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Maren

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Medienpolitische Tagung und Preisverleihung der OBS

BeitragFr 14. Okt 2016, 19:21

Medienpolitische Tagung und Verleihung der "Otto Brenner Preise für kritischen Journalismus"

Berlin, 15. November 2016, Hotel Pullman Schweizerhof, Budapester Str. 25, 10787 Berlin.

"Quatsch oder Aufklärung?" Analyse und Diskussion der TV-Satire-Formate

15. November 2016; 14:00 Uhr – 16:00 Uhr

Während für viele Beobachter politische Formate im Fernsehen mutlos wirken und als bloße "Begleitung der politischen Akteure" von sinkender Bedeutung sind, boomen Satire-Sendungen wie "heute show", "Die Anstalt" oder "Extra 3". Seit Jahren hat die "heute show" regelmäßig mehr Zuschauer und eine größere Reichweite als das "heute journal". Einzelne Ausgaben von "Die Anstalt" entwickeln eine öffentliche Wucht, die manchem TV-Politikmagazin fehlt. "Extra 3" hat es mit dem "Erdogan"-Song auf 10 Millionen Aufrufe bei YouTube geschafft. Worauf ist die gestiegene Aufmerksamkeit für Satire-Sendungen zurückzuführen? Warum spricht etwa die "heute show" besonders Jugendliche an? Liefern die Formate nur Quatsch oder tragen sie zur Aufklärung und politischen Willensbildung bei? Sind sie nur eine Bereicherung für das öffentlich-rechtliche TV-Angebot oder sogar ein gebührenfinanzierter Beitrag zur Steigerung von Politikverdrossenheit? Diesen Fragen geht Prof. Bernd Gäbler in einer Studie nach. Er hat alle Ausstrahlungen von "heute show", "Die Anstalt" und "Extra 3" im ersten Halbjahr 2016 systematisch ausgewertet, verglichen und pointiert bewertet. Seine Analyse erscheint im Herbst; die Ergebnisse werden im Rahmen der medienpolitischen Tagung mit Medienkritikern, Programm-Verantwortlichen und Satirikern diskutiert.


Ab 17:00 Uhr Preisverleihung der Otto-Brenner-Preise für kritischen Journalismus
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Maren

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TV-Nachrichten in ARD und ZDF über die Silvesternacht 15/16 in Köln

BeitragFr 14. Okt 2016, 20:11

Zu den TV-Nachrichten in ARD und ZDF über die Silvesternacht 15/16 in Köln

Präsentation der Studie und Podiumsdiskussion

Datum: Dienstag, 22. November 2016, 19.00 – 21.30 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Livestream auf https://www.boell.de/de/livestream oder http://www.gwi-boell.de/de

Mit: Dr. Ricarda Drüeke, Medienwissenschaftlerin, Universität Salzburg, Verfasserin der Studie "Zu den TV-Nachrichten in ARD und ZDF über die Silvesternacht 15/16 in Köln"
Mely Kiyak, Schriftstellerin und Publizistin, Berlin*
Vertreter_innen von ARD und ZDF

Moderation: Dr. Ines Kappert, Leiterin des Gunda-Werner-Instituts für Feminismus

Es ist kaum ein Jahr her, da gab es nur ein Thema: Köln.
Köln wurde zur Chiffre von sexualisierter Gewalt von "nordafrikanischen Männern" gegen einheimische Frauen.
Was wirklich in der Silvesternacht geschah, erfuhr die breite Öffentlichkeit erst im Sommer 2016, dank einer detaillierten Recherche der Wochenzeitung "Die Zeit". Doch da war der Asylkompromiss II schon verabschiedet.

Das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung hat eine Medienanalyse in Auftrag gegeben. Ziel war es, die Berichterstattung unmittelbar nach den sexualisierten Übergriffen in Köln und anderen deutschen Städten zu untersuchen. Die öffentlich-rechtlichen Sender haben den Auftrag, nicht diskriminierend zu berichten, deshalb wurden sie in den Fokus genommen. Untersucht wurden allein Nachrichtensendungen - keine Talkshows oder ähnliches. Trotzdem zeigt die Studie "Zu den TV-Nachrichten in ARD und ZDF über die Silvesternacht 15/16 in Köln" viele rassifizierende Elemente. Eine feministische Perspektive fehlte fast in Gänze.

