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Presseschau

Hier kommen Themen rein, die nicht mehr benötigt werden, oder noch sortiert werden müssen.
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag3. Dezember 2017, 14:12

Ben Hodges, Kommandeur der US-Truppen in Europa, sagte am Dienstag, dass Deutschland geeignet sei, um ein neues militärisches Logistikkommando der NATO zu beherbergen, so der englischsprachige Dienst Reuters. Dadurch soll ermöglicht werden, Europa im Falle eines zukünftigen Konflikts zu schützen.
(...)
Hodges hatte bereits im Januar 2017 gesagt, dass es eine Notwendigkeit zur Schaffung einer militärischen „Schengen-Zone“ gebe, um US-Kriegsgerät innerhalb der NATO-Grenzen in Europa frei bewegen und transportieren zu können. Diese Forderung diene der logistischen Vereinfachung.


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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag4. Dezember 2017, 20:03

Wenn Oliver Bierhoff das Heute Journal moderieren würde, hätten wir die Chance, etwas weniger Kampagnenjournalismus zu erleben. Diesen Eindruck jedenfalls musste man am Freitagabend gewinnen, als Claus Kleber den Manager der deutschen Fußballnationalmannschaft interviewte. Die beiden sprachen über das Ergebnis der Verlosung für die Gruppenspiele
.

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Hinweis: Nicht nur das ZDF übt sich im Kampagenenjournalismus, was die Fußball-WM in Russland anbelangt. Auch die ARD-Sportschau verkommt zum Ärger vieler Zuschauer zum Agitationsschauplatz für Russlandbashing. Das Ausgrenzen Russlands muss wohl auftragsgemäß bis in alle gesellschaftlichen Bereiche erfolgen. Unsympathen wie H. Seppelt eignen sich hervorragend für Jobs dieser Art und rücken die ARD in ein Licht, welches im Hinblick auf den gesetzlichen Auftrag ungünstiger nicht sein könnte.
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag5. Dezember 2017, 21:53

Der Papst und die Querfront
Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links


Der „Tagesspiegel“ – das ist die Zeitung, die sich voll und ganz hinter den Irak-Krieg gestellt hatte. Und die in ihrem Kampf für den Bush-Krieg Intellektuelle, die sich gegen den Krieg wandten, als „feige“ beschimpfte. Der Tagesspiegel – das ist ein Blatt, das zum Holtzbrink-Konzern gehört. Der Gründer dieses Konzerns, Georg von Holtzbrinck, hatte seine 1933 begonnene NSDAP-Mitgliedschaft nach dem Krieg kaum beendet, da wechselte er zum ehrbaren „Deutschen Bücherbund“, verdiente sich dumm und dämlich und setzte später den Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftspublizistik“ in die Welt. In dessen Jury sitzen Profiteure wie Paul Achleitner von der Allianz Versicherung oder Dieter Rampl von der HypoVereinsbank. Das rechte Konzern-Blatt spielt also nun den linken Tugendwächter und benutzt dabei den Begriff der Querfront als wohlfeile Waffe.


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Re: Presseschau

Beitrag6. Dezember 2017, 20:58

Gratulationswelle für Marc Jan Eumann

Am Montag wählten 19 von 34 anwesenden und acht abwesenden Mitgliedern der Versammlung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Rheinland-Pfalz (LMK) den SPD-Politiker Marc Jan Eumann zu ihrem neuen Chef. Der durch die Abwahl von SPD und Grünen in Nordrhein-Westfalen politisch unterversorgte Kandidat für die nicht ausgeschriebene Stelle hatte mit dem auf Medienrecht spezialisierten Rechtsanwalt Markus Kompa erst letzte Woche einen Mitbewerber bekommen (vgl. Bewerbung als Entfilzung).


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Re: Presseschau

Beitrag7. Dezember 2017, 13:29

"Nicht wir, sondern die Regionalsender der ARD sind teuer"

ZDF-Intendant Thomas Bellut hat der "Zeit" ein Interview gegeben und darin über die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen im Internet, die kommenden Reformen und das aus seiner Sicht nicht ganz gelungene TV-Duell gesprochen.

