet-PC?


Dann sei dabei!
Poste einen höchstens 20-sekündigen CLIP bei Youtube und verlinke unseren Kanal bei Youtube (http://www.youtube.com/user/Zuschauerrat?feature=watc) oder schick ihn an: mail@publikumsrat.org und beantworte im Clip die Frage: Warum brauch ich einen Zuschauerrat?
Wir laden den Clip zu Youtube, wenn Du keinen eigenen Kanal bei Youtube hast :-)
Gern auch Gruppen (Cheese :-) ...Macht mit. Stärkt unsere Demokratie!

Schreibt bitte in die Mail:
Hiermit erkläre ich, dass die Rechte für dieses Video frei sind und es jederzeit im Kanal von Publikumsrat gezeigt werden kann.
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Maren

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Vereinsgründung

Beitrag26. Februar 2014, 21:49

Liebe MitstreiterInnen,

an Freitag, den 28.02.2014 um 18:00 Uhr finden sich die Organisatoren der Plattform, welche sich unmittelbar in Folge der "Lanz-Petition" etablierte, in Leipzig zusammen, um einen Verein zu gründen. Zweck des e.V. soll die "Wahrnehmung und Förderung der demokratischen Mitsprache bei der Umsetzung des gesellschaftlichen Programmauftrages der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten" sein.

Folgenden Aufgaben soll sich der zu gründende Verein vordringlich widmen:

- Der Bewertung und Evaluierung der Angebotsqualität der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Relevanz im Interesse der öffentlichen Meinungs- und Willensbildung;
- Der Schaffung einer kritische Kommunikations- und Ideen-Plattform;
- Der Installation digitaler Value-Plattformen sowie einer digitalen Wissensplattform als internetbasierte demokratische Beteiligungsinstrumente;
- Der Organisation von Veranstaltungen mit MedienexpertInnen zu den Themen Medienkompetenz und Medienbildung;
- Der Netzwerkarbeit mit relevanten Akteuren.

Ort:
Südbrause
Karl-Liebknecht-Straße 154
04277 Leipzig

Interessenten und MitstreiterInnen sind herzlich willkommen.

Sven

Re: Vereinsgründung

Beitrag2. März 2014, 17:23

Liebe Mitstreiter,

es ist schade, dass dem Vorschlag nicht gefolgt wurde, das Treffen, bzw. die Vereinsgründung an einem Ort in Deutschland stattfinden zu lassen den alle gleich gut erreichen können. Ich erinnere hier noch einmal an die gesamtdeutsche Bedeutung, die unser Anliegen hat. Den Ort Leipzig einfach so festzulegen und den Termin nur zwei Tage vor dem Stattfinden bekanntzugeben, empfinde ich als zutiefst undemokratisch. Wir hatten ja bereits einen Thread zu dem Thema am Start, wo eine Umfrage ergab, dass man sich Mitteldeutschland als Treffpunkt wünschte. Hier verstehe ich tatsächlich die Mitte Deutschland darunter und nicht das Einzugsgebiet des Mitteldeutschen Rundfunks. Es hätte eine weitere Umfrage zu einem bestimmten Ort notgetan. Wenn dann mehrheitlich Leipzig bei herausgekommen wäre, o.k.. Dumm gelaufen :-(

Was ist denn jetzt beim Treffen herausgekommen? Könnte man dies evtl. in Worte fassen und dies wenigstens hier öffentlich darlegen?

Gruß
Sven
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Maren

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Re: Vereinsgründung

Beitrag2. März 2014, 19:31

Lieber Sven,

es tut mir leid, wenn du die Gründungsaktivität bzw. die Festlegung des Ortes als undemokratisch empfindest. Für mich spielt bei einer Vereinsgründung vor allem absolutes Vertrauen in mein Gegenüber eine Rolle. Es geht um Verantwortung, um Finanzen, um Haftung und um eine nachhaltige Entwicklung. Diesen Schritt wollte ich nach diversen Vorkommnissen im Vorfeld nicht noch einmal mit mir völlig unbekannten Menschen versuchen. Es heißt nicht umsonst: "7 Freunde sollt ihr sein."
Die Aktivitäten spielen sich doch größtenteils auf Internetbasis ab, sodass die Regionalität bzw. die Erreichbarkeit des Sitzes für potentieller Mitstreiter nicht ausschlaggebend ist. Mitgliederversammlungen können ja im Rahmen des Proporz auch an anderen Orten abgehalten werden und vielleicht entwickeln sich ja innerhalb des Vereines regionale Gruppen,die dann Eigendynamiken entwickeln und völlig neue Ansätze entstehen lassen.

Satzung, Beitragsordnung, Protokoll und Mitgliedsantrag befinden sich derzeit in Überarbeitung und werden zeitnah ins Forum eingestellt. Den Gang zum Notar und die Feststellung der Gemeinnützigkeit haben wir noch vor uns.
Verlauf und Intention der Veranstaltung haben wir für die Öffentlichkeit und vor allem für potentielle MitstreiterInnen wie folgt formuliert:

Gründung des Vereins / Bekanntmachung
Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 28. Februar 2014 gründeten interessierte und kritische MediennutzerInnen in Leipzig den Verein „Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien“ und legten damit den Grundstein für den Aufbau einer unabhängigen, demokratischen Kontroll- und Beschwerdeinstanz für die öffentlich-rechtlichen Medien.