Im Rahmen unserer Reihe "Streitwert - Politik im Dialog" möchten wir mit Ihnen diskutieren:

Wo lagen und liegen die Probleme der Nachrichtengestaltung und die Herausforderungen für journalistisches Arbeiten unter den Bedingungen einer verschärften und politisch instrumentalisierten gesellschaftlichen Diskussion?
Wie kommen wir zu einer angemessenen Berichterstattung?

Fachkontakt
Dr. Ines Kappert, Leitung Gunda-Werner-Institut für Feminismus & Geschlechterdemokratie
E kappert@boell.de | T 030 285 34 124

Information
Christiane Bornstedt, Projektkoordination, Gunda Werner Institut
E bornstedt@boell.de | T 030 285 34 181

Die Studie ist ab dem 18.11.2016 abrufbar auf http://www.gwi-boell.de/de

Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.
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Hajo Seppelt zu Gast beim Mainzer Mediendisput

BeitragDi 18. Okt 2016, 20:11

ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt zu Gast beim Mainzer Mediendisput am 8. November in Berlin

Wann: 8. November um 19 Uhr
Wo: Landesvertretung Rheinland-Pfalz beim Bund
In den Ministergärten 6
Berlin (Nähe Potsdamer Platz)

Mit SWR-Chefreporter Thomas Leif diskutieren beim Mainzer Mediendisput der ARD-Doping-Rechercheur Hajo Seppelt; ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz; Prof. Dr. Dieter Dörr, Medienrechtler Universität Mainz, Direktor Mainzer Medieninstitut; Silke Kassner, Nationale Anti-Doping Agentur (NADA); Katja Kraus, Agentur Jung van Matt/Sports, Ex-HSV-Vorstand, Autorin: "Macht. Geschichten von Erfolg und Scheitern." und Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency International Deutschland.


Anmeldungen für den MMD am 8. November um 19 Uhr in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz beim Bund, In den Ministergärten 6, in Berlin, sind bis zum 6. November per Email unter veranstaltungen@lv.rlp.de möglich.
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Re: Veranstaltungen

BeitragMo 24. Okt 2016, 19:16

Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten

Übertragung der Veranstaltung des Westend Verlags und der IG Metall: https://www.youtube.com/watch?v=pxXBxBAfNaI

Veröffentlicht am 23.10.2016
Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten

am Freitag, 21. Oktober 2016, 19.00 Uhr
im main_forum der IG Metall, Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt a.M.

Eine Veranstaltung des Westend Verlags und der IG Metall

Teilnehmer:

Ulrich Teusch lebt als freier Publizist in Edermünde bei Kassel. Er schreibt Sachbücher und ist Hörfunkautor. Für sein SWR-Feature „Nicht schwindelfrei – Über Lügen in der Politik“ erhielt er 2013 den Roman-Herzog-Medienpreis. Im Dezember 2015 lief dann sein viel beachtetes Feature im SWR mit dem Titel „Vertrauen ist gut … Die Medien und ihre Kritiker“.

Stephan Hebel ist seit zwei Jahrzehnten Leitartikler, Kommentator und politischer Autor. Er schreibt für die Frankfurter Rundschau sowie für Deutschlandradio, Freitag, Publik Forum und weitere Medien. Er ist zudem regelmäßiger Gast im „Presseclub“ der ARD und ständiges Mitglied in der Jury für das „Unwort des Jahres“. Hebel ist Autor der Bestseller „Mutter Blamage“ und „Gute-Macht-Geschichten“, aktuell ist von ihm „Sehr geehrter AfD-Wähler, wählen Sie sich nicht unglücklich“ im Westend Verlag erschienen.

Jens Berger ist freier Journalist und politischer Blogger der ersten Stunde. Er ist Redakteur bei den NachDenkSeiten und Herausgeber des Blogs Spiegelfechter. Berger befasst sich mit sozial-, wirtschafts- und finanzpolitischen Themen und ist Autor des Bestsellers „Wem gehört Deutschland?“ (Westend 2014).