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Re: Presseschau

Beitrag7. Dezember 2017, 20:29

Atlantik-Brücke: Nicht-legitimierte Privatpersonen nehmen Einfluss auf die Politik Deutschlands und den USA

Atlantik-Brücke? Was ist das? Wer sich nicht gerade mit Elitezirkeln und Elitenetzwerken auseinandersetzt, dürfte als Zuschauer bei der Unterhaltung, in der Kleber etwas von Vorwürfen und Verschwörungstheorien sagte, mit den Schultern gezuckt haben. Die Moderatorin, sonst oft bemüht, die Zuschauer ‚mitzunehmen‘ und Unverständliches aufzuklären, hielt sich mit einer Erläuterung zur Atlantik-Brücke zurück. Das ist auch der Historikern Anne Zetsche aufgefallen. Zetsche, die als Gastwissenschaftlerin am John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin arbeitet, hat zur Atlantik-Brücke ihre Doktorarbeit verfasst. Im Interview mit den NachDenkSeiten gibt sie einen Einblick in ihre Forschungsarbeit und zeigt auf, dass die Atlantik-Brücke nicht einfach nur ein Verein ist, bei dem es um Kaffeekränzchen geht.
Das Interview führte Marcus Klöckner.

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Re: Presseschau

Beitrag10. Dezember 2017, 21:10

Die Mediatheken von ARD und ZDF: ein Horrortrip

Schaut man sich heute in den öffentlich-rechtlichen Mediatheken um, hat man schnell den Eindruck, dass hier Leute am Werk sind, die weder das Internet mögen, noch ihre Inhalte, noch ihren Job. Schlecht gewählte Vorschaubilder reihen sich an lieblose bis nichtssagende Teasertexte; es gibt keine nachvollziehbare grafische Hierarchie, dafür diverse Buttons, Badges und Overlays, die einem dutzendweise vor die Füße gekübelt werden.

Das Bewusstsein, hier als Sender den letzten verbleibenden Strohhalm in der Hand zu haben, um Leute unter 30 doch noch an die netten Öffentlich-Rechtlichen zu gewöhnen, es scheint komplett zu fehlen. Und auch die Älteren haben doch längst auch einen schlauen Fernseher mit Netflix-App zu Hause und damit den Gold-Standard als Vergleich.


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MrMadMarkus

Re: Presseschau

Beitrag11. Dezember 2017, 18:35

Maren hat geschrieben:[Über diese Zirkel können also schon seit den 1950er Jahren demokratisch nicht-legitimierte Privatpersonen Einfluss auf die Politik Deutschlands und der USA nehmen. Aufgrund der besonderen Mischung der Mitglieder fungierten die beiden Organisationen auch als Lobbyorganisationen (deep lobbying) für die transatlantische Partnerschaft/ Gefolgschaft und für die Nato.


Seit wann braucht man in einer Demokratie eine besondere Erlaubnis, um sich in irgend einer Form politisch zu betätigen? Die Atlanitk Brücke ist eine Lobbygruppe wie Foodwatch, die Deutsch-Iranische Handelskammer oder das Deutsch-Russische Forum.
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Re: Presseschau

Beitrag11. Dezember 2017, 20:15

Texte im Internet: Ein Verteilungskampf um sieben Minuten Aufmerksamkeit

Nicht nur die Öffentlich-Rechtlichen machen mit ihren Online-Angeboten den Zeitungsverlagen Konkurrenz, sondern auch die Verlage mit Videos und Podcasts auch den gebührenfinanzierten Sendern.

Für Ernüchterung auf beiden Seiten könnte indes dieses Ergebnis der aktuellen ARD-ZDF-Online-Studie sorgen: Von den 45 Minuten, die die Deutschen täglich für internetbasierte Mediennutzung aufwenden, entfallen nur sieben Minuten auf das Lesen von Artikeln. Der Löwenanteil der Aufmerksamkeit gilt Musik, Podcasts und vor allem Videos. Der Verteilungskampf dreht sich also im Grunde nur um diese sieben Minuten. Die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen liest journalistische Angebote im Netz durchschnittlich immerhin 16 Minuten lang. Aber auch das ist – leider – nicht viel.

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Re: Presseschau

Beitrag12. Dezember 2017, 20:45

Rettet Claus Kleber!

Claus Kleber ist nicht Ulrich Wickert (2016) und schon gar nicht Hanns Joachim Friedrichs (1994, 1995). Okay: Die beiden Alten waren weg vom Bildschirm, als sie ihre Idee vom guten Journalismus aufgeschrieben haben. Vielleicht liegt aber gerade da das Problem. Claus Kleber ist weiter auf Sendung. Und er hat nichts verstanden.

Eigentlich verdient dieses Büchlein, das der Autor „Streitschrift“ nennt (S. 10, 93), keine Rezension in einem wissenschaftlichen Blog. Keine hundert Seiten, kaum Belege (genau zehn, wobei eine Fußnote noch doppelt erscheint und eine zweite sagt, dass das ZDF 4,36 Euro vom Haushaltsbeitrag bekommt). „Rettet die Wahrheit“ bringt aber auf den Punkt, was heute in vielen Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten durchscheint: Unverständnis. Was wollt ihr eigentlich, ihr Medienkritiker? Wir Redakteure, wie rackern uns ab, für euch da draußen, Tag für Tag. Glaubt ihr im Ernst, dass die Kanzlerin uns anruft oder irgendein Minister? Dass wir nicht senden oder schreiben dürfen, was wir wollen?


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Re: Presseschau

Beitrag13. Dezember 2017, 22:17

Freie Meinungsbildung gewährleisten und Medienvielfalt erhalten – das sind die großen Herausforderungen im konvergenten Medienzeitalter. „Die Aufgaben der Medienanstalten – der Jugend- und Nutzerschutz, der Schutz der Menschenwürde und die Vielfaltssicherung – bleiben auch und gerade in der digitalen Welt nicht verhandelbare Grundprinzipien einer Medienordnung 4.0.“ Dieses Fazit zog Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), nach zwei Jahren als Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), heute anlässlich der Stabübergabe des DLM- und ZAK-Vorsitzes an Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt.


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Hinweis: In der Bilanz wurde nicht darauf eingegangen, dass einzelne Fernsehsender gegen die Vorgabe im Rundfunkstaatsvertrag verstoßen, dass mindestens 50 Prozent der Programms an Filmen, Serien und Dokumentarfilmen europäischen Ursprungs sein müssen – und dass die Landesmedienanstalten dagegen nicht vorgehen.
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Re: Presseschau

Beitrag14. Dezember 2017, 20:44

Verdeckte PR im SWR? Demenz-Doku des ARD-Senders verbreitet falsche Fakten und Heilversprechen der Industrie

Ganz offensichtlich ist Lothar Zimmermann, dem Autor des Beitrags, nicht bewusst, dass er mit seinem Bericht nicht die Interessen der Zuschauer und Bürger, sondern die bestimmter Mediziner und Forscher vertritt, die eng mit der Arzneimittelindustrie verstrickt sind. Mit wissenschaftlich fragwürdigen Tests versuchen sie derzeit gemeinsam, Präparate gegen Demenz auf den Markt zu bringen. Dass sie damit gutgläubige Freiwillige täuschen, weil sie Hunderte von Menschen ins Blaue hinein behandeln, verrät der Beitrag des SWR nicht.


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Re: Presseschau

Beitrag15. Dezember 2017, 23:18

Am vergangenen Freitag haben sich drei Angeklagte vor einem Bezirksgericht in Alaska schuldig bekannt, Mirai entwickelt und eingesetzt zu haben. Dies geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die nun veröffentlicht wurden. Überraschend ist, dass es sich nicht wie zuvor von vielen Experten vermutet, um russische Hacker handelt, die einen Generalangriff auf das Internet planen. Einer Recherche von Wired zufolge wurde Mirai stattdessen von drei US-Studenten mit dem Ziel entwickelt, konkurrierende Minecraft-Server auszuschalten.


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Re: Presseschau

Beitrag16. Dezember 2017, 23:48

Bundesnachrichtendienst streute heimlich Russland-Kritik unter Medien

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat Journalisten heimlich mit russlandkritischen Informationen und Einschätzungen versorgt, bevor BND-Präsident Bruno Kahl diese Mitte November in einer Rede öffentlich machte. Dies bestätigte der BND jetzt dem Tagesspiegel. Zu dem Thema hätten zuvor nicht öffentliche sogenannte Hintergrundgespräche mit ausgewählten Pressevertretern stattgefunden, hieß es. Einzelheiten dazu würden nicht bekannt gegeben: „Über Inhalte und Details dieser Gespräche, bei denen auch die Teilnehmer-Medien ihrerseits auf die Vertraulichkeit setzen, wird grundsätzlich keine Auskunft erteilt“, teilte der Nachrichtendienst mit.


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Re: Presseschau

Beitrag17. Dezember 2017, 12:46

Männer erklären (wieder) die Welt

Ich weiß schon, wir Frauen können nicht philosophieren, dazu haben wir zu viele Hormone, die unsere Gehirnwindungen stören. Angeblich telefonieren sich die Redaktionen den Hintern ab, um Absagen von Frauen zu kassieren, nur sind wir ja alle so öffentlichkeitsscheu und selbstkritisch. Aber vielleicht fragen sie auch einfach die falschen Frauen?


