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Publikumsrat.de

Dieses Forum umfasst vorläufig ältere und aktuelle Themen, die sich mit Ideen zur Reformierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten befassen.
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AndreasW.

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Publikumsrat.de

BeitragDi 4. Feb 2014, 17:54

Hossa an alle,

in der Hoffnung, dass ich jetzt nicht in ein Wespennest steche, möchte ich mir erlauben, an dieser Stelle die Situation in Bezug auf das andere thematisch identische Projekt zu erfragen, soweit diese hier bekannt ist und öffentlich behandelt werden kann.

Soweit ich dies richtig verstanden habe aus den Informationsbruchstücken hier im Forum besteht dieses Parallelprojekt bereits länger. Die beiden Initiatorinnen sind aber wenig aktiv und es erscheint einem Außenstehenden leicht so, als ob "dort drüben" nicht besonders viel laufen würde?!

Maren hat sich (aus welchen Gründen auch immer, die uns wohl nichts angehen) dagegen ausgesprochen, mit den beiden Damen (oder einer von Ihnen) zusammen zu arbeiten, was wohl letztlich die dauerhafte Trennung beider Projekte zementieren dürfte.

In welcher Weise das Parallelprojekt auch in Facebook aktiv ist und ob sich die Facebook-Diskussion an anderer Stelle hier im Forum auch um publikumsrat.de dreht, habe ich noch nicht so recht geschnallt, aber dazu muss ich auch anmerken, dass ich Facebook boykottiere und es mich auch nicht sonderlich interessiert, was sich dort abspielt.

Insofern blick ich innerhalb dieser Diskussion nicht ganz durch und verkneife mir dazu auch jeden Kommentar.

Ich könnte nun die beiden Damen auch selbst in deren eigenem Projekt anschreiben und mir von dort Informationen über deren Sicht auf die derzeitige Situation erbeten. Aber zur Zeit halte ich mich dahingehend lieber bedeckt (will keine zweite Diskussionsfront eröffnen) und beobachte erstmal die Entwicklung hier im Forum bzw. dem von Maren angestoßenen Projekt.

Ich denke auch, es wird sich im Laufe der Zeit eh herausstellen, welches Projekt sozusagen die "Lufthoheit" erlangen wird.

Gemessen wird dies eines Tages sicher an Quantität und Qualität der Aktivitäten, und da könnte es ja durchaus sein, dass eines von beiden Projekten erfolgreicher arbeitet und die Fähigkeiten der jeweiligen Projektbetreiber dann doch irgendwann zu einer Bündelung finden.

Aber natürlich irritiert es mich etwas, dass es nicht möglich sein soll, dass verschiedene Personen bzw. Projekte, die das gleiche Ziel verfolgen, nicht an einem Strang zu ziehen vermögen.

Es scheint doch zu stimmen: Der Mensch ist des Menschen Feind.

:roll: :?

Liebe Grüße, Andreas
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Dietmar Warschkun

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Re: Publikumsrat.de

BeitragDi 4. Feb 2014, 18:15

AndreasW. hat geschrieben:Hossa an alle,

in der Hoffnung, dass ich jetzt nicht in ein Wespennest steche, möchte ich mir erlauben, an dieser Stelle die Situation in Bezug auf das andere thematisch identische Projekt zu erfragen, soweit diese hier bekannt ist und öffentlich behandelt werden kann.

Soweit ich dies richtig verstanden habe aus den Informationsbruchstücken hier im Forum besteht dieses Parallelprojekt bereits länger. Die beiden Initiatorinnen sind aber wenig aktiv und es erscheint einem Außenstehenden leicht so, als ob "dort drüben" nicht besonders viel laufen würde?!

Maren hat sich (aus welchen Gründen auch immer, die uns wohl nichts angehen) dagegen ausgesprochen, mit den beiden Damen (oder einer von Ihnen) zusammen zu arbeiten, was wohl letztlich die dauerhafte Trennung beider Projekte zementieren dürfte.

