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Presseschau

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Maren

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Re: Presseschau

BeitragDo 21. Sep 2017, 11:27

Wie WDR-Intendant Tom Buhrow sein Jahresgehalt von 399.000 Euro verteidigt

"Ich sag' immer bei sowas: Man kann das immer weiter treiben mit dem Neid", erklärte er am Mittwoch in Köln bei einer Pressekonferenz nach der ARD-Hauptversammlung. Zum Vergleich: Das Grundgehalt von Kanzlerin Angela Merkel beträgt etwa 250.000 Euro.

Weiterlesen auf abendblatt.de ....

"Man kann immer sagen ,weniger, weniger, weniger', und dann landet man am Ende bei den Milliardären, die es ehrenamtlich machen können." Wohin das führe, sehe man zurzeit in Amerika.

Die ARD veröffentlich seit Anfang September die Gehälter sämtlicher Intendanten auf ihrer Website. Buhrow steht an der Spitze des größten ARD-Senders und bezieht das höchste Gehalt im Intendantenkreis, was allerdings auch schon vorher bekannt war.
In anderen Fällen belässt es die ARD bei pauschalisierten Angaben. Er tue sich aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes schwer damit, jedes Einzelgehalt auf Heller und Pfennig öffentlich zu machen, sagte ARD-Programmdirektor Volker Herres.

Weiterlesen auf horizont.net....

Anmerkung: Dass Buhrow bei der Verteidigung der Höhe seines Einkommens tatsächlich das Wort "Neid" in die Diskussion wirft, zeigt sein gestörtes Verhältnis zu den Lebenswelten jener, die unterbezahlt und sozial abgehängt in den Anstalten dafür sorgen, dass der Betrieb läuft. Statt in Eigenverteidigung vom Neid anderer zu sprechen, was im Übrigen für den übersichtlichen Verstand dieses Leistungsträgers spricht, sollte doch endlich die Gier und die Abgehobenheit einiger Weniger thematisiert werden, die sich selbst auf Kosten Mittelloser - hier sogar unter Zwang - bereichern.
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Maren

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Re: Presseschau

BeitragDo 21. Sep 2017, 19:23

Am 20.09. fand in Köln wieder eine ARD-Pressekonferenz statt, es war die zweite in diesem Jahr. Die Mitteilungen der ersten 40 Minuten lassen sich im Wesentlichen auf ARD.de nachlesen. Eine wichtige Rolle nahm ein neues Gutachten von Paul Kirchhof zur „Transparenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ ein.

Planet Interview sprach mit Intendanten und anderen Programm- und Senderverantwortlichen über Transparenz, Fake-News, Anne Wills Einzelgast Angela Merkel, Dokumentarfilme, den Anteil von Wissenschaft im Programm und an welchen Managern sie sich gerne beim Gehalt orientieren.
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Maren

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Re: Presseschau

BeitragFr 22. Sep 2017, 09:43

Die zentralen Krisen der kommenden Jahre wurden im Bundestagswahlkampf ausgeblendet. Euro-Krise, EZB-Geldpolitik, Zerfall der EU - in den entscheidenden Fragen wollen die Parteien dem Wähler nicht sagen, was wirklich kommt. Denn es wird unangenehm.


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Maren

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Re: Presseschau

BeitragFr 22. Sep 2017, 12:33

Gestern Nacht erklärte Claus Kleber bei Lanz im ZDF, was immer