Die Versammlung wählte Maren Müller als Vorstandsvorsitzende, Florian Krahmer als stellvertretenden Vorsitzenden und Ilka Wehner als Schatzmeisterin.

Angesichts der medial vielbeachteten, enormen Beteiligung von nahezu einer viertel Million MitzeichnerInnen an der sogenannten Lanz-Petition, sieht sich der Verein als aktiver Mittler zwischen kritischen BeitragszahlerInnen und öffentlich-rechtlichen Medien.
Zweck des Vereins ist die Erlangung und Förderung von Medienkompetenz, demokratischer und kultureller Bildung, sowie der demokratischen Mitsprache bei der Umsetzung des gesellschaftlichen Programm- und Bildungsauftrages.

Der Verein ist als demokratische Rezipienteninitiative offen für die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Initiativen ohne eigenwirtschaftliche Interessen.

Für die inhaltliche und programmatische Arbeit wird der Vorstand über die Satzung hinaus eine Programmdiskussion im Internet, insbesondere im Forum http://www.publikumskonferenz.de/ sowie im Wiki der Konferenz anregen, um spezielle Ziele und Vorhaben gemeinsam zu erarbeiten und zu präzisieren.

Die Vorstandsvorsitzende Maren Müller äußerte im Zuge der Gründungsversammlung ihre Zuversicht, „das wachsende Interesse an direkter Bürgerbeteiligung aufzugreifen und entsprechende Anregungen in konkrete programmatische Zielvorgaben des Vereins umzusetzen.“

Maren Müller weiter:

„Nur durch das transparente Führen der längst überfälligen, politischen Debatte über Qualität und Strukturen der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten kann das Vertrauen des Publikums zurückgewonnen werden. Auch wenn sich die Akteure im „Lanz-Streit“ geeinigt haben, bedeutet das nur einen vorübergehenden Burgfrieden. Anstelle einer „Medien-Politik-Phalanx“ als Versorgungswerk für Talkmaster und Werbeindustrie, muss das Öffentlich-Rechtliche wieder zur freien Meinungsbildung und zum eindeutigen Bildungsauftrag zurückkehren. Die Symbiose zwischen öffentlich-rechtlichen Medien und Politik kann nur der umfassenden und transparenten Information der Bürgerinnen und Bürger ohne vorgefasste, und der amtierenden Regierungspolitik zurechtgebogene, Meinung dienen.

Zu diesen Themen haben sich bereits erste Kontakte mit Medienexperten entwickelt, denen an der wissenschaftlichen Begleitung einer breiten und freien gesellschaftlichen Meinungsbildung gelegen ist.“

http://www.l-iz.de/Bildung/Medien/2014/ ... 54146.html

Für weitere Fragen stehen Ihnen Maren Müller und Florian Krahmer unter
der Email info@publikumskonferenz.de, maren-mueller@gmx.de zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Maren Müller
Florian Krahmer

Leipzig, 28.02.2014
Zuletzt geändert von Maren am 7. März 2014, 21:41, insgesamt 1-mal geändert.

Sven

Re: Vereinsgründung

Beitrag3. März 2014, 00:41

Hallo Maren,

es tut mir leid, wenn du die Gründungsaktivität bzw. die Festlegung des Ortes als undemokratisch empfindest.


Nein, nicht die Aktivität habe ich als undemokratisch empfunden, nur die Festlegung des Ortes hätte ich gerne zur Abstimmung gebracht, da sicherlich noch mehr Leute gerne gekommen wären. By the way, wie viele Leute waren denn insgesamt vor Ort?

Diesen Schritt wollte ich nach diversen Vorkommnissen im Vorfeld nicht noch einmal mit mir völlig unbekannten Menschen versuchen. Es heißt nicht umsonst: "7 Freunde sollt ihr sein."


Das kann sehr nachvollziehen, die gleichen Erfahrungen mit den wahrscheinlich gleichen Leuten habe ich ebenfalls gemacht.

Die Aktivitäten spielen sich doch größtenteils auf Internetbasis ab, sodass die Regionalität bzw. die Erreichbarkeit des Sitzes für potentieller Mitstreiter nicht ausschlaggebend ist. Mitgliederversammlungen können ja im Rahmen des Proporz auch an anderen Orten abgehalten werden und vielleicht entwickeln sich ja innerhalb des Vereines regionale Gruppen,die dann Eigendynamiken entwickeln und völlig neue Ansätze entstehen lassen.


Währet den Anfängen...da hätte ich sehr gerne beigewohnt, will ja nichts verpassen ;-). Aber gut, Du hast natürlich recht, wenn Du sagst, es spielt sich mehrheitlich im I-Net ab. Trotzdem finde ich, man sollte dann alle ins Boot holen, die dabei sind.

Ansonsten ist die Veröffentlichung der Gründung ja schon mal sehr gelungen. Hier würde mich die Resonanz in der Presse interessieren, vielleicht kann der ein oder andere dies hier posten, wenn er mal darüber stolpert.

Könntet Ihr vielleicht in einer Art Protokoll die Gründung des Vereins dokumentieren? Interessiert mich doch sehr stark, wie der Ablauf so war.

