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Was andere "Einzelkämpfer" tun

Hier kommen Themen rein, die nicht mehr benötigt werden, oder noch sortiert werden müssen.
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Maren

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Re: Was andere "Einzelkämpfer" tun

Beitrag30. August 2014, 12:45

Wenn du Hinweise auf sexistische Werbung oder Sendungen im Öffentlich-Rechtlichen findest immer her damit, Bücherleser.
Gleich in das Formular für die Programmbeschwerden rein, dann geht kein Hinweis verloren. https://publikumskonferenz.de/blog/programmbeschwerde/

Übrigens wird jedes Jahr auf dem Herbsttreffen der Medienfrauen der Negativpreis "Saure Gurke"innerhalb der Formate der öffentlich-rechtlichen Sender im deutschsprachigen Raum verliehen. Titelverdächtig sind insbesondere Beiträge, in denen Frauen nicht vorkommen oder nur durch ihren Körper definiert werden und Sendungen in denen ein "überidealisiertes" Rollenmodell zur Schau gestellt wird. Im vergangenem Jahr ging der Preis an den MDR für die TATORT-Produktion Kalter Engel. http://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Kalter_Engel

In diesem Jahr findet das Treffen der Medienfrauen beim NDR in Hamburg statt. http://www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/E ... en102.html

Alex

Re: Der Propagandaschau-Blog stellt sich vor

Beitrag2. Oktober 2014, 14:59

Maren hat geschrieben:Hallo Freier Meier,

dein Bericht trifft auch auf andere Medien zu. Bei Spiegel online gibt es ähnliche Beschwerden.
Ich sehe es kommen, dass irgendwann die Kommentarfunktionen ganz abgestellt werden, weil sich dort offenbar eine Gegenbewegung zur allgemeinen Deutungshohheit der Medien entwickelt, die auf Dauer deren Sterben beschleunigen würde.
Willkommen bei uns an Board.

Gruß
Maren


Na, das wäre doch eine riesige Chance für andere Seiten. Es gibt offensichtlich ein Bedürfnis an öffentlicher, möglichst unzensierter Diskussion im Internet. So leicht werden die uns nicht los.

Ich bleibe auch dabei, dass allenthalben in unserer Gesellschaft Markteintrittsbarrieren das größte Problem sind. Ob in gewissen Industriebranchen, bei politischen Parteien oder Medienunternehmen. Immer besetzen die Alteingesessenen die Plätze und lassen keine neue Konkurrenz zu. Als ob wir in einer Ständegesellschaft lebten. Und sobald sich einmal Oligopole gebildet haben, können die dann auch halbwegs schalten und walten wie sie wollen. Gäbe es zB mehr Fernsehsender, die den ÖR Konkurrenz machten, dann gäbe es wohl auch ein paar mit richtigen Nachrichten und so würde viel stärker Druck ausgeübt als über Petitionen oder Gerichtsverfahren.

Konkurrenz, Pluralisierung und Dezentralisierung sind mächtiger als Regulierung. Regulierung ist nur nötig um die anderen drei stabil zu gewährleisten.

Alex
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Maren

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Re: Was andere "Einzelkämpfer" tun

Beitrag14. Oktober 2014, 16:03

Der Wahrheit auf der Spur: http://konradweber.ch/2014/09/15/bewuss ... ropaganda/

Das Vertrauen – höchstes Gut des Journalisten – wurde in den vergangenen Jahren immer wieder geritzt. Vor allem in Zeiten der Informationsflut ist es deshalb umso wichtiger, dass Journalisten als vertrauenswürdige Leuchttürme agieren, Fakten kuratieren und über ihre Selektionsprozesse transparent informieren. Nur so können wir dazu beitragen, dass das Publikum den Medienschaffenden wieder vermehrt traut.
Konrad Weber
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Maren

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Vereinigung für Medienkultur

Beitrag24. Oktober 2014, 09:43

Dieser interessante Kontakt hat sich gerade eröffnet: http://www.medienkultur.at/neu/?page_id=329
Die Vereinigung für Medienkultur ist ein unabhängiges Forum für kritische Mediennutzer und setzt sich für inhaltliche und stilistische Qualität ein.

Fritzchen

Re: Der Propagandaschau-Blog stellt sich vor

Beitrag27. November 2014, 22:05

Ich habe kurz überlegt, ob es sich bei der Ständigen Publikumskonferenz um ein ernsthaftes Projekt handelt, das ein besseres Programm will. Nachdem ich gelesen habe, wie begeistert die Propagandaschau aufgenommen wurde, wäre das geklärt.