In welcher Weise das Parallelprojekt auch in Facebook aktiv ist und ob sich die Facebook-Diskussion an anderer Stelle hier im Forum auch um publikumsrat.de dreht, habe ich noch nicht so recht geschnallt, aber dazu muss ich auch anmerken, dass ich Facebook boykottiere und es mich auch nicht sonderlich interessiert, was sich dort abspielt.

Insofern blick ich innerhalb dieser Diskussion nicht ganz durch und verkneife mir dazu auch jeden Kommentar.

Ich könnte nun die beiden Damen auch selbst in deren eigenem Projekt anschreiben und mir von dort Informationen über deren Sicht auf die derzeitige Situation erbeten. Aber zur Zeit halte ich mich dahingehend lieber bedeckt (will keine zweite Diskussionsfront eröffnen) und beobachte erstmal die Entwicklung hier im Forum bzw. dem von Maren angestoßenen Projekt.

Ich denke auch, es wird sich im Laufe der Zeit eh herausstellen, welches Projekt sozusagen die "Lufthoheit" erlangen wird.

Gemessen wird dies eines Tages sicher an Quantität und Qualität der Aktivitäten, und da könnte es ja durchaus sein, dass eines von beiden Projekten erfolgreicher arbeitet und die Fähigkeiten der jeweiligen Projektbetreiber dann doch irgendwann zu einer Bündelung finden.

Aber natürlich irritiert es mich etwas, dass es nicht möglich sein soll, dass verschiedene Personen bzw. Projekte, die das gleiche Ziel verfolgen, nicht an einem Strang zu ziehen vermögen.

Es scheint doch zu stimmen: Der Mensch ist des Menschen Feind.

:roll: :?

Liebe Grüße, Andreas


Ich werde jetzt wenig Erhellendes kundtun können. Was die Parallel-/Alternativ-Aktion der beiden Damen Horz und Schiffer angeht, kenne ich auch nur die Web-Site auf der sich wenig tut. Heute ist allerdings ein interessantes Interview dort aufgetaucht.
FB ist für mich auch kein Thema. Hatte kurz mit dem Gedanken gespielt, falls es für die Sache hier hätte notwendig werden können,...aber das scheint nicht so zu sein.

Was die Diskussion über die FB-Gruppe angeht...kein Durchblick meinerseits. Schön zu lesen, dass es nicht nur mir so geht :)
Inwieweit die FB-Gruppe für uns hier relevant ist...mal abwarten.

Grüsse Dietmar
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Metatrixter

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Re: Publikumsrat.de

BeitragDi 4. Feb 2014, 18:25

AndreasW. hat geschrieben:Soweit ich dies richtig verstanden habe aus den Informationsbruchstücken hier im Forum besteht dieses Parallelprojekt bereits länger. Die beiden Initiatorinnen sind aber wenig aktiv und es erscheint einem Außenstehenden leicht so, als ob "dort drüben" nicht besonders viel laufen würde?!


So stellt sich mir das auch dar. Mein Eindruck ist, nachdem ich den beiden Damen im Netz gefolgt bin, dass die Publikumsrat-Sache als Vehikel für scheinbar eigene Ziele (Profilierung von Personen, irgendwelchen Instituten und Veröffentlichungen) genutzt werden sollte. Bis vor wenigen Tagen schlummert dieses allerdings gut verwahrt in der Tiefgarage. Nun fährt es aufgemotzt durch die Straßen und hupt laut, damit es jeder sieht.

AndreasW. hat geschrieben:Maren hat sich (aus welchen Gründen auch immer, die uns wohl nichts angehen) dagegen ausgesprochen, mit den beiden Damen (oder einer von Ihnen) zusammen zu arbeiten, was wohl letztlich die dauerhafte Trennung beider Projekte zementieren dürfte.


Sofern ich es richtig interpretiere, liegt Maren Müllers Entscheidung darin begründet, dass die beiden Medien-Damen einen Publikumsrat initiieren wollen, der aus Überschüssen der Rundfunkgebühr finanziert werden soll. Hinzu kommt zudem o.a. Sachverhalt und, dass die beiden Damen wohl sogar herumplärten, von wegen man hätte mit diesem Forum hier Markenklau begangen uswusf.