Grüße

Sven
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Maren

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Re: Mitglied werden

Beitrag11. Juni 2014, 16:36

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben sich vor einiger Zeit für eine aktive Mitarbeit in der Ständigen Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. interessiert.
Nachdem der Verein nun ordentlich im Register eingetragen, die Formalien geklärt und unsere Infrastruktur steht, senden wir diese Info-Mail an potentielle Vereinsmitglieder.

Erinnern wir uns:

In Folge der Lanz-Petition sahen sich erstmalig in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein großer Sender und die gesammelte Presselandschaft mit einer gebündelten und klar adressierten Beschwerde von fast einer Viertelmillion Menschen konfrontiert. Und Sie waren dabei.

Auch stellen in der jüngsten Vergangenheit widersprüchliche und tendenziöse (außen-)politische Berichterstattungen medienpolitisch eine Zäsur dar, die von den Beitragszahlenden nicht ignoriert werden sollte.
Wir erhalten fast täglich Meldungen zu Programmverstößen von verärgerten Beitragszahlenden, die in der Berichterstattung über aktuell-politisches Geschehen Sachlichkeit, Wahrheit und Neutralität vermissen.

Das Wissen darum, dass sich das Fernsehpublikum zu einer Interessenvertretung, quasi einem Bund der Beitragszahlenden, zusammenschließt und künftig als unabhängige Beschwerdeinstanz bei festgestellten Programmverstößen in einem organisierten Verbund tätig werden wird, sollte den Programmverantwortlichen Ansporn und Mahnung zugleich sein.

Um in der Öffentlichkeit wirksam zu werden und gegenüber den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten die Interessen der Beitragszahlenden durchzusetzen, bedarf es einer starken und gut strukturierten Gemeinschaft.

Als Vereinsmitglied der Ständigen Publikumskonferenz sind Sie u.a. aktiver Teil bei

- der Bewertung der Angebotsqualität der öffentlich-rechtlichen Sender mittels internetbasierter demokratischer Beteiligungsinstrumente,

- der Beteiligung an Sammel-Programmbeschwerden,

- der gebündelten Forderungen an politische Parteien in Bund und Ländern,

- der Organisation sowie der kostenlosen Teilnahme an Veranstaltungen mit Medienexperten,

- der Etablierung regionaler Publikumskonferenzen in Ihrem Bundesland,

- aktiven und passiven Wahlhandlungen innerhalb des Vereins.

Bitte melden Sie ggf. Ihre Mitgliedschaft über das Formular https://publikumskonferenz.de/blog/beitrittsformular/ an.

Sie erhalten unmittelbar eine Bestätigungsmail nebst unserer Bankverbindung zur Überweisung des Mitgliedsbeitrages. Bitte beachten Sie auch unsere Satzung sowie die Beitragsordnung.

Der e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke.

Wir würden uns sehr freuen, Sie künftig als Mitglied an unserer Seite zu wissen.

Falls Sie Ihre Meinung geändert haben oder nicht zum Kreis der potentiellen Interessenten gehören, betrachten Sie bitte das Schreiben als gegenstandslos.


Mit freundlichen Grüßen

Maren Müller und das Team von Publikumskonferenz.de

https://publikumskonferenz.de/blog/impressum/
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Maren

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Re: Mitglied werden

Beitrag11. Juni 2014, 16:38

Für die Beitrittserklärung kann neben der Schriftform auch jede andere Form der Willenserklärung vorgesehen werden. Hierzu gehört auch die Textform nach § 126b BGB. Es handelt sich hierbei um jede lesbare, zur dauerhaften Wiedergabe geeignete Erklärung, in der der Ersteller der entsprechenden Urkunde genannt wird, aus der „durch Nachbildung der Namensunterschrift oder anders“ der Abschluss der Willenserklärung erkennbar ist und klar erkennbar ist, dass die Erklärung abgegeben wurde.

Anders als bei der „Schriftform“ (§ 126 BGB), die eine „eigenhändige Namensunterschrift“ erfordert, kann diese Erklärung auch per Fax, SMS oder eben auch per E-Mail abgegeben werden. Einer eigenhändigen Unterschrift bedarf es hier nicht.

HINWEIS: In der Praxis kann also das künftige Mitglied seine Beitrittserklärung z. B. über die Internetseite des Vereins auf einer dort vorgehaltenen Maske „Beitrittsformular“ abgeben, diese also online ausfüllen.

Schutz vor Missbrauch durch Double-Opt-In-Verfahren

Aus Sicherheitsgründen und um Missbrauch zu verhindern, sollten Online-Beitritte durch das sogenannte „Double-Opt-In-Verfahren“ abgesichert werden. Meist wird hierzu eine E-Mail-Nachricht mit Bitte um Bestätigung des Beitritts an die angegebene E-Mail-Adresse gesandt. Erst nachdem das potenzielle Mitglied seinen Online-Beitritt bestätigt hat, kann dieser wirksam werden.