Moderation: Peter Zudeick (freier Journalist und Autor: „Tschüss, ihr da oben“, „Das alles und noch viel mehr würden wir machen, wenn wir Kanzler von Deutschland wär’n“)
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Re: Veranstaltungen

BeitragSo 30. Okt 2016, 17:38

Die AG Animationsfilm wird fünf Jahre! Mitgliederversammlung und Podium

Der Film ist fertig! Endlich, nach vielen Jahren voller Arbeit und Zweifel. Aber was nun? Welche Möglichkeiten gibt es für die Auswertung eines animierten Kurzfilms damit er wahrgenommen wird und vielleicht die Kosten deckt? In unserer Veranstaltung zu den Vor- und Nachteilen von strategischer Festivalauswertung werden erfahrene Produzenten und Festivalvertreter darüber diskutieren, ob es sinnvoll ist Einreichgebühr zu bezahlen, welche Bedeutung Premierenfestivals für den Kurzfilm haben und ob Lizenzgebühren für Filme auch bei Festivals gelten sollten. Ebenso werden andere Auswertungswege aufgezeigt und die Problematik von Festivalreglements und blockierter Onlineauswertung oder Gratis-Tourprogrammen angesprochen.


Wann: Freitag 4. November 2016 14:00–15:30 Uhr
Wo: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Moderation: Annegret Richter, AG Animationsfilm, Leipzig

Podiumsgäste:
Dr. Grit Lemke, DOK Leipzig
Thomas Meyer-Hermann, Studio FILM Bilder, Stuttgart
Nicola Jones, Geschäftsführung Kindermedienstiftung, Erfurt
Jörg Weidner, Animationsfilmschaffender ( Stop Motion Animation), Leipzig
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Re: Medienpolitische Tagung und Preisverleihung der OBS

BeitragSa 19. Nov 2016, 12:19

Maren hat geschrieben:Medienpolitische Tagung und Verleihung der "Otto Brenner Preise für kritischen Journalismus"

Berlin, 15. November 2016, Hotel Pullman Schweizerhof, Budapester Str. 25, 10787 Berlin.

"Quatsch oder Aufklärung?" Analyse und Diskussion der TV-Satire-Formate

15. November 2016; 14:00 Uhr – 16:00 Uhr

Während für viele Beobachter politische Formate im Fernsehen mutlos wirken und als bloße "Begleitung der politischen Akteure" von sinkender Bedeutung sind, boomen Satire-Sendungen wie "heute show", "Die Anstalt" oder "Extra 3". Seit Jahren hat die "heute show" regelmäßig mehr Zuschauer und eine größere Reichweite als das "heute journal". Einzelne Ausgaben von "Die Anstalt" entwickeln eine öffentliche Wucht, die manchem TV-Politikmagazin fehlt. "Extra 3" hat es mit dem "Erdogan"-Song auf 10 Millionen Aufrufe bei YouTube geschafft. Worauf ist die gestiegene Aufmerksamkeit für Satire-Sendungen zurückzuführen? Warum spricht etwa die "heute show" besonders Jugendliche an? Liefern die Formate nur Quatsch oder tragen sie zur Aufklärung und politischen Willensbildung bei? Sind sie nur eine Bereicherung für das öffentlich-rechtliche TV-Angebot oder sogar ein gebührenfinanzierter Beitrag zur Steigerung von Politikverdrossenheit? Diesen Fragen geht Prof. Bernd Gäbler in einer Studie nach. Er hat alle Ausstrahlungen von "heute show", "Die Anstalt" und "Extra 3" im ersten Halbjahr 2016 systematisch ausgewertet, verglichen und pointiert bewertet. Seine Analyse erscheint im Herbst; die Ergebnisse werden im Rahmen der medienpolitischen Tagung mit Medienkritikern, Programm-Verantwortlichen und Satirikern diskutiert.