Für mich nachvollziehbare Gründe, weswegen ich publikumsrat.de mit größter Skepsis begegne.

AndreasW. hat geschrieben:Ich könnte nun die beiden Damen auch selbst in deren eigenem Projekt anschreiben und mir von dort Informationen über deren Sicht auf die derzeitige Situation erbeten.


Ich meine, dass das wohl schon einmal geschehen ist und schnell spürbar wurde, dass von Seiten der beiden Damen eine Einverleibung geplant war, was den ursprünglichen Ideen und Zielen von Maren und Publikumsrat.org widersprach.

AndreasW. hat geschrieben:Es scheint doch zu stimmen: Der Mensch ist des Menschen Feind.


Es sind eher diese ständige Machtspielchen, die sich da auftun. Es geht dann plötzlich nicht mehr um ein Ziel, sondern nur noch darum, wer am Steuer sitzt, um sich zu profilieren. Widerlich so etwas!
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IGR

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Re: Publikumsrat.de

BeitragDo 6. Feb 2014, 21:58

Stimme dem zu, Schiffner und Horz ist, nicht ganz unlauter in der typischen digitalen Medienvereinszene auf Fördermittel und Survival ausgerichtet, es geht vorrangig ums Geld, kann man auch dem Youtube- Video der beiden schnell entnehmen. Können sie ja machen, wenn sie es so wollen, aber was hat das mit uns , btw. mit Maren Müller zu tun?

Das. Projekt hier ist ganz anders ausgerichtet , es geht vorrangig um Mitbestimmung.

Finanzierung ....? ...gähn...
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Maren

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Re: Publikumsrat.de

BeitragFr 7. Feb 2014, 19:07

AndreasW. hat geschrieben:Hossa an alle,

Maren hat sich (aus welchen Gründen auch immer, die uns wohl nichts angehen) dagegen ausgesprochen, mit den beiden Damen (oder einer von Ihnen) zusammen zu arbeiten, was wohl letztlich die dauerhafte Trennung beider Projekte zementieren dürfte.



Hallo Andreas,

es ist in der Tat so, dass die Institutsdamen einen Publikumsrat nach Vorbild der Österreichischen Öffentlich Rechtlichen favorisieren, der de Facto nichts anderes darstellt als die hiesigen Rundfunkräte. Zusammengesetzt aus honorigen alten Männern, Mandatsträgern und Funktionären der Massenorganisationen. Sie wollen sich über Rundfunkbeiträge bzw. Beitragsüberschüsse finanzieren, also auch ein Stück vom großen Kuchen abhaben. Das ist nicht mein Ansatz.
Ich möchte, dass Einflussnahme auf Programminhalte direkt vom Beitragszahler ausgeht. Dass eine große Zahl von Leuten "Druck von unten" macht, auf dass das öffentlich-rechtliche Profil nicht von Quotendruck erstickt und Inhalte ausgedünnt werden. Die Petition und insbesondere die ca. 1700 Kommentarseiten haben eindeutig gezeigt, dass das Potential dazu vorhanden ist. Die Damen haben das sehr schnell erkannt und ihren Anspruch schnell wieder ins Gespräch gebracht, der wie schon gesagt, nicht meiner ist.
Da ich zwar kein Institut in der Hinterhand habe, aber dafür eine unglaublich große Anzahl potentieller MitstreiterInnen, ist mir nicht bange, dass die basisdemokratische Programmbeschwerde künftig ernst genommen wird.
Die Vorbereitungen dazu sind im vollen Gange.