So kann sichergestellt werden, dass nicht irgendjemand im Namen eines beliebigen anderen mit dessen E-Mail-Adresse die Erklärung in der Maske abgibt.
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Maren

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Gastaccount und Änderungen

Beitrag16. Dezember 2014, 13:26

Liebe Mitglieder, Nutzer und interessierte Gäste,

es war klar, dass unsere Aktivitäten nicht überall auf Zustimmung stoßen. Wenn inzwischen schon in Militärsprache von "Zersetzung" geschrieben wird, nur weil Kritiker verstärkt journalistisch saubere, neutrale und tatsachengetreue Berichterstattung einfordern, dann ist das wohl Ende der Meinungsfreiheit eingeläutet. Auch das öffentliche Diffamieren von Kritikern nimmt inzwischen verstörende Ausmaße an.

Da unser Forum in den letzten Tagen verstärkt Spamangriffen ausgesetzt war, wurde als Konsequenz der Gastzugang gesperrt. Gäste dürfen ab sofort nur noch mitlesen, das Kommentieren oder Erstellen eigener Threads ist nur noch nach Anmeldung möglich. Die Anmeldung erfolgt nicht mehr, wie bisher, durch automatische Verifizierung der Emailadresse sondern durch Prüfung und Freigabe durch einen Administrator. Es gibt nachwievor keinen Klarnamenzwang, jedoch möchte ich insbesondere Neuzugänge auf die Einhaltung der Forenregeln hinweisen.

Die Mitgliederliste ist zum Schutz unserer Mitglieder nur für angemeldete Nutzer einsehbar.

Bei Beschwerden, Anregungen und Kritiken wenden Sie sich bitte an info@publikumskonferenz.de

Mit freundlichen Grüßen
Maren Müller
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Maren

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Jetzt Fördermitglied werden!

Beitrag2. März 2015, 14:41

Sehr geehrte Nutzer und Besucher,

während der kürzlich ausgestrahlten Dauerwerbesendung in eigener Sache, dem WDR-Check vom 25.02.2015, wurde ab Stunde 1:00 auch die Zuschauerkritik thematisiert.
So klagte die langjährige Vorsitzende des Rundfunkrats, Ruth Hieronymi darüber, dass Programmbeschwerden insbesondere von einer Adresse aus Leipzig kämen.

„Da ist jemand der besonders aufpasst.“


Frau Hieronymi und auch den Herrschaften innerhalb des WDR und des WDR-Rundfunkrates ist sehr wohl bekannt, dass ist es sich bei der „einen Adresse aus Leipzig“ um die Vereinsadresse handelt und, dass von dieser Adresse aus lediglich die bearbeiteten Beschwerden versendet werden. Gleichwohl nutzt sie die Gunst der WDR-Werbesendung um zu suggerieren, dass hinter den Beschwerden eine Einzelperson stünde und versucht damit die Relevanz der gesammelten Eingaben herunterzuspielen.

Die nach Monaten, wegen einer dramatischen Falschmeldung, zurückgezogene Tagesschau, welche - auch im WDR-Check – zum wiederholten Male als Alibi für die sensationelle Kritikfähigkeit der Redaktionen ins Feld geführt wird, bleibt leider ein Einzelfall in der Rubrik Reklamationskultur.

Wir sind auch weiterhin der Meinung, dass der öffentliche Vergleich mit alternativen und Originalquellen, das Nachrecherchieren und die konsequente Verfolgung von Desinformation und tendenziösen Inhalten perspektivisch den Druck aufbaut, der für die Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, für die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit der Angebote dringend erforderlich ist.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei dieser Arbeit finanziell unterstützen.

Unser Anspruch ist es, neben der Förderung der demokratischen Mitsprache bei der Umsetzung des gesellschaftlichen Programmauftrages, die kleinen und größeren Fehler und die Desinformationen öffentlich zu machen und die daraus resultierenden Beschwerden auf den formalen Rechtsweg durch die Instanzen der Medienanstalten zu begleiten.

Aber auch unsere Arbeit kostet Geld, Zeit und mitunter auch Nerven und Herzblut. Deshalb suchen wir auch weiterhin aktive Unterstützung für unseren Verein.

Wir suchen auch weiterhin Medienfachleute, Lektoren, Texter, Dolmetscher, gute Seelen, Förderer und beste Freunde!


Werden Sie jetzt Fördermitglied oder unterstützen Sie unsere Aktivitäten mit einer Spende:

Unser Spendenkonto:
IBAN: DE88830944950003290697
BIC: GENODEF1ETK
EthikBank eG Eisenberg
Betreff: “Spende Publikumskonferenz”


Vielen Dank!
Ihr Team von Publikumskonferenz.de

Onyx13

Re: Jetzt Fördermitglied werden!

Beitrag2. März 2015, 17:46

Hallo,
eigentlich kann ich es mir nicht erlauben, weil ich Rentner bin und noch HartzIV bekomme, aber ich werde Fördermitglied werden. Mir ist es nicht möglich Herzblut oder ähnliches einzubringen. Deshalb werde ich schnöde 5 Euro gegen die 8 Milliarden der öffentlich Rechtlichen einbringen.
Hinzu möchte ich bemerken das die öffentlich Rechtlichen Fernsehsender auch hervorragende Dokumentationen erstellen die ich nicht missen möchte, zuletzt https://www.youtube.com/watch?v=E6aNwBwEm6U war eine Sternstunde. Weil das eben möglich ist, ist es umso Peinlicher gut das es tendenziösen Nachrichten (jede ist eine) gibt.