Die Tonart des Blogs ist agressiv ("Maulhuren transatlantischer Geopolitik": https://propagandaschau.wordpress.com/2 ... aratisten/); der Autor glaubt, dass Publikum in einer Talksendung politisch ausgewählt wird (und er wird dabei bleiben, egal wer was sagt); der Autor finden, RTdeutsch ist "Inhaltlich (...) weit von dem Propagandasender entfernt, als den ihn ihre transatlantischen Antagonisten jetzt darstellen wollen". Kaum ein RTDeutsch Artikel, den ich gelesen habe, hält einer Überprüfung stand. Nur ein aktuelles Beispiel: Der Sender schreibt, die OSZE würde die ukrainische Armee für die Angriffe auf die Beobachtermission verantwortlich machen (http://www.rtdeutsch.com/7233/headline/ ... s-geraten/) Fakt ist: Die OSZE spricht von "Militärpersonal" (http://www.osce.org/ukraine-smm/126926) nicht von ukrainischer Armee. Der Unterschied ist wichtig, das ist kritischen Geistern sicherlich klar. Andere Beispiele finden sich zu Hauf in den etablierten Medien - auch wenn das für die Betroffenen wohl nicht zählt, sondern eher eine Auszeichnung ist.

Berichterstattung kritisieren ist das eine, dazu gibt es auch immer wieder Anlass. Mit Worten wie "Propaganda" um sich zu werfen und Verschwörungen zu wittern ist etwas anderes. Schade.

Fritzchen

Re: Der Propagandaschau-Blog stellt sich vor

Beitrag28. November 2014, 08:46

Ganz vergessen: Glaubt irgendjemand wirklich, der/die Macher der Propagandaschau und die Leser des Blogs geben sich am Ende mit einer richterlichen Entscheidung zufrieden, die nicht zu 100% ihrer eigenen Meinung entspricht? Wenn es also zu den angestrebten Prozessen kommt und die Richter zum Beispiel urteilen - individuelle Verfehlungen ja, gelenkte Propaganda nein - dann sind es die Richter, die korrupt sind oder sich nicht trauen, sich gegen Mainstreammassenpropagandablablamedien durchzusetzen.

Denn für die Propagandaschau ist vollkommen klar, dass in Kiew eine mordende, faschistische, kleptokratische Bande hockt, die von den Medien gedeckt und unterstützt wird. Grautöne werden nicht zugelassen.

Guter Journalismus ist so weit es geht objektiv und vorurteilsfrei. Er ist nicht dazu da, die eigene Meinung zu bestätigen (gilt für alle "Seiten", keine Frage).

Telekinese

Re: Der Propagandaschau-Blog stellt sich vor

Beitrag28. November 2014, 15:25

Wo ist dein Problem? Da der Propagandaschau-Blog ein reines privates Vergnügen ist, kann er da doch seine Meinung verbreiten. Wir leben in einem freien Land mit Meinungsfreiheit. Du musst doch diesen Blog nicht lesen und schon gar nicht alles glauben was dort steht. Deshalb darf dieses Forum doch wohl trotzdem dort hin verlinken. Jeder soll sich halt seine Meinung bilden.

Dieses Forum ist bemüht Propagandatendenzen in den öffentlich-rechtlichen Medien, die durch die GEZ finanziert werden und einen klaren verfassungsmäßigen Auftrag haben, aufzudecken. Und die teilweise sture Haltung der Verantwortlichen in den ÖR, die immer wieder in den Antwortschreiben zu finden ist, zeigt mir, dass da noch eine Menge im Argen liegt.

Wie gesagt solltest du eine andere Meinung haben, warum nicht, du kannst sie hier doch mit Quellen unterlegen und auch vertreten, vielleicht ändern wir ja sogar unsere Sichtweise. Wir allen machen Fehler, aber nur durch eine offene Diskussion können wir die beseitigen. Und nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird.

Manchmal ist es ganz hilfreich, wenn jemand da ist, der andere gute Quellen hat, damit man sich ein ganzhaltiges Bild machen kann.