Viele Grüße
Maren
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Thomas Laas

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Re: Publikumsrat.de

BeitragMo 10. Feb 2014, 12:40

Maren hat geschrieben:Ich möchte, dass Einflussnahme auf Programminhalte direkt vom Beitragszahler ausgeht. Dass eine große Zahl von Leuten "Druck von unten" macht, auf dass das öffentlich-rechtliche Profil nicht von Quotendruck erstickt und Inhalte ausgedünnt werden.
Das klingt gut. Obwohl ich beim Punkt "Inhaltsausdünnung vermeiden" eher skeptisch bin. Aber das nur am Rande. Vielmehr interessieren mich Deine Vorstellungen der praktischen Umsetzung einer Einflussnahme "von unten" auf das Programm, die doch mehr sein soll als eine basisdemokratische Programmbeschwerde, oder? Mir fehlt es da irgendwie an Fantasie.

Uwe

Zusammenarbeit mit Publikumsrat.de?: Podiumsdiskussion

BeitragDo 27. Feb 2014, 18:26

Maren hat geschrieben:es ist in der Tat so, dass die Institutsdamen einen Publikumsrat nach Vorbild der Österreichischen Öffentlich Rechtlichen favorisieren, der de Facto nichts anderes darstellt als die hiesigen Rundfunkräte. Zusammengesetzt aus honorigen alten Männern, Mandatsträgern und Funktionären der Massenorganisationen. Sie wollen sich über Rundfunkbeiträge bzw. Beitragsüberschüsse finanzieren, also auch ein Stück vom großen Kuchen abhaben. Das ist nicht mein Ansatz.
Ich möchte, dass Einflussnahme auf Programminhalte direkt vom Beitragszahler ausgeht. Dass eine große Zahl von Leuten "Druck von unten" macht, auf dass das öffentlich-rechtliche Profil nicht von Quotendruck erstickt und Inhalte ausgedünnt werden.
...
ist mir nicht bange, dass die basisdemokratische Programmbeschwerde künftig ernst genommen wird.

Ich bin auch für Basisdemokratie, insbesondere auf die direkte
Einflussnahme auf Programminhalte direkt vom Beitragszahler

Deshalb befürworte ich unmittelbare Einflussmöglichkeiten. In einem ersten Schritt sollten sie zwar angeregt und moderiert werden. So sollte erreicht werden, dass sich zwar alle äußern (können), diese Äußerungen auch beachtet werden, aber die Diskussion ergebnisorientiert verläuft. Wenn die Leute sich daran gewöhnt haben, kann auch die Moderation von den Teilnehmenden selbst erfolgen. Dann muss nur aufgepasst werden, dass sich nicht hauptsächlich diejenigen mit der meisten Zeit und den größten Ressourcen äußern und dass es lediglich darum geht, wie die Interessen der Herrschenden am besten durchgesetzt werden können.
Allerdings sehe ich dabei keinen Grund, nicht mit den Leuten von http://publikumsrat.de/ zusammenzuarbeiten. Und auf
http://publikumsrat.de/veranstaltungen/
fand ich, dass auch Maren Müller zur Podiumsdiskussion am 24.02.2014 eingeladen war. Laut
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/z ... at103.html
(viewtopic.php?f=1&t=10&sid=50e61a90fde1b85052329090decdeec6#p455)
war sie vermutlich nicht dort. Ich tippe auf Überlastung:
viewtopic.php?f=1&t=46
Bei
viewtopic.php?f=1&t=46&sid=1f287f33e90e39aeb1630be31b53b1bb#p456
habe ich aber nicht verstanden, ob am 17.2. oder am 24.2. die Übergabe der Unterschriften der Petition an das ZDF erfolgte. Wenn letzteres, wäre das eine zusätzliche Erklärung.
Habe ich das soweit richtig verstanden oder gab es andere Gründe dafür?
Vielen Dank im Voraus für die Aufklärung.
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Maren

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Re: Publikumsrat.de

BeitragFr 28. Feb 2014, 09:47

Im Vorfeld wurde davon gesprochen, aber eine explizite persönliche Einladung mit Zeitangabe und vor allem genauer Ortsangabe hat mich nie erreicht. Die Unterschriftenübergabe war am gleichen Tag.