Gruß
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Maren

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Re: Jetzt Fördermitglied werden!

Beitrag3. März 2015, 21:32

Vielen Dank, lieber Onyx13.

Ja, es gibt Sternstunden im ör Rundfunk und unsere Kritik richtet sich ja auch nur gegen gefühlte 0,5 % der Sendeinhalte.
Mitunter hilft ein gesundes Maß an Empörung und Wachsamkeit auch mehr als Herzblut.
Bewahren wir uns das.
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Maren

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OFFENLEGUNG

Beitrag5. Juli 2015, 15:48

Offenlegung

Hyngar.JPG
Hyngar.JPG (46.08 KiB) 14703-mal betrachtet

Retweet.JPG
Retweet.JPG (57.72 KiB) 14703-mal betrachtet


Auf der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche #nr15 habe ich am 3. Juli 2015 innerhalb der öffentlichen Diskussion zum Thema Publikumsbeschwerden bekannt gegeben, dass die in meinem Namen (i. A.) unterschriebenen Programmbeschwerden zur Berichterstattung über die Ukraine-Krise z.T. Auftragsarbeit waren.

Ich möchte klarstellen, dass ich damit keinesfalls gemeint habe, dass auch Zuschauer, die nicht Mitglied des Vereins sind, bei uns Beschwerden einreichen können, die wir nach Prüfung auf Stichhaltigkeit bei den öffentlich-rechtlichen Sendern einreichen und auf unserer Internetseite veröffentlichen. Wenn ich als Vorsitzende des Vereins im Auftrag handele, bedeutet das vielmehr, wie die ARD treffsicher erkannt hat, dass diese Programmbeschwerden von einer Petersburger Trollfabrik in Auftrag gegeben wurden.

Da unseren Auftraggebern naturgemäß an größtmöglicher Transparenz gelegen ist, schien es uns besonders geeignet, diese Offenlegung medienwirksam auf einer öffentlichen Tagung zu tätigen, auf der ich zusammen mit Elmar Theveßen (ZDF) und Uwe Grund (ARD) über folgendes Thema diskutiert habe:

Kritik oder Kampagne? Wie Sender mit Beschwerden umgehen.


Dass Journalisten der ARD offenbar die einzigen sind, die meine Aussage richtig zu interpretieren in der Lage waren, verdient Anerkennung und sollte all jenen zu denken geben, die der ARD völlig grundlos vorwerfen, zunehmend grundlegende journalistische Grundsätze zu verletzen.

Bei dieser Gelegenheit geben wir des Weiteren bekannt, dass die eingereichten Programmbeschwerden zur Griechenland-Krise Auftragsarbeiten einer Athener Trollfabrik sind.

Die Kooperation mit weiteren internationalen Trollfabriken ist in Planung, da aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation weder Moskau noch Athen zur Zeit eine angemessene Vergütung unserer Dienste gewährleisten können.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. (internationaler Trollfabriken) Maren Müller
Vorsitzende Ständige Publikumskonferenz


***Achtung, dieser Beitrag kann Spuren von Satire enthalten.
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Maren

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Mitteilungen

Beitrag26. August 2015, 20:24

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder und Besucher der Internetpräsenz der Ständigen Publikumskonferenz,

seit dem Sommer 2014 hatte das Publikum der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten die Möglichkeit Beanstandungen zu Programmangeboten an unsere Initiative zu richten. Viele Interessierte machten Gebrauch von diesem Angebot und so wurden innerhalb eines Jahres knapp 100 Beschwerden und Anfragen an die jeweils zuständigen Anstalten und deren Gremien gerichtet und entsprechend bearbeitet.

Obwohl die Anstalten, eigenen Angaben zu Folge, auch ohne unsere aktive Mitwirkung, jährlich hunderttausende von Publikumsanliegen zu bewältigen haben, erregten die Beschwerden der Publikumskonferenz besondere Aufmerksamkeit.

Das war der Plan und der direkte Weg in die öffentliche Wahrnehmung.

Sowohl Intendanten, Programmverantwortlichen und Chefredakteuren der öffentlich-rechtlichen Anstalten, als auch maßgeblichen Medien im In- und Ausland ist die Publikumskonferenz nach einem reichlichen Jahr aktiven Wirkens bekannt und selbst diverse Politiker machen sich Sorgen ob unserer Aktivitäten.

Die Störung der publizistischen Ordnung wurde mit Unbehagen registriert, manch ängstlicher Träger der Meinungshohheit sprach gar von Zersetzung oder einem Frontalangriff auf die Pressefreiheit. Einige Mitarbeiter aus den Verschwörungsabteilungen der Medienanstalten rätselten gemeinsam mit ihren Beratern über Intention und Auftrag und gaben die abenteuerlichsten Deutungen über die Beweggründe derer ab, die lediglich für wahrhaftige Berichterstattung nach den Vorgaben des Rundfunkstaatsvertrages stritten.

§11 Rundfunkstaatsvertrag:
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.


Ohne die Freiheit der Medien ist eine freie und lebendige Demokratie nicht möglich und ohne wahrhaftige Information über relevante Ereignisse kann freie Willensbildung nicht stattfinden. Wenn die Medien - aus welchen Gründen auch immer - nicht die Freiheit haben, wahrheitsgemäß und manipulationsfrei zu informieren, können die Rezipienten keine sinnvollen Entscheidungen über ihr tägliches Leben treffen.