P.S. Ich glaube kaum das solche Photos eine Fälschung darstellen. Und so lange Polizei und der Rechter Sektor in Kiew zusammen arbeiten, kann man auch davon sprechen, das die neue ukrainische Regierung, eine latente Richtung nach RECHTS zeigt. Wadim Trojan, der Vizekommandeur der rechtsextremen Miliz "AZOV" ist vom ukrainischen Innenminister Awakow in der letzten Woche zum Polizeichef der Region Kiew ernannt worden.
Und solche Kräfte dürfen jetzt auch noch in den Schulen für ihre Ideologie Werbung machen? :oops:

Telekinese

Re: Der Propagandaschau-Blog stellt sich vor

Beitrag28. November 2014, 16:11

Jetzt muss ich doch etwas zu Anne Will Show schreiben. Sicherlich muss man nicht die vernichtende Meinung des Propagandaschau-Blogs teilen. Fragen bleiben trotzdem?
    - warum wird immer ein Ungleichgewicht an Gästen eingeladen
    - es wird immer gesagt der gewählte Präsident ist geflohen, ich sehe das eher so
    - warum dürfen die Befürworter des Maidan ausreden, ihre Gegner werden immer wieder von Anne Will unterbrochen
    - komischerweise werden es immer mehr Menschen (das ist aber nur mein Gefühl, vielleicht stimmt ja auch was mit meinen Gefühl nicht ;) ), die das so sehen wie ich

Und gerade diese Kritikpunkte dürften lt. Staatsvertrag im ÖR gar nicht vorkommen.

... kleptokratische Bande hockt ...


Wir sind uns schon hoffentlich einig, das in der Ukraine die Oligarchen ebend nicht duch den Maidan entmachtet (war übrigens eine der Hautforderungen) wurden. Und nein, sie sind nicht durch eigen Hände Arbeit reich geworden.
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Maren

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Re: Was andere "Einzelkämpfer" tun

Beitrag3. März 2015, 09:46

Topf voll Gold auf dem Rechtsweg: Das Watch-Blog will die Fehler der Regenbogen-Presse nicht nur benennen, sondern sich auch beim Presserat beschweren. Die ersten Beschwerden treffen u.a. "Freizeit im Blick" und "Woche heute".
Sehr schade, dass es hier nur um die sogenannte Regenbogenpresse geht. Mein aufrichtiges Beileid an die Leute die das lesen müssen.

Deutsche_eMark

Projekt Deutsche eMark stellt sich vor

Beitrag21. März 2015, 15:03

Liebe Maren Müller, geschätzte Leserschaft,
Ende 2013 wurde das Projekt "Deutsche elektronische Mark" von einer Gruppe engagierter Mitmenschen aus der Taufe gehoben, um alternative Geldsysteme zu fördern.

Was hat das mit dem öffentlich rechtlichen Rundfunk zu tun?

Wir sind sicher, dass die Ukrainekrise, die Verarmung des griechischen Volkes, die Angst vor einer "Islamisierung des Abendlandes" und die Arbeitsweise der Mainstreammedien die gleiche Kernursache haben.

Es gibt ein Instrument, welches diese Ursache nahezu erzwingt, indem es tagtäglich materielle Werte von den Massen zu sehr wenigen Menschen umverteilt. Es befördert Menschen in existenzielle Nöte und schürt die Angst vor Verlust des persönlichen Hab und Guts. Dies geht auch an den Mitarbeitern des ö.r. Rundfunks nicht vorbei. Also macht man das, was man gesagt bekommt, um seinen Job zu behalten.

Dieses Instrument ist das Geld- und Finanzsystem, dem namhafte Mitmenschen wie Prof. Bernd Senf, Prof. Franz Hörmann, RA Hans Scharpf oder die Gewerkschaft der Polizei den Kampf angesagt haben.

Die ö.r. und sonstigen Mainstreammedien spielen dabei eine entscheidende Rolle. Durch konsequente Nichtberichterstattung zum Thema Funktionsweise des Geld- und Finanzsystems werden die Menschen gezielt über die Ursachen und Wirkungsweisen im Unklaren gelassen. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Protagonisten der Aufklärung unter die Arme zu greifen. Dazu müssen sich natürlich auch die Massenmedien damit beschäftigen.

Leider funktionieren diese aber zur Zeit nicht so wie sie es eigentlich sollten, obwohl doch Vorkehrungen dagegen getroffen wurden, indem man Kontrollinstrumente installiert hat. Diese Kontrollinstrumente sind die Rundfunkräte, die - aus welchem Grund auch immer - zu versagen scheinen. Uns interessiert, ob Rundfunkräte tatsächlich ein wirksamer Schutz gegen den Missbrauch der Massenmedien darstellen, wie wir es täglich erleben. Aus diesem Grund möchten wir den Rundfunkräten persönlich ein paar Fragen stellen, wofür wir Eure Hilfe benötigen.

Bitte sucht Euch aus der Liste der Rundfunkräte Eures Heimatbundeslandes eine Person aus und schickt ihr ein paar Fragen. Wir haben dazu einen Musterbrief vorbereitet, den Ihr gern um Eure persönlichen Fragen ergänzen könnt. Wir würden uns freuen, wenn Ihr die Antworten an uns bzw. die Ständige Publikumskonferenz weiter leitet.