Edit: Sorry, jetzt seh ich das erst auf der Seite. Ja, in der Tat wurde ich ganz zu Beginn angefragt. Jedoch hat sich das Verhältnis im Laufe der Debatte merklich abgekühlt. Frau Schiffer und Frau Horz schrieben dubiose Briefe an Medien, denen ich Interviews gab und versuch(t)en ständig ihr Institut von der Lanz-Petition profitieren zu lassen und ihre Idee eines beitragsfinanzierten Gremiums ins Gespräch zu bringen. Ich werde auf keinen Fall dabei mithelfen, dass ein klammes "Institut" mit dem Geld der RundfunkbeitragszahlerInnen saniert wird.
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Lohr A. W.

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Re: Publikumsrat.de

BeitragSo 2. Mär 2014, 21:45

Das E-Mail des Fernsehrates an Frau Müller, zeigt doch eindeutig die Selbstherrlichkeit dieses Kuratoriums auf, sowie die Bevormundung des Zwangsgebühren-Zahnlenden. Da sind Parallelen zum damaligem, bereits abgeschafften, Bayerischen Senat zu erkennen. Hier muß sich sehr vieles ändern.

Uwe

Publikumsrat.de: dubiose Briefe?, Institutssanierung?

BeitragMi 5. Mär 2014, 18:49

Liebe Maren Müller,
vielen Dank für die Antwort. Leider habe ich nicht ganz verstanden, worauf Bezug genommen wurde. Deshalb habe ich ein paar Nachfragen:
Maren hat geschrieben:Im Vorfeld wurde davon gesprochen, aber eine explizite persönliche Einladung mit Zeitangabe und vor allem genauer Ortsangabe hat mich nie erreicht. ...
Edit: Sorry, jetzt seh ich das erst auf der Seite. Ja, in der Tat wurde ich ganz zu Beginn angefragt. Jedoch hat sich das Verhältnis im Laufe der Debatte merklich abgekühlt.

Habe ich das richtig verstanden?
Es gab zwar eine persönliche Einladung mit Zeitangabe und genauer Ortsangabe. Dies war aber lange her. Wegen verschiedener Streitpunkte
Maren hat geschrieben:hat sich das Verhältnis im Laufe der Debatte merklich abgekühlt.
Deshalb wurde diese Einladung vergessen.
Maren hat geschrieben: Frau Schiffer und Frau Horz schrieben dubiose Briefe an Medien, denen ich Interviews gab

Darf ich ein oder mehrere konkrete Beispiele erfahren, damit ich dies nachvollziehen kann?
Maren hat geschrieben: und versuch(t)en ständig ihr Institut von der Lanz-Petition profitieren zu lassen und ihre Idee eines beitragsfinanzierten Gremiums ins Gespräch zu bringen.

Besteht dieser Kritikpunkt darin, dass Frau Schiffer und Frau Horz die Popularität der Lanz-Petition ausnutzen, um ihre Idee in die Öffentlichkeit zu bringen?
Maren hat geschrieben: Ich werde auf keinen Fall dabei mithelfen, dass ein klammes "Institut" mit dem Geld der RundfunkbeitragszahlerInnen saniert wird.

Auf http://publikumsrat.de/infothek/erlanger-erklaerung/ fand ich lediglich:
Wir halten es für geboten, einen Teil der Mehreinnahmen in die stärkere Einbeziehung des Publikums zu investieren, etwa für die Einrichtung von Publikumsräten und Wahlverfahren.

Dass
Maren hat geschrieben: ein klammes "Institut" mit dem Geld der RundfunkbeitragszahlerInnen saniert wird
fand ich nirgends. Worauf bezieht sich das?

Vielen Dank im Voraus für die Aufklärung.
Viele Grüße
Uwe

Uwe

Re: Publikumsrat.de: Österreich?