Ob es sich um Entscheidungen zu solidarischen Handeln, zur mündigen Konsumentenentscheidung, zur Zustimmung oder Ablehnung von Kriegseinsätzen oder Hilfsmissionen oder um die schlussendlich alles entscheidende politische Wahlhandlung in der jeweiligen Heimatregion handelt – jede dieser freien und selbstbestimmten Handlungen hängt in der Konsequenz von der Wahrhaftigkeit rezipierter Informationen ab.


Die komfortable Situation über einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu verfügen, der genau die objektive, unparteiische, ausgewogene und vielfältige Information garantiert, hat uns das entsprechende Gesetz beschert. Dafür, dass öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten (in dienender Freiheit) mit ihren Angeboten der demokratischen Gesellschaft zu Diensten sind, indem sie einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Meinungs- und Willensbildung leisten, zahlt die Gesellschaft und will dafür genau die Gegenleistung haben, welche vertraglich vereinbart wurde.

Dazu muss aber das anspruchsberechtigte Publikum angemessen beteiligt, aber auch ermutigt werden, selbst aktiver zu werden. Unser Anliegen war und ist die Erlangung und Förderung demokratischer und kultureller Bildung, Medienkompetenz und der demokratischen Mitsprache bei der Umsetzung des gesellschaftlichen Programmauftrages der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten.

Unsere öffentlichen Programmbeschwerden, so kleinteilig sie auch teilweise anmuteten, waren perfekte Augenöffner und animierten viele unserer Mitstreiter und Sympathisanten dazu, genauer hinzusehen, was die tägliche Nachrichtengebung und die allgemeinen Programmangebote an unterschwelligen Botschaften, Falschaussagen, gezielten Auslassungen und frontalen Manipulationen bereit halten.

Nach einem Jahr aktiver Beschwerdetätigkeit wissen wir auch, wie die Anstalten und Gremien arbeiten und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind. Der Arbeitsaufwand, den wir mit den Beschwerden betrieben haben, stand in keinem Verhältnis zu den Resultaten – sieht man mal von dem enormen Interesse der Öffentlichkeit für unsere Aktivitäten ab.

Die Publikumskonferenz wird daher künftig nur noch in brisanten Fällen formale Beschwerden im Auftrag von Rezipienten oder im eigenen Ermessen einreichen.

Wir werden stattdessen, wie bereits mit dem zweiten Chefredakteur des ZDF vereinbart und erfolgreich geprobt, fehlerhafte Inhalte oder vermutete Programmverstöße direkt an die zuständigen Redaktionen melden. Diese Art der niedrigschwelligen Behandlung von Publikumsanliegen wird auch mit den übrigen öffentlich-rechtlichen Anstalten angestrebt, um eine für alle Seiten zumutbare zeitnahe Befassung und ggf. Korrekturen beanstandeter Inhalte zu garantieren. Es kann nicht sein, dass Programmbeschwerden zum Teil bis zu 10 Monate nach Einreichung noch immer nicht abschließend beschieden wurden.

Selbstverständlich werden wir auch diese niedrigschwelligen Vorgänge auf unserer Internetplattform in einem entsprechenden Forum transparent machen.

Die nächste Etappe unserer Aktivitäten ist weniger aktionistischer, denn medienpolitischer und zwischenmenschlicher Natur. Um den Dialog und die Beteiligung des Publikums stärker als bisher voranzutreiben, ist das aktive Wirken in regionalen Netzwerken und Gesprächskreisen erforderlich.

Auch die Kooperation mit gleichgesinnten Initiativen, Medienschaffenden, Politikern und Künstlern steht auf der AGENDA.

Es ist viel zu tun – packen wir es an.
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Maren

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Beitrag28. März 2016, 19:41

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste von Publikumskonferenz.de,

wahrhaftige Informationen sind in einer demokratischen Gesellschaft wie das Salz in der Suppe.

Wenn innerhalb der Medienberichterstattung verstärkt die Meinung der Mächtigen gespiegelt wird, um deren Interessen in Wirtschaft, Politik und auf der großen Weltbühne durchzusetzen, gerät das gesamtgesellschaftliche Klima unter die Räder. Nur eine umfassend und wahrheitsgemäß informierte Gesellschaft ist in der Lage, demokratisch, bewusst und angemessen Entscheidungen über das tägliche Leben zu treffen. Das beginnt bei der tagtäglichen Entscheidung darüber, was der mündige Verbraucher in seinem Einkaufskorb deponiert und endet bei der freien und bewussten Wahl einer politischen Partei. Dazwischen liegen Präferenzen, Vorbehalte und Sympathien, die zu einem Großteil von Medien beeinflusst werden.

Demokratische Willens- und Meinungsbildung kann jedoch nicht stattfinden, wenn die Öffentlichkeit von Medien manipuliert wird, die laut Gesetz für die Schaffung von Meinungspluralität Verantwortung tragen und darüber hinaus von der Gesellschaft eigens zu diesem Zweck auf finanziell unabhängige Füße gestellt wurden.

