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WDR gegen Beitragssenkung

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Maren

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WDR gegen Beitragssenkung

BeitragDi 7. Jun 2016, 06:32

WDR-Rundfunkrat gegen Beitragssenkung und für strukturelle Maßnahmen

Schließlich weist der WDR-Rundfunkrat nachdrücklich darauf hin, dass zur langfristigen Existenzsicherung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor allen Dingen die notwendigen strukturellen Maßnahmen zu analysieren sind und die Voraussetzungen geschaffen werden müssen, diese auch umzusetzen.

Aus der Stellungnahme des WDR-Rundfunkrates:
„Wie der Vorsitzende der KEF gegenüber den Ländern bereits zum Ausdruck gebracht hat, ist bei einer Senkung des Rundfunkbeitrags um 30 Cent davon auszugehen, dass ab der Beitragsperiode 2021 allein schon aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen mit einer Beitragserhöhung zwischen 1,50 und 2 Euro zu rechnen ist. Dieser künftige mögliche Anstieg kann reduziert werden, wenn jetzt auf eine Senkung des Rundfunkbeitrags verzichtet wird. Dies läge auch im Interesse der Beitragsstabilität, die ein wichtiges Ziel der Länder ist.“


Frage I: Welche strukturellen Maßnahmen sollen analysiert werden?
Frage II: Bis zu welcher Rundfunkbeitragserhöhung kann man noch von Beitragsstabilität reden?
Hinweis I: Hätte der Beitrag in der Periode 2013 bis 2016 bei 16,92 Euro gelegen, dann hätten die Sender nichts zurücklegen können. Würde also der ermittelte Bedarf periodengenau – also ohne Rücklagenbildung – umgesetzt, so hätte für 2017 – 2020 der Beitrag von 16,92 Euro um 1,13 Euro auf 18,05 Euro steigen müssen. Diese Entwicklung fortgeschrieben würde bedeuten, dass bei einem Monatsbeitrag von 17,50 der Beitrag dann ab 2021 bei 18,88 Euro liegen müsste, periodengenau bei 19,18 Euro.

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