Ab 17:00 Uhr Preisverleihung der Otto-Brenner-Preise für kritischen Journalismus



Verdi: „Otto Brenner Preise für kritischen Journalismus“ 2016 zum zwölften Mal verliehen

Den 1. Preis erhielten Frederik Obermaier und Bastian Obermayer von der „Süddeutschen Zeitung“. Die Jury würdigte damit ihren besonderen Einsatz bei Recherchen und Veröffentlichung der „Panama Papers – Die Geheimnisse des schmutzigen Geldes“. Der Preisverleihung voraus ging die medienpolitische Tagung der Otto-Brenner-Stiftung, die sich 2016 mit der Analyse von TV-Satiresendungen befasste.
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Re: Veranstaltungen

BeitragDo 9. Mär 2017, 22:36

Wer den Mechanismus der Macht unterlaufen will, muss ihn zu allererst erkennen und verstehen.

Die Neue Gesellschaft für Psychologie veranstaltet vom 9. bis zum 12. März in den Räumen der Rosa Luxemburg Stiftung unter dem Motto “Gesellschaftliche Spaltungen – Erfahrung von Ungleichheit und Ungerechtigkeit” einen Kongress, der sich dieser Problematik widmet.

http://www.ngfp.de/2016/07/call-for-pap ... chtigkeit/
http://www.ngfp.de/wp-content/uploads/2 ... 161212.pdf

Referenten und ihre Themen:

Wolf Wetzel: Über gesellschaftliche Ohnmacht und systemische Übermacht.
Uli Gellermann: Deutschland sucht den Super-Bettler.
Dr. Natalie Grimm: Statusakrobatik. Biografische Verarbeitungsweisen
Christel Buchinger: Die gefährliche Spaltung der Unteren.
Dr. Ulrich Schneider: Kein Wohlstand für alle!? Wie sich Deutschland selbst zerlegt und was wir dagegen tun können.
PD Dr. Josef Berghold: Der Zwang zum angeberischen und neidischen Sich-Vergleichen als bleierne Barriere gegen soziale Gleichheit und Solidarität.
Prof. Dr. Christoph Butterwegge: Der Neoliberalismus und die drei Großen Erzählungen unserer Zeit: Globalisierung, demografischer Wandel und Digitalisierung.
Dr. Werner Rügemer: Eine polit-ökonomische Darstellung der »Arbeitsmarktreformen«.
Gerhard Hanloser: Die Neuste Linke als erschöpfte Kraft auf dem Feld der Ungleichheiten
Lutz Hausstein: Der Kampf um die Deutungshoheit des Konzeptes der »relativen Armut«.
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Re: Veranstaltungen

BeitragFr 24. Mär 2017, 21:10

Auf der DGPuK Jahrestagung in Düsseldorf soll am Freitag, 31.3., Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft gegründet werden. Wir dokumentieren hier den Aufruf (pdf):

Mit dem Netzwerk wollen wir innerhalb der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft einen Raum schaffen für kritische wissenschaftliche Forschung über Medien und Kommunikation.

Die Notwendigkeit Kritischer Kommunikationswissenschaft liegt in der Realität des Mediensystems begründet (Kommodifizierung, Ideologisierung, Arbeitsbedingungen, etc.). Kritische Kommunikationswissenschaft findet aufgrund der jahrzehntelangen Marginalisierung im deutschsprachigen Raum zurzeit eher in benachbarten Disziplinen sowie international statt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines eigenen Netzwerks.

Unter Kritischer Kommunikationswissenschaft verstehen wir Forschung mit einem Bezug zu Gesellschaftstheorie und Kapitalismusanalyse, mit einem Fokus auf Herrschaftsformen und Machtungleichgewichte, mit einem Verständnis von der historischen Gewordenheit gesellschaftlicher Verhältnisse und mit der Perspektive auf deren Transformation. Daraus ergibt sich notwendig ein Praxisbezug im Sinne einer engagierten Wissenschaft.

Die so verstandene Kritische Kommunikationswissenschaft umfasst verschiedene Theorietraditionen, wie die kritische Politische Ökonomie der Medien und der Kommunikation, die kritischen Cultural Studies, den Autonomen Marxismus, die Frankfurter Schule, postmoderne und feministische Medientheorien, aber auch kritische psychoanalytische Ansätze. Auch viele aktuelle Initiativen wie Platform Cooperativism, Free/Libre Open Source Software, Adbusting, Medienreformbewegungen, Non-Profit Free Open Access und Alternative Medien sind in diesem Kontext zu verorten.