Vielen Dank im Voraus für Euer Engagement!


Ingwa
Deutsche eMark

Telekinese

Re: Projekt Deutsche eMark stellt sich vor

Beitrag21. März 2015, 20:40

@Deutsche_eMark

Wir kritisieren die Medien auch oft und heftig. Aber deine Aussage:
Durch konsequente Nichtberichterstattung zum Thema Funktionsweise des Geld- und Finanzsystems werden die Menschen gezielt über die Ursachen und Wirkungsweisen im Unklaren gelassen.
kann so nicht stehen bleiben.

Auf 3Sat, Phönix, WDR und Arte werden oft Dokumentationen gezeigt, die sich kritisch mit dem Bankenwesen, Geldwirtschaft, Schuldensystem, Zinspolitik etc. beschäftigen. Wir geben zu, die laufen nicht zur besten Sendezeit, aber in Zeiten von Youtube, Vimeo etc. kann man solchen Sachen zur jeder Zeit schauen.

https://youtu.be/lo2YLWEMAz8 - Der Euro Schwindel
https://youtu.be/zdV6Lw4S-IU - System außer Kontrolle
https://youtu.be/65groWOhYNE - Finanzkrise 2015
https://youtu.be/vUVUXK-0TVg - Der Domino Effekt
https://youtu.be/QIlqJbLdB78 - Die Griechenlandlüge

Das Problem ist nur, das immer wieder die Parteien gewählt werden, die die Banken erst entfesselt haben. Und durch die Lobbyisten haben diese Parteien auch keine Interesse an einer Bankenregulierung. Wenn TTIP beschlossen wird, wird eine Bankenregulierung in der EU unmöglich, selbst dann wenn einzelne Staaten es durchsetzen wollten. Sie würden aber gegen das Freihandelsabkommen TTIP verstoßen.

Deutsche_eMark

Re: Projekt Deutsche eMark stellt sich vor

Beitrag22. März 2015, 02:12

Liebe(r) Telekinese,
Du hast völlig Recht. Es gibt einige gute Dokumentationen, die sich kritisch mit dem Bankenwesen auseinandersetzen und in den ö.r. Medien ausgestrahlt werden. Man könnte diese Liste z.B. noch ergänzen um:

Macht ohne Kontrolle - Die Troika
Staatsgeheimnis Bankenrettung

Wenn man jedoch bedenkt, dass man von Kindesbeinen an lernt mit Geld umzugehen, kommt man überhaupt nicht auf den Gedanken, dies zu hinterfragen. Stellt sich das Geld jedoch als Lebenslüge heraus, braucht man u.U. Jahre, um dies zu begreifen. Dafür sind ein paar kritische Beiträge zum Bankwesen vergleichbar mit dem Licht der Sterne während die Sonne scheint, wenn es um die Funktionsweise des Geld- und Finanzsystems geht.
.... aber in Zeiten von Youtube, Vimeo etc. kann man solchen Sachen zur jeder Zeit schauen.

In dieser Aussage stecken zwei entscheidende Problematiken:
    1. Wenn man zu einem Thema auf des Internet verweist, in dem man sich ja schließlich auch informieren kann, brauchen wir keine Foren mehr, die sich kritisch mit den ö.r. Medien auseinandersetzen. Man kann sich zu jedem Thema alternativ im Internet informieren!
    2. Die Formulierung "solche Sachen" zeigt, dass auch die erwähnten Beiträge sinnbildlich gesprochen nur das Gebäude beschreiben, das Fundament jedoch aus dem Blickwinkel gerät. Ist auch nachvollziehbar, denn das Fundament ist nicht ohne Weiteres zu sehen und das Gebäude so groß, dass es einem den Blick auf's Fundament versperrt.
Dieses Thema soll hier auch nicht vorrangig diskutiert werden. Wer sich näher dafür interessiert, sollte den obigen Links zu den genannten Persönlichkeiten oder einfach unserem Blog folgen.

Wir möchten hier gemeinsam mit der Ständigen Publikumskonferenz in einem ersten Schritt beleuchten, welche Rolle die Rundfunkräte in der Ausübung ihrer Kontrollfunktion spielen. Aus diesem Grund bitte wir um die Mithilfe der Community!

Ingwa
Deutsche eMark

Kalle

Re: Projekt Deutsche eMark stellt sich vor

Beitrag27. März 2015, 15:03

Hallo! Ich bin Kalle aus Potsdam und habe die Fragen an Frau Beate Fernengel vom rbb geschickt. Bin gespannt auf die Antwort! ;)
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Maren

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Re: Was andere "Einzelkämpfer" tun

Beitrag11. November 2015, 13:09

Olaf Kretschmann strebt eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht zum Thema "Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht aus Gewissensgründen".