Damit sich insbesondere an der öffentlich-rechtlichen Informationsfront etwas grundlegend ändert, streuen wir immer wieder Sand ins Getriebe. Unser Verein hat es wie keine andere Organisation vor uns geschafft, die Systematik der tendenziös einseitigen Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien aufzudecken und publik zu machen. Wir haben weit über 100 Programmbeschwerden, Anfragen und Hinweise formuliert und eklatante Verstöße gegen den gesetzlichen Auftrag der Rundfunkanstalten dokumentiert.

Freundliche Beachtung und Zuspruch erhielten wir nicht nur aus weiten Teilen der Öffentlichkeit, sondern auch durch ausdrückliche Würdigungen in Dissertationen, Studien und diversen Publikationen.

Wir werden beachtet, weil wir in unseren Forderungen hartnäckig sind und über lange Zeit an Themen dranbleiben. Das gefällt nicht Jedem. Neben Politikern, die unsere Arbeit am liebsten vom Geheimdienst überwachen lassen würden, gibt es auch aktive Einflussnahme auf die finanzielle Situation unseres Vereins.

Die Tätigkeit unseres Vereins dient dem Gemeinwohl, auch wenn die Finanzämter angehalten sind, allzu kritisches und politisches Engagement nicht mehr als gemeinnützig anzuerkennen. Die Gemeinnützigkeit zu entziehen oder zu verweigern, ist ein staatliches Instrument, um die Zivilgesellschaft zu schwächen und würde eher zu Bananenrepubliken oder repressive Systeme passen. Das Gemeinnützigkeitsgesetz in Deutschland stammt aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts und wurde im Jahr 1941 von den Nationalsozialisten reformiert. Trotz weiterer Reformen nach dem WKII blieb die staatszentrierte Logik bis heute erhalten.

Aus diesem Grunde möchten wir ausdrücklich an Sie appellieren, uns als Fördermitglied zu unterstützen. Gerade in Zeiten einer wachsenden Zensur und Einschüchterungsversuchen gegen Kritiker ist es notwendig, dass wir unsere Arbeit fortführen. Wenn die demokratischen Grundrechte und die Meinungsfreiheit erst demontiert sind, dann ist es zu spät!

Im Fokus unserer Arbeit stehen immer das Publikum und dessen Anrecht auf angemessene, wahrheitsgetreue und relevante Information.

Deshalb unsere Bitte: Handeln Sie und verstärken Sie unsere Reihen jetzt!

Unser Anspruch ist es, neben der Förderung der demokratischen Mitsprache bei der Umsetzung des gesellschaftlichen Programmauftrages, die kleinen und größeren Fehler und die Desinformationen öffentlich zu machen und die daraus resultierenden Beschwerden auf den formalen Rechtsweg durch die Instanzen der Medienanstalten zu begleiten.

Wir suchen auch weiterhin Medienfachleute, Lektoren, Texter, Dolmetscher, gute Seelen, Förderer und beste Freunde!

Werden Sie jetzt Fördermitgliedund unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer regelmäßigen Spende.

Schon 5 Euro im Monat helfen uns bei der Erfüllung unserer Agenda - der Förderung von Medienkompetenz, die Demokratisierung der Rundfunkgremien und die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Initiativen ohne eigenwirtschaftliche Interessen.

Unser Spendenkonto:

IBAN: DE88830944950003290697
BIC: GENODEF1ETK
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Betreff: “Spende Publikumskonferenz”


Vielen Dank!

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017

Beitrag24. Dezember 2016, 12:07

Sehr geehrte Mitglieder, Förderer und Gäste der Ständigen Publikumskonferenz,

bereits in wenigen Tagen ist das Jahr 2016 Geschichte und mit ihm ärgerliche, lückenhafte, einseitige und teils absurde Berichterstattungen über US-Wahlkämpfe, Frisuren, AfD-Siege, Brexit, Terror, Kriege, Putin-Putin-Putin, hate-speech, fake-news, postfaktisches und natürlich die öffentliche Diskussionen darüber, wie man am besten missliebige und abweichende Meinungen unterdrücken könnte. Ein Großteil der antidemokratischen und bündnispolitisch eingefärbten Rahmenprogramme werden uns wohl auch über die Jahreswende erhalten bleiben - allem voran missionarische und erzieherische Kommentare diverser politisch zuverlässiger Fernsehgesichter.

Hatte erst vor einigen Monaten die preisgekrönte NDR-Redakteurin Anja Reschke während einer Fahrstuhlfahrt ein unverblümtes Plädoyer gegen Volksentscheide gehalten, so legte in dieser Woche die Chefredakteurin des WDR, Sonja Mikich, nach. Ausgerechnet jene verantwortliche Redakteurin, die einst Forderungen der Publikumskonferenz nach wahrhaftiger Berichterstattung als "Nerverei und Renitenz" abkanzelte, verstieg sich in ihrem Kommentar unter Ausblendung von Art. 5 GG und diverser fake-news-Eigenleistungen aus dem Hause WDR zu einem verstörenden Rundumschlag gegen die Presse- und Meinungsfreiheit.