BeitragMi 5. Mär 2014, 19:20

Maren hat geschrieben:es ist in der Tat so, dass die Institutsdamen einen Publikumsrat nach Vorbild der Österreichischen Öffentlich Rechtlichen favorisieren, der de Facto nichts anderes darstellt als die hiesigen Rundfunkräte. Zusammengesetzt aus honorigen alten Männern, Mandatsträgern und Funktionären der Massenorganisationen.

Auf
http://publikumsrat.de/
fand ich zwar
In der momentanen Planungsphase orientieren wird uns an entsprechenden Institutionen, die als solche mit je eigenen Zielsetzungen u.a. in der Schweiz, Österreich, Großbritannien und den Niederlanden verankert sind.

aber sofort mit der Einschränkung:
andererseits aus den Problemen, die sich dort aus der Zusammensetzung des Gremiums ergeben haben, lernen und diese vermeiden.

Noch deutlicher steht es auf
http://publikumsrat.de/2014/02/der-publ ... ans-hoegl/:
Der österr. Publikumsrat ist in der Tat zahnlos und wenig effektiv. Es dauert viele Monate bis gute Vorschläge von der ORF-Leitung aufgegriffen werden. Wenn überhaupt. Das Konstrukt als Ganzes wäre nach niederländischem oder Schweizer Muster zu ändern.

Deshalb verstehe ich nicht, woher diese Aussage kommt. Über eine Aufklärung würde ich mich freuen. Vielen Dank im Voraus dafür.
Viele Grüße
Uwe
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Maren

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Re: Publikumsrat.de

BeitragMi 5. Mär 2014, 23:00

Uwe, könntest du mir erklären, was diese Art Verhör genau bezwecken soll?
Um hier explizit in die Beweisführung treten zu können, müsste ich Emails (auch von Dritten) veröffentlichen. Dafür sehe ich keinen triftigen Grund. Die ursprüngliche Intention des Institutes, einen Publikumsrat nach österreichischen Vorbild zu etablieren, durch das Interview mit Herr Dr. Högl entkräften zu wollen, finde ich merkwürdig.
Ich werde mich nicht weiter zu diesem Thema äußern.

Viele Grüße
Maren

Uwe

Publikumsrat.de: Meine Ziele und Verständnis

BeitragFr 7. Mär 2014, 19:01

Liebe Maren Müller,
vielen Dank für Deine Antwort.
Maren hat geschrieben: Uwe, könntest du mir erklären, was diese Art Verhör genau bezwecken soll?

Wieso Verhör?
Ich hatte ja geschrieben, dass ich das Anliegen unterstütze. Allerdings waren mir einige Aussagen unklar. Deshalb habe ich versucht, sie sachlich zu klären.
Maren hat geschrieben: Die ursprüngliche Intention des Institutes, einen Publikumsrat nach österreichischen Vorbild zu etablieren, durch das Interview mit Herr Dr. Högl entkräften zu wollen, finde ich merkwürdig.

Diese ursprüngliche Intention habe ich nirgends gefunden. Aber angenommen, sie hätte mal existiert, zeigt das Interview eindeutig, dass es gegenwärtig nicht das Ziel ist,
Maren hat geschrieben: einen Publikumsrat nach österreichischen Vorbild zu etablieren

Somit gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Positionen. Wir (Ihr, http://publikumsrat.de/ und ich) sind alle für demokratische Mitbestimmung der Bevölkerung beim Rundfunk. Deshalb halte ich eine Zusammenarbeit für möglich.
Umgekehrt gibt es Demokratiefeinde (z.B. Ruprecht Polenz laut der Antwort in viewtopic.php?f=1&t=46&sid=2ab45d7e8849ed2c2ae7ecad7204ac34#p456), die froh sind, wenn sich die Demokratiebefürwortenden zerstreiten.
Ich hoffe, damit ist klar, was ich bezwecke.
Aber natürlich kann ich auch Deine Reaktion verstehen. Du wurdest von anderen Personen massiv angegriffen (nicht von den Leuten von http://publikumsrat.de/, sondern von denjenigen, die Deine Lanz-Petition grundsätzlich kritisierten: "digitalen Prangers"). Du hast sehr viel zu tun. Da ist es verständlich, wenn Du bei Meinungsunterschieden so reagierst. Und so erkläre ich mir auch, warum Du meine Fragen als Verhör interpretierst.
Deshalb kann ich auch verstehen:
Maren hat geschrieben: Ich werde mich nicht weiter zu diesem Thema äußern.