Seine Klage vor der ersten Instanz des Verwaltungsgerichtes wurde abgewiesen. Es wurde sogar die Revision nicht zu gelassen. Damit wurde die Hürde für ein weiteres juristisches Vorgehen noch höher gelegt. Formal kann ein Verwaltungsgericht (auch ein Oberverwaltungsgericht oder sogar das Bundesverwaltungsgericht) nicht über verfassungsrechtliche Aspekte entscheiden. Ein Kläger muss aber normalerweise durch alle Instanzen oder ein Gericht akzeptiert den Verkürzungsantrag (GG 100) das man direkt zum Bundesverfassungsgericht kommt. Da es sich im Falle Olaf Kretschmanns um einen Gewissenskonflikt handelt, kann dieser Aspekt aber nur dort entschieden werden.

Die Finanzierung will der Kläger über den gesamten Klageweg über ein Crowdfounding finanzieren.

Hier geht es zum Crowdfunding-Aufruf
Hier geht es zum Video des Crowdfunding-Aufrufs
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Re: Was andere "Einzelkämpfer" tun

Beitrag14. Oktober 2016, 21:34

Bodo Schickentanz ist Diplom Kommunikationsdesigner (FH) und arbeitet als freier Mitarbeiter im Geschäftsfeld Design bei 3sat/ZDF.

Er ist quasi Fachmann für mediale Darstellungs- und Manipulationstechniken. Auf seinem Youtube-Kanal Mainz FreeTV setziert er ausführlich und unterhaltsam unter anderem besondere Machwerke öffentlich-rechtlicher Medienanstalten. Ich habe beim Rezipieren diverser "Dokumentationen" auch schon das Bedürfnis verspürt jeden zweiten Satz und jedes manipulierte und/oder aus dem Kontext gerissene Bild zu kommentieren und einige Wahrheiten geradezurücken. Bodo Schickentanz tut das und daher sind die Videos sehr lang. Aber macht euch ein eigenes Bild. :)
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Maren

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Rundfunk mitbestimmen!

Beitrag15. September 2017, 14:23

Der Rundfunkbeitrag und die Arbeit der öffentlich-rechtlichen Medien ist ein viel diskutiertes Thema. Robert Schäfer und Katharina Ehrhardt betreiben die Plattform rundfunk-mitbestimmen.de auf der die Beitragszahler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entscheiden können, welche Sendungen sie gerne mit den eigenen Rundfunkbeiträgen unterstützen würden.

Sinn und Zweck des Projektes ist es aufzuzeigen, inwieweit Watchblogs, Datenprojekte, Blogger und Onliner zu mehr Transparenz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beitragen können. Nach Anmeldung auf dem Portal rundfunk-mitbestimmen.de kann mit einem symbolischen Betrag die Qualität von Sendungen nach den individuellen Kriterien bewertet werden. Die Bewertungsergebnisse sind zwar nicht verbindlich, jedoch öffentlich und quantifizierbar. Die Projektverantwortlichen rechnen damit auf demokratischem Weg die Aufmerksamkeit der Rundfunkräte gewinnen zu können und Programmdebatten zu befördern und zu beleben.

Auf dem ersten Blick ins Ranking fällt auf, dass sowohl die Macher. als auch die Teilnehmer vorwiegend im jugendlichen und jungem Erwachsenenalter sind und natürlich eine ausgeprägte Affinität zu Online-Aktivitäten pflegen. Die Generation "Rote Rosen" oder "Musikantenstadl", die laut diverser Erhebungen die größte Nutzergruppe der Angebote und klassischer Ausspielwege öffentlich-rechtlicher Anstalten darstellt, ist in diesem Mitmachtool offensichtlich stark unterrepräsentiert.

Der Denkfehler des Projektes besteht unter anderem darin, dass nur ein Bruchteil der 17,50 € direkt in die Programme fließt und man natürlich auch nur diesen Teil zum aufteilen hat.
infografik_3365_Verteilung_des_Rundfunkbeitrags_n.jpg
infografik_3365_Verteilung_des_Rundfunkbeitrags_n.jpg (161.92 KiB) 10616-mal betrachtet


Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen und die Macher sind sowohl interessiert am Feedback potentieller Nutzer und/oder künftiger Mitstreiter und natürlich auch an einer Kenntnisnahme/Reaktion der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.

Vielleicht haben Sie ja Lust, sich zu beteilgen?
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