Wir wollen uns die bestehende theoretische und empirische Forschung aneignen und diese weiterentwickeln. Dazu wollen wir uns über aktuelle und wiederentdeckte Literatur austauschen, diese auf gemeinsamen Workshops und Tagungen aufarbeiten, kritisch diskutieren, darauf beruhende eigene Arbeiten vorstellen sowie weitere Forschungsprojekte anstoßen. Um die Perspektive der Kritischen Kommunikationswissenschaft auch in der universitären Lehre zu stärken, wollen wir geeignete Seminarpläne und Lehrkonzepte entwickeln und einander bei deren Umsetzung beraten.

Alle Interessierten sind herzlich zum ersten Treffen während der DGPuK Jahrestagung in Düsseldorf eingeladen (Fr., 31.3., 15:30-17:00 Uhr, Gebäude 23.02., Ebene 02, Raum 46). Wir treffen uns um 15:15 Uhr im Foyer vor den Vortragsräumen und gehen gemeinsam zum Seminarraum. Auf Basis dieses Aufrufs werden wir beim ersten Treffen Inhalt und Arbeitsweise des Netzwerks diskutieren und gemeinsam die nächsten Schritte festlegen. Wer Interesse daran hat, am Netzwerk KriKowi mitzuarbeiten, melde sich mit einer leeren Mail an krikowi-subscribe@lists.riseup.net beim Mail-Verteiler an.


Dr. Thomas Allmer (University of Stirling)
Sevda C. Arslan, M.A. (Universität Mannheim)
Dr. Nils S. Borchers (Universität Leipzig)
Ada Fehr, M.A. (Freie Universität Berlin)
Prof. Dr. Christian Fuchs (University of Westminster)
Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig)
Kerem Schamberger, M.A. (Ludwig-Maximilians-Universität München)
David Schieferdecker, M.A. (Universität Mannheim)
Prof. Dr. Armin Scholl (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
Dr. Sebastian Sevignani (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
Christian Strippel, M.A. (Freie Universität Berlin)
Univ. Prof. em. Dr. Manfred Knoche (Universität Salzburg)
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Re: Veranstaltungen

BeitragSo 2. Jul 2017, 11:01

Am 27. Juni 2017 veranstaltete die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) eine Tagung mit dem Titel "ERGÄNZT ODER ERSETZT? Medien, Telcos und die Konkurrenz aus dem Netz".

Programm, Präsentationen und Videoaufzeichnungen
RTR-Kommunikationsbericht
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Re: Veranstaltungen

BeitragMo 17. Jul 2017, 19:34

Wie verändern das Netz und die Digitalisierung die Gesellschaft und unser Leben? Welche Rolle können dabei Blogger, Onliner und Influencer spielen?

Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen und 160 Bloggern, Onlinern, Agenturvertretern und Medienschaffenden bei unserer Konferenz #bsen2 diskutieren.

Bei dem gemeinsamen Onliner-Event von FLURFUNK, Sächsischer Landesanstalt für privaten Rundfunk und neuen Medien und der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen am 1.September 2017 in Dresden erwarten Sie 36 Kurzvorträge, 16 Sessions, eine Schlussdiskussion, ein sehr exklusives Publikum sowie jede Menge Zeit zum Netzwerken.

Details zur Veranstaltung: http://bsen.flurfunk-dresden.de.
Tagesticket: http://bsen.flurfunk-dresden.de/#tickets!
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abgrundtief + bodenlos

BeitragSo 24. Sep 2017, 13:41

abgrundtief + bodenlos
Über Stuttgart 21 und andere Großprojekte

Vortrag und Diskussion mit Winfried Wolf über Stuttgart 21 und andere Großprojekte


Montag, den 02.10.2017 um 19:00 Uhr - Eintritt frei
Moritzbastei Leipzig, Ratstonne
Universitätsstraße 9
04109 Leipzig


Link zur Veranstaltung: http://www.moritzbastei.de/de/event/lit ... efbodenlos

Donnerstag, den 05.10.2017 um 18:30 Uhr - Eintritt frei
Festsaal im Coselpalais
An der Frauenkirche 12
01067 Dresden


Link zur Veranstaltung: http://www.pianosalon.de/aktuelles/vera ... 5-10-2017/


Stuttgart 21 ist in dreifacher Weise einmalig: Es handelt sich um das mit Abstand größte Bauprojekt in Deutschland. Es ist das einzige Projekt, bei dem eine gigantische Summe dafür ausgegeben wird, eine bestehende Kapazität – hier diejenige des Hauptbahnhofs Stuttgart – zu verkleinern. Schließlich gibt es nirgendwo in Deutschland eine derart große, kreative Protestbewegung, die seit mehr als sieben Jahren und mit mehr als 370 Montagsdemonstrationen aktiv ist.