Meine Bedenken dazu habe ich geäußert. Ich kann es zwar verstehen, fände es aber schade. Deshalb würde ich mich freuen, wenn es eine Annäherung geben würde.

Viele Grüße und ein schönes Frauentagswochenende,
Uwe

DER NEUTRALE ZUSCHAUER

DAD ENTARTETE ÖFFENTLICH"RECHTLICHE" TV !!

BeitragSa 8. Mär 2014, 06:56

DAS ÖFFENTLICH-"RECHT"LICHE TV IST AUCH NICHT BESSER ALS DIE PRIVATEN !!
Diese widerliche arroganz -insbesondere in der Lanz-Affäre- die der mit zwangsgebühren finanzierte ZDF-Apperat, den deutschen Fernsehpublikum entgegenbringt ist, mehr als erschreckend !!.Das öffentlich-"rechtliche" Fernsehen mit ihren von der GEZ eingetriebenen Zwangsgebühren, muß endlich wieder zu einem Medium der freinen Meinungsbildung, der objektiven, unabhänigen, unparteiischen und ungefilterten Information werden !. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten sollten aber zumindestens, entweder die immer länger werdenden Werbeblöcke oder die immer mehr verschwendeten Zwangsgebühren- abschaffen (am besten beides) !.
Damit es endlich besser wird, muß eine unabhänige, demokratische Kontroll- und Beschwerdeinstanz für die öffentlich-rechtlichen Medien, die auch öffentlich gefördert wird, etabliert werden. Der Verein ständige Publikumskonferenz der öffentlch-rechtliche Medien ist dabei ein guter Ansatz, den man zu ihrer wichtigen Aufgabe; nur erfolg wünschen kann :D :D :) :) !!.
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charLy H.-G.Wardelmann

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Re: Publikumsrat.de - Urteil von Gestern(27.3.14?)

BeitragDo 27. Mär 2014, 18:02

Als ich Gestern von dem erfreulichen Urteil hörte dachte ich sofort an Maren und das es, bei anderer Besetzung der Gremien, nun vielleicht eine bessere Chance gibt für einen PUBLIKUMSRAT.

Also "dran bleiben", nicht locker lassen denn die Überheblichkeit von Bellut & den adäquaten Überfliegern der ARD, ist nicht nur ekelhaft und dumm, sondern fährt langfristig, wie Arroganz fast generell, gegen die Wand.
Erschreckend, wenn als Folge der sich schnell+ständig weiter spreizenden Schere unserer, nein sondern fast weltweit der Gesellschaft, dies ansteigen allgemein von Überheblichkeit.

Fakt ist zwar, das all die die mit drin-sitzen im gleichen Boot solch Vorgänge kaum und wenn dann erst sehr spät bemerken, aber der Knall kommt......fast immer.
Im gesamten örTV, sind schon fast alle, nicht nur "die ganz oben" davon befallen. Ursachen sind vermutlich der recht sichere/gute Arbeitgeber sowie das gute Gehalt. Denn wenn in einer Gesellschaft selbst fast alle "klugen-kritischen Köpfe" ins gleiche Horn blasen, fehlt ja auch Ignoranz nicht mehr und es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Für mich ist es erschrecken zu sehen, wie sogar die Speerspitze der Kritik, wie politisches Kabarett und kritische Magazine, die Schere nicht bemerken (wollen) und nach unten treten.
[Aus aktuellem Anlass (Streiks) werde ich, so bald als (mir) möglich, dazu ein Thema beginnen.]