Auch im DLF feiert das diskursive Delirium Urstände - insbesondere, wenn Frau Dornblüth mit Nebelkerzen in Richtung Rezipientenhirn zielt. Fakten, Historie, Interessenlagen und sämtliche Regeln der Analytik und Rationalität verlieren ihre Geltung. Nur das gewünschte politische Denken soll mittels belegfreier Schauerstorys möglichst weit von Logik und Konsistenz in Richtung weltanschaulicher Linientreue gelenkt werden. Postfaktisch halt.

Weil die Bürger zunehmend nicht mehr bereit sind, eine gegen sie gerichtete Politik diverser "Eliten" widerspruchslos hinzunehmen, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Kritiker aus dem öffentlichen Diskurs zu drängen und ihren Status als legitime Teilnehmer an meinungsbildenden Maßnahmen zu demontieren. Dabei schrecken die selbsternannten Hüter der Deutungshoheit nicht vor unlauteren Methoden zurück. Die beliebteste ist nachwievor die Denunziation missliebiger Akteure als Nazis. Es ist an der Zeit, dass Bürger und alternative Medien über politische Grenzlinien hinweg den Gouvernanten mit Entmündigungsauftrag entschieden entgegentreten und das einfordern, was ihnen laut Gesetz zusteht:

"Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen."

Das Team der Publikumskonferenz sagt Danke!


Das Team der Ständigen Publikumskonferenz möchte sich auch in diesem Jahr ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken. Sowohl unsere ordentlichen Mitglieder, als auch unsere Fördermitglieder und Spender haben auch in 2016 den reibungslosen Betrieb gewährleistet. Für unsere Vorhaben im neuen Jahr sind wir auch weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen und hoffen natürlich, dass Sie uns auch weiterhin gewogen bleiben. Im Fokus unserer Arbeit stehen immer das Publikum und dessen Anrecht auf angemessene, wahrheitsgetreue und relevante Information.

Unser Anspruch ist es, neben der Förderung der demokratischen Mitsprache bei der Umsetzung des gesellschaftlichen Programmauftrages, die kleinen und größeren Fehler und die Desinformationen öffentlich zu machen und die daraus resultierenden Beschwerden auf den formalen Rechtsweg durch die Instanzen der Medienanstalten zu begleiten. Wir suchen auch weiterhin Medienfachleute, Lektoren, Texter, Dolmetscher, gute Seelen, Förderer und beste Freunde!

Unser Spendenkonto:

IBAN: DE88830944950003290697
BIC: GENODEF1ETK
EthikBank eG Eisenberg
Betreff: “Spende Publikumskonferenz”

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017


Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine glückliche und harmonische Weihnachtszeit mit vielen Überraschungen, erholsame Stunden der Gemütlichkeit sowie einen gesunden, erfolgreichen Start in das bevorstehende Jahr.

Ihr
Team der Ständigen Publikumskonferenz
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Sascha1112

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Beitrag16. April 2017, 13:36

Hallo, wusste nicht in welchem Thread ich die Frage stellen sollte, daher hier.
Ich kann eure Seite auf FB nicht mehr finden!
Könnt ihr mir sagen weshalb nicht mehr?

Danke und Oster Grüße aus Freiburg

Sascha
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Maren

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Re: Facebook

Beitrag16. April 2017, 23:01

Hallo Sascha,

wir haben die Seite auf Facebook stillgelegt.

LG Maren


Bye-Bye Facebook!

Veröffentlicht am 9. April 2017 von Maren Müller

Correctiv kassiert von der Stiftung des Multimillionärs George Soros, der Open Society Foundations, erhebliche Finanzmittel, um angebliche „Fake-News“ oder „Hate-Speech“ in den sozialen Medien zu bekämpfen. Facebook-Beiträge, Memes oder Kommentare, welche der subjektiven Wertung dieser externen Organisation zum Opfer fallen, können mit Warnhinweisen versehen oder auch komplett gelöscht werden.

Die politischen Kampfbegriffe Hate Speech und Fake News sollen als Vorwand dienen, unbequeme und abweichende Meinungen und Äußerungen einzudämmen und schlussendlich zu zensieren. Facebook unterwirft sich somit einer undemokratischen Meinungszensur, welche für ein amerikanisches Unternehmen untypisch ist und an die dunkelsten Zeiten der Geschichte Deutschlands und der McCarthy-Ära in den USA erinnert.

Dagegen protestieren wir mit Nachdruck und werden unsere Facebook-Seite ab sofort stilllegen und innerhalb der nächsten Woche komplett vom Netz nehmen.

Interessierte Besuchern der „Ständigen Publikumskonferenz“ möchten wir bitten, ihre Informationen künftig direkt über unser Blog, unser Forum und über unseren Twitter-Account zu beziehen.

Forum: index.php
Newsletter abonnieren: https://publikumskonferenz.de/blog/
Twitter: https://twitter.com/St_Publikon

Wir sehen uns!
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Maren

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Wartungsarbeiten

Beitrag22. April 2018, 22:24

Sehr geehrte Besucher,

derzeit werden unsere Foren aufgeräumt und neu konzipiert. Bitte haben sie Verständnis für ungewohnte Forenkonstellationen und den eingeschränkten Kommentarbereich. Unsere Mitglieder wurden über die geplante Umstrukturierung per Hausmail informiert.

Mt freundlichen Grüßen

Maren Müller

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