Stuttgart 21 hat drei Bahnchefs verschlissen, die jahrzehntelange CDU-Herrschaft in Baden-Württemberg beendet und die grüne Protestpartei in S21-Mitgestalter gewendet. Laut Angela Merkel wird mit Stuttgart 21 der Standort Deutschland verteidigt. Bahnchef Richard Lutz springt ihr bei und betont, er sei »finster entschlossen«, S21 zu Ende zu bauen. Für das hehre Ziel »Staatsräson« werden die Gesetze der Logik, der Physik und der Geologie missachtet. Winfried Wolf hat Stuttgart21 von Anfang an publizistisch kommentiert. Er legt hier das erste Buch vor, das die gesamte Geschichte des Großprojekts ausbreitet, dessen zerstörerischen Charakter analysiert und den Bürgerprotest umfassend darstellt.

Winfried Wolf, Dr. phil., *1949, Chefredakteur der Zeitschrift Lunapark21 und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac, verfasste 1996 das erste Buch zu Stuttgart 21. Er war 2011 bis 2013 Mitherausgeber von drei Büchern zu Stuttgart 21, alle bei PapyRossa.
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Re: Veranstaltungen

BeitragMi 4. Okt 2017, 20:27

Die neue Öffentlichkeit: „Wir stehen an der Schwelle einer Revolution“

Die Medien können die technischen Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen. Vergleichsweise ratlos stehen die Journalisten jedoch ihrem Bedeutungsverlust und dem schwindenden Vertrauen des Publikums gegenüber.

Dies sind die beiden zentralen Erkenntnisse der Fachtagung "Die neue Öffentlichkeit: Wie Bots, Bürger und Big Data den Journalismus verändern", die am Freitag (29.9.2017) an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) stattfand.
Bericht im Flurfunk
Bericht der HTWK
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Re: Veranstaltungen

BeitragSa 11. Nov 2017, 12:15

Medienpolitische Tagung und Verleihung der "Otto Brenner Preise für kritischen Journalismus"

"Journalismus zwischen Morgen und Grauen!" – Aufbruch ins Neuland.

21. November 2017; 14:00 Uhr – 16:00 Uhr

Berlin, Hotel Pullman Schweizerhof
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Re: Veranstaltungen

BeitragSa 11. Nov 2017, 12:17

Was Demokratie (jetzt) braucht: Öffentlich-Rechtliche Medien im Wandel

Öffentlich-Rechtliche Medien stehen derzeit von vielen Seiten unter großem Druck. Nichtsdestotrotz ist ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk gerade in Zeiten von Fake News und rechtem Populismus für das Funktionieren der Demokratie unerlässlich. Dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformieren muss, steht jedoch ebenfalls außer Frage. In unserer Fachtagung beleuchten wir deshalb einerseits unterschiedliche Baustellen der öffentlich-rechtlichen Medien und fragen nach konkreten Reformschritten, andererseits wollen wir wissen, wie es um Vertrauen und Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bestellt ist und wie sich beides wieder erhöhen lässt.

Montag, 04.12.2017 15:00 – 20:00

Georg-Friedrich-Händel Halle
Salzgrafenstraße 1
06108 Halle/Saale

http://calendar.boell.de/de/event/was-d ... zt-braucht
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Re: Veranstaltungen

BeitragMi 29. Nov 2017, 21:29

Mut zur Wirklichkeit - Die Rolle des dokumentarischen Fernsehens für das Gelingen von Gesellschaft

Sorgfältig produzierte dokumentarische Sendungen stellen seit der Gründung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Deutschland eine wesentliche Säule des Programmangebotes dar. Aber weil im Zuge erheblicher Konkurrenz durch private Anbieter eindimensionale Geschichten und einfache Wahrheiten, Unterhaltung und Emotionalisierung beim Zuschauer oft besser anzukommen scheinen, laufen die öffentlich-rechtlichen Sender Gefahr zu glauben, ihrem Publikum eine differenzierte und anspruchsvolle Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit nicht mehr zumuten zu dürfen.