Die GANZ wenigen Stimmen die mahnen und noch durchblicken werden wie absurde Exoten, kaum beachtet und schon gar nicht ernst genommen, leider. Insbesondere Sarah Wagenknecht in der Politik, wie Volker Pispers in der Unterhaltung, sind für mich die Einzigen die ich aktuell sehe und der Grund warum ich hier hoffe/mitmache....
Dieter Nuhr, wie fast alle anderen "in seiner Riege", hauen abgehoben mit drauf und ihren Intellekt wohl mit im Bankschliessfach gelagert?
In der Hoffnung die Botschaft wird verstanden (sie muss ja nicht geglaubt werden, selber denken reicht ja....) ist dies mein Beitrag weiter Maren Müller zu unterstützen und für einen Publikumsrat zu plädieren.

@ an die (die bis hierhin eh nicht kommen...) die örTV/Zwangsabgaben für Mist halten nur mal die Frage, wie viel tatsächlicher Erfahrung sie denn mit TV ausserhalb Deutschlands/in der Welt, wirklich haben....oder anders gefragt, woher kommt dir angebliche Kompetenz dies System als falsch beurteilen zu können? Doch hoffentlich nicht von dem was man HIER! (BRD)sieht...... :roll:
Grüsse von der Nordsee
cu/charLy®

Schlichting

Re: Publikumsrat.de - Urteil von Gestern(27.3.14?)

BeitragSa 27. Sep 2014, 05:38

charLy H.-G.Wardelmann hat geschrieben:Dieter Nuhr, wie fast alle anderen "in seiner Riege", hauen abgehoben mit drauf und ihren Intellekt wohl mit im Bankschliessfach gelagert?


Das sehe ich ebenso. Herr Nuhr ist leider schon seit Jahren wenig befähigt die echten Symptome von Wurzeln eines Übels zu unterscheiden, das betrifft die meisten sozialen Themen, die er anspricht. Er spielt für ein spezielles Publikum, welches sich sehr von dem von Pispers u.o. Wagenknecht unterscheiden dürfte.

Menschen, die die Zusammenhänge nicht im Detail betrachten und lieber eine oberflächliche Sicht der Dinge annehmen möchten.

Der Eindruck des nach unten treten ist auch meiner, nicht nur was Herrn Nuhr betrifft.

Schön zu sehen, dass das auch anderen auffällt. Herr Nuhr ist auch zum Glück nicht mehr so sehr viel in den Medien präsent. Herr Pispers hat sich da weit breiter etablieren können. Das sagt ja auch schon genug. Ich hoffe so sehr, dass eine Initiative wie diese hier am Ende zu mehr Qualitätsfernsehen und weniger "Hetz-TV-Formaten" führt, sondern dass wieder von der Diagnose des Problems über dessen Ursachen bis hin zu den Lösungsansätzen gutes Fernsehen gemacht wird. Dann werden sich Leute wie Nuhr auch weniger hervortun können.

Schlichting

Re: Publikumsrat.de

BeitragDi 30. Sep 2014, 05:05

Diesen Artikel des Kölner Stadtanzeigers fand ich zufällig auf der Suche nach einem anderen Thema, aber für das Verständnis in diesem Threat und den oben geäusserten Bedenken von Maren ist er vielleicht recht hilfreich. Er thematisiert die eine der beiden Damen und deren Tätigkeitsspektren, die bei Publikumsrat.de nun aktiv sind und mit denen Maren nicht kooperieren möchte.

http://www.ksta.de/medien/medienforschu ... 83326.html
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Maren

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Re: Publikumsrat.de

BeitragDi 30. Sep 2014, 12:49

Ohjeh, Schlichting, den Artikel hatte ich schon erfolgreich verdrängt. :lol:
In unserer Satzung steht, dass wir offen für die Zusammenarbeit mit anderen Initiativen ohne wirtschaftliche Eigeninteressen sind. Das war u.a. EIN Grund, weshalb ich die Zusammenarbeit nicht wollte. Nichtsdestotrotz ist die Arbeit im Institut für Medienverantwortung auch für uns interessant, da dort ziemlich interessante Publikationen entstanden sind und auch der Name schon für sich spricht.

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