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Presseschau

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Maren

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Re: Presseschau

BeitragMo 4. Dez 2017, 19:03

Wenn Oliver Bierhoff das Heute Journal moderieren würde, hätten wir die Chance, etwas weniger Kampagnenjournalismus zu erleben. Diesen Eindruck jedenfalls musste man am Freitagabend gewinnen, als Claus Kleber den Manager der deutschen Fußballnationalmannschaft interviewte. Die beiden sprachen über das Ergebnis der Verlosung für die Gruppenspiele
.

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Hinweis: Nicht nur das ZDF übt sich im Kampagenenjournalismus, was die Fußball-WM in Russland anbelangt. Auch die ARD-Sportschau verkommt zum Ärger vieler Zuschauer zum Agitationsschauplatz für Russlandbashing. Das Ausgrenzen Russlands muss wohl auftragsgemäß bis in alle gesellschaftlichen Bereiche erfolgen. Unsympathen wie H. Seppelt eignen sich hervorragend für Jobs dieser Art und rücken die ARD in ein Licht, welches im Hinblick auf den gesetzlichen Auftrag ungünstiger nicht sein könnte.
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Maren

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Re: Presseschau

BeitragDi 5. Dez 2017, 20:53

Der Papst und die Querfront
Antifaschismus ist Rechts, Konzern-Medien sind links


Der „Tagesspiegel“ – das ist die Zeitung, die sich voll und ganz hinter den Irak-Krieg gestellt hatte. Und die in ihrem Kampf für den Bush-Krieg Intellektuelle, die sich gegen den Krieg wandten, als „feige“ beschimpfte. Der Tagesspiegel – das ist ein Blatt, das zum Holtzbrink-Konzern gehört. Der Gründer dieses Konzerns, Georg von Holtzbrinck, hatte seine 1933 begonnene NSDAP-Mitgliedschaft nach dem Krieg kaum beendet, da wechselte er zum ehrbaren „Deutschen Bücherbund“, verdiente sich dumm und dämlich und setzte später den Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftspublizistik“ in die Welt. In dessen Jury sitzen Profiteure wie Paul Achleitner von der Allianz Versicherung oder Dieter Rampl von der HypoVereinsbank. Das rechte Konzern-Blatt spielt also nun den linken Tugendwächter und benutzt dabei den Begriff der Querfront als wohlfeile Waffe.


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Maren

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Re: Presseschau

BeitragMi 6. Dez 2017, 19:58

Gratulationswelle für Marc Jan Eumann

Am Montag wählten 19 von 34 anwesenden und acht abwesenden Mitgliedern der Versammlung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Rheinland-Pfalz (LMK) den SPD-Politiker Marc Jan Eumann zu ihrem neuen Chef. Der durch die Abwahl von SPD und Grünen in Nordrhein-Westfalen politisch unterversorgte Kandidat für die nicht ausgeschriebene Stelle hatte mit dem auf Medienrecht spezialisierten Rechtsanwalt Markus Kompa erst letzte Woche einen Mitbewerber bekommen (vgl. Bewerbung als Entfilzung).


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Maren

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Re: Presseschau

BeitragDo 7. Dez 2017, 12:29

"Nicht wir, sondern die Regionalsender der ARD sind teuer"

ZDF-Intendant Thomas Bellut hat der "Zeit" ein Interview gegeben und darin über die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen im Internet, die kommenden Reformen und das aus seiner Sicht nicht ganz gelungene TV-Duell gesprochen.

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Maren

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Re: Presseschau

BeitragDo 7. Dez 2017, 19:29

Atlantik-Brücke: Nicht-legitimierte Privatpersonen nehmen Einfluss auf die Politik Deutschlands und den USA

Atlantik-Brücke? Was ist das? Wer sich nicht gerade mit Elitezirkeln und Elitenetzwerken auseinandersetzt, dürfte als Zuschauer bei der Unterhaltung, in der Kleber etwas von Vorwürfen und Verschwörungstheorien sagte, mit den Schultern gezuckt haben. Die Moderatorin, sonst oft bemüht, die Zuschauer ‚mitzunehmen‘ und Unverständliches aufzuklären, hielt sich mit einer Erläuterung zur Atlantik-Brücke zurück. Das ist auch der Historikern Anne Zetsche aufgefallen. Zetsche, die als Gastwissenschaftlerin am John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin arbeitet, hat zur Atlantik-Brücke ihre Doktorarbeit verfasst. Im Interview mit den NachDenkSeiten gibt sie einen Einblick in ihre Forschungsarbeit und zeigt auf, dass die Atlantik-Brücke nicht einfach nur ein Verein ist, bei dem es um Kaffeekränzchen geht.
Das Interview führte Marcus Klöckner.

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Maren

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Re: Presseschau

BeitragSo 10. Dez 2017, 20:10

Die Mediatheken von ARD und ZDF: ein Horrortrip

Schaut man sich heute in den öffentlich-rechtlichen Mediatheken um, hat man schnell den Eindruck, dass hier Leute am Werk sind, die weder das Internet mögen, noch ihre Inhalte, noch ihren Job. Schlecht gewählte Vorschaubilder reihen sich an lieblose bis nichtssagende Teasertexte; es gibt keine nachvollziehbare grafische Hierarchie, dafür diverse Buttons, Badges und Overlays, die einem dutzendweise vor die Füße gekübelt werden.