- Günter Wallraff, Journalist und Schriftsteller
- Johannes Unger, Leiter der Abteilung Dokumentation und Zeitgeschehen, RBB
- Malte Krückels, Staatssekretär für Medien des Freistaates Thüringen
- Dietmar Post, Dokumentarfilmregisseur und Produzent (AG DOK)
- Prof. Dr. Ulrich Teusch, Politikwissenschaftler, Publizist, Sachbuchautor (Lückenpresse)Podiumsdiskussion am Montag, 4.12.2017 ab 18:00 Uhr im Babylon

(Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin) Eintritt frei!

https://agdok.de/de_DE/mut-zur-wirklichkeit
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Re: Veranstaltungen

BeitragMi 29. Nov 2017, 21:32

Die Bedeutung des Dokumentarischen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

„Wie ist es möglich, dass dieses hochgelobte Genre im Programm der ARD kaum stattfindet?“, fragten im Juni 2017 in einer gemeinsamen Erklärung die Nominierten des Deutschen Dokumentarfilmpreises. Diese „Geringschätzung in der Programmierung“ spiegele sich auch in den Produktionsbudgets, die für die Macher(innen) zu Stundensätzen „knapp über dem Mindestlohn“ führten.

Das Grimme-Institut will bei der Veranstaltung „Die Bedeutung des Dokumentarischen“ die gesellschaftspolitische Bedeutung dokumentarischer Formen in den audiovisuellen Medien ausmessen, die Bedingungen, unter denen sie entstehen, auf den Prüfstand stellen und mit Verantwortlichen der Sender und der Doku-Branche darüber diskutieren, wie dieses Format gefördert und gestärkt werden kann.

Diskussionsrunde mit:

Karola Wille, ARD-Vorsitzende und ARD-Filmintendantin
Rainald Becker, ARD-Chefredakteur
Peter Arens, Leiter Hauptredaktion Geschichte und Wissenschaft, ZDF
Frauke Gerlach, Direktorin Grimme-Institut
David Bernet, Filmemacher und Vertreter der AG DOK
Fritz Wolf, freier Journalist und Mitglied der Grimme-Preis-Jury Information & Kultur
Regina Schilling, Autorin „Geschlossene Gesellschaft“

Grimme trifft die Branche am 6. Dezember in Berlin
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Re: Veranstaltungen

BeitragDo 14. Dez 2017, 20:05

Tagung "Krieg und Frieden in den Medien", Kassel, 26.-28. Januar 2018

Veranstaltungsort:

CROSS Jugendkulturkirche
Lutherplatz 9
34117 Kassel

Medienkritik gibt es seit langem. Mit der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt hat sie drastisch zugenommen.
Vor allem in den Sozialen Medien finden sich immer interessantere und tiefergehende Analysen. Dazu kommt das Kabarett — Gutes Kabarett war schon immer politisch, aber Max Uthoff und Claus von Wagner haben ‚Friedenskabarett‘ erfunden; eine neue Form von Pädagogik. Das will die Tagung präsentieren. Vor allem sollen die medienkritischen WissenschaftlerInnen und JournalistInnen zu Wort kommen: Kann man ein Leitbild ‚Friedensjournalismus‘, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren?

Mit dabei: Max Uthoff (Die Anstalt), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD) und Albrecht Müller (NachDenkSeiten) und viele andere interessante Gesprächspartner. http://medientagung.ialana.de/

Teilnahmebeträge:

75 Euro Soli-Beitrag
50 Euro Regulär
25 Euro Ermäßigt (Schüler, Studierende, Senioren, Erwerbslose oder anderweitig Berechtigte)

Die Veranstaltung wird zum großen Teil aus Teilnahmebeiträgen finanziert. Bitte wählen Sie den Beitrag, den Sie sich ermöglichen können.
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