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RN

Re: Presseschau

Beitrag17. Dezember 2017, 14:39

Oh Gott!
Ausgerechnet die Taz!!!
Das Schmierenblatt für Deutschlandhasser, Genderisten und anderen Schwachmaten.

Wirklich starke Frauen gehen nicht zu solchen Pissrinnensendungen von Will, Maischberger und Illner.
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Re: Presseschau

Beitrag17. Dezember 2017, 20:39

RN hat geschrieben:Oh Gott!
Ausgerechnet die Taz!!!
Das Schmierenblatt für Deutschlandhasser, Genderisten und anderen Schwachmaten.

Wirklich starke Frauen gehen nicht zu solchen Pissrinnensendungen von Will, Maischberger und Illner.


Ja, ich kann die taz auch nicht leiden. Aber ich erinnerte mich beim Querlesen der Blättchen, dass wir uns mit diesem Thema bereits vor über zwei Jahren befasst hatten.
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Re: Presseschau

Beitrag18. Dezember 2017, 21:22

Tagesschau und die Nachricht hinter der Nachricht

Während wir den Nachrichten der Massenmedien hinterher hecheln, wird in unseren Köpfen dauerhaft blockiert, was eigentlich einer Analyse und nachfolgenden Diskussion zur Lösungsfindung überfällig wäre. Doch weiter schauen wir gebannt, was uns als Nicht-Nachricht aufgetischt wird und würgen uns diesen Mist auch noch rein. Was bringt uns nur dazu?


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Re: Presseschau

Beitrag19. Dezember 2017, 21:48

Massenhafte „Tod den Juden“-Rufe am Brandenburger Tor?

Die Empörung ist groß, dass eine Masse von Menschen in Deutschland „Tod den Juden“ skandiert und dass die Polizei nicht dagegen einschreitet. Doch es ist erstaunlich schwer, einen Beleg dafür zu finden, dass diese Rufe ertönten.

Dabei sind sich die Berichterstatter scheinbar einig. In Dutzenden Artikel vieler großer Zeitungen wird der skandalöse Verlauf der Demonstrationen geschildert.


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Re: Presseschau

Beitrag20. Dezember 2017, 20:16

Maren hat geschrieben:Verdeckte PR im SWR? Demenz-Doku des ARD-Senders verbreitet falsche Fakten und Heilversprechen der Industrie

Ganz offensichtlich ist Lothar Zimmermann, dem Autor des Beitrags, nicht bewusst, dass er mit seinem Bericht nicht die Interessen der Zuschauer und Bürger, sondern die bestimmter Mediziner und Forscher vertritt, die eng mit der Arzneimittelindustrie verstrickt sind. Mit wissenschaftlich fragwürdigen Tests versuchen sie derzeit gemeinsam, Präparate gegen Demenz auf den Markt zu bringen. Dass sie damit gutgläubige Freiwillige täuschen, weil sie Hunderte von Menschen ins Blaue hinein behandeln, verrät der Beitrag des SWR nicht.


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Replik

In einem einem vieldiskutierten MEEDIA-Artikel hatte die Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze schwere Vorwürfe gegen die SWR-Sendung „betrifft: Vergesslich oder schon dement?“ erhoben und dem Beitrag Sachfehler sowie eine pharmaindustrie-nahe Berichterstattung bescheinigt. Auf ihre Kritik antwortet jetzt der zuständige SWR-Redaktionsleiter Hans-Michael Kassel. Seiner Ansicht nach bleibt Stolze Belege für ihre Thesen schuldig und stelle einzelne Passagen des Films falsch dar.


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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag21. Dezember 2017, 22:14

Notleidende Medien, ran an die Staatsknete!

Der Flop mit den Paradise Papers hat eine Debatte neu angefacht, die laut dem „Deutschen Journalisten-Verband“ seit Ende der Nuller Jahre „sporadisch unter verschiedenen Vorzeichen geführt“ wird. „Stütze vom Staat für ‚systemrelevante‘ Medien?“ lautet das Stichwort.


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Re: Presseschau

Beitrag22. Dezember 2017, 21:05

Entgegen der hysterischen Kampagne zur Reform des Sexualstrafrechts in Schweden, die sowohl in diversen Medien, als auch in den sozialen Netzwerken grassiert, sieht das Ganze bei näherer Betrachtung, zumindest für zivilisierte Menschen, ziemlich normal aus:

 Die schwedische Regierung hat am Sonntag, dem 17. Dezember, einen Gesetzesvorschlag präsentiert, der die Freiwilligkeit einer sexuellen Handlung als Grundprinzip festschreibt. Der Vorschlag wird dem Gesetzgebungsrat noch in dieser Woche zur Prüfung vorgelegt*. Wird der Entwurf anschließend vom Parlament angenommen, tritt das Gesetz voraussichtlich am 1.Juli 2018 in Kraft.


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MrMadMarkus

Re: Presseschau

Beitrag23. Dezember 2017, 01:40

Michael Wolffsohn über den Judenhass-Import-Weltmeister

Als in deutschen Städten auf Demonstrationen unter Allahu-akbar-Rufen Davidsterne brannten und Parolen voller Judenhass skandiert wurden, hat es zwei Tage gedauert, bis Politiker sich dazu äußerten und die Medien berichteten. Der aggressive Antisemitimus bestimmter muslimischer Zuwanderer ist vielen Redaktionen einfach ein zu heikles Thema.

Ein Achse-Leser hat sich am 9. Dezember bei der Tagesschau-Redaktion über dieses Schweigen beschwert. Und schon nach 12 Tagen bekam er zur Antwort:

Tagesschau, Tagesthemen und tagesschau.de haben am 11.12.2017 und in den folgenden Tagen intensiv über dieses Thema berichtet. An diesem Tag hatte eine breite politische Diskussion um die Vorfälle begonnen, auch die Bundeskanzlerin hatte dazu Stellung genommen. Dies war für uns Anlass, auf dieses Thema einzusteigen.

Wenn eine Menschenmenge aggressive Judenfeindschaft demonstriert und Davidsterne verbrennt, ohne dass die Polizei eingreift, ist das kein Thema? Erst wenn die Kanzlerin etwas dazu sagt, darf berichtet werden?


http://www.achgut.com/artikel/michael_w ... eltmeister
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag24. Dezember 2017, 00:01

Bundeswehr bucht Flugstunden in ADAC-Hubschraubern

23.12.2017

Wegen des desolaten Zustands der eigenen Flotte trainieren Bundeswehrpiloten bald auch in ADAC-Hubschraubern. Der Automobilclub soll dafür 21 Millionen Euro erhalten. Der Zustand der Hubschrauberflotte der Bundeswehr ist offenbar so mangelhaft, dass die Piloten für ihr Training künftig auf Hubschrauber des ADAC ausweichen müssen. Wie der Spiegel berichtet, sollen Bundeswehrpiloten ab März kommenden Jahres Flugstunden auf zivilen Hubschraubern des Automobilclubs nehmen.
Dem Spiegel-Bericht zufolge hat sich das Bundesverteidigungsministerium mit dem ADAC vertraglich auf 6.500 Flugstunden geeinigt – für einen Preis von insgesamt rund 21 Millionen Euro.


ADAC trotz Rekordmitgliederzahl mit Jahresfehlbetrag

2.4.2017

Trotz der hohen Mitgliederbeträge von mehr als 1,2 Milliarden Euro im vergangenen Jahr wird der ADAC einen Jahresfehlbetrag von 26 Millionen Euro ausweisen (...).


ADAC muss 90 Millionen Euro Steuern nachzahlen

13.11.2017

Hinweis: Die Meldungen muten dubios an. Man versucht wiederholt die angebliche Untauglichkeit der BW-Ausrüstung der Öffentlichkeit als dringendes Problem zu verkaufen, dessen Finanzierung unbedingt sichergestellt werden müsse. Dass man ausgerechnet den vorbelasteten Verein ADAC als rettenden Engel für die künftigen Verteidiger der Lüfte auserkor, sollte bei einer souveränen und erinnerungsfähigen Bürgerschaft eigentlich Proteste auslösen. Ob die Rechnung aufgeht?
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Maren

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Re: Presseschau

Beitrag25. Dezember 2017, 13:00

Interview

Im Gespräch mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten analysiert der ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der EU, Boschafter Vladimir Chizhov, die Hintergründe der diplomatischen Krise zwischen Russland und der Europäischen Union. Er warnt davor, dass eine dauerhafte Spaltung des Kontinents Europa in einer Welt zunehmenden Wettbewerbs weiter schwächen werde.


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