Das Bewusstsein, hier als Sender den letzten verbleibenden Strohhalm in der Hand zu haben, um Leute unter 30 doch noch an die netten Öffentlich-Rechtlichen zu gewöhnen, es scheint komplett zu fehlen. Und auch die Älteren haben doch längst auch einen schlauen Fernseher mit Netflix-App zu Hause und damit den Gold-Standard als Vergleich.


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MrMadMarkus

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Re: Presseschau

BeitragMo 11. Dez 2017, 17:35

Maren hat geschrieben:[Über diese Zirkel können also schon seit den 1950er Jahren demokratisch nicht-legitimierte Privatpersonen Einfluss auf die Politik Deutschlands und der USA nehmen. Aufgrund der besonderen Mischung der Mitglieder fungierten die beiden Organisationen auch als Lobbyorganisationen (deep lobbying) für die transatlantische Partnerschaft/ Gefolgschaft und für die Nato.


Seit wann braucht man in einer Demokratie eine besondere Erlaubnis, um sich in irgend einer Form politisch zu betätigen? Die Atlanitk Brücke ist eine Lobbygruppe wie Foodwatch, die Deutsch-Iranische Handelskammer oder das Deutsch-Russische Forum.
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Maren

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Re: Presseschau

BeitragMo 11. Dez 2017, 19:15

Texte im Internet: Ein Verteilungskampf um sieben Minuten Aufmerksamkeit

Nicht nur die Öffentlich-Rechtlichen machen mit ihren Online-Angeboten den Zeitungsverlagen Konkurrenz, sondern auch die Verlage mit Videos und Podcasts auch den gebührenfinanzierten Sendern.

Für Ernüchterung auf beiden Seiten könnte indes dieses Ergebnis der aktuellen ARD-ZDF-Online-Studie sorgen: Von den 45 Minuten, die die Deutschen täglich für internetbasierte Mediennutzung aufwenden, entfallen nur sieben Minuten auf das Lesen von Artikeln. Der Löwenanteil der Aufmerksamkeit gilt Musik, Podcasts und vor allem Videos. Der Verteilungskampf dreht sich also im Grunde nur um diese sieben Minuten. Die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen liest journalistische Angebote im Netz durchschnittlich immerhin 16 Minuten lang. Aber auch das ist – leider – nicht viel.

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Maren

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Re: Presseschau

BeitragDi 12. Dez 2017, 19:45

Rettet Claus Kleber!

Claus Kleber ist nicht Ulrich Wickert (2016) und schon gar nicht Hanns Joachim Friedrichs (1994, 1995). Okay: Die beiden Alten waren weg vom Bildschirm, als sie ihre Idee vom guten Journalismus aufgeschrieben haben. Vielleicht liegt aber gerade da das Problem. Claus Kleber ist weiter auf Sendung. Und er hat nichts verstanden.

Eigentlich verdient dieses Büchlein, das der Autor „Streitschrift“ nennt (S. 10, 93), keine Rezension in einem wissenschaftlichen Blog. Keine hundert Seiten, kaum Belege (genau zehn, wobei eine Fußnote noch doppelt erscheint und eine zweite sagt, dass das ZDF 4,36 Euro vom Haushaltsbeitrag bekommt). „Rettet die Wahrheit“ bringt aber auf den Punkt, was heute in vielen Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten durchscheint: Unverständnis. Was wollt ihr eigentlich, ihr Medienkritiker? Wir Redakteure, wie rackern uns ab, für euch da draußen, Tag für Tag. Glaubt ihr im Ernst, dass die Kanzlerin uns anruft oder irgendein Minister? Dass wir nicht senden oder schreiben dürfen, was wir wollen?


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Maren

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Re: Presseschau

BeitragMi 13. Dez 2017, 21:17

Freie Meinungsbildung gewährleisten und Medienvielfalt erhalten – das sind die großen Herausforderungen im konvergenten Medienzeitalter. „Die Aufgaben der Medienanstalten – der Jugend- und Nutzerschutz, der Schutz der Menschenwürde und die Vielfaltssicherung – bleiben auch und gerade in der digitalen Welt nicht verhandelbare Grundprinzipien einer Medienordnung 4.0.“ Dieses Fazit zog Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), nach zwei Jahren als Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), heute anlässlich der Stabübergabe des DLM- und ZAK-Vorsitzes an Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt.


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Hinweis: In der Bilanz wurde nicht darauf eingegangen, dass einzelne Fernsehsender gegen die Vorgabe im Rundfunkstaatsvertrag verstoßen, dass mindestens 50 Prozent der Programms an Filmen, Serien und Dokumentarfilmen europäischen Ursprungs sein müssen – und dass die Landesmedienanstalten dagegen nicht vorgehen.
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Maren

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Re: Presseschau

BeitragDo 14. Dez 2017, 19:44

Verdeckte PR im SWR? Demenz-Doku des ARD-Senders verbreitet falsche Fakten und Heilversprechen der Industrie

Ganz offensichtlich ist Lothar Zimmermann, dem Autor des Beitrags, nicht bewusst, dass er mit seinem Bericht nicht die Interessen der Zuschauer und Bürger, sondern die bestimmter Mediziner und Forscher vertritt, die eng mit der Arzneimittelindustrie verstrickt sind. Mit wissenschaftlich fragwürdigen Tests versuchen sie derzeit gemeinsam, Präparate gegen Demenz auf den Markt zu bringen. Dass sie damit gutgläubige Freiwillige täuschen, weil sie Hunderte von Menschen ins Blaue hinein behandeln, verrät der Beitrag des SWR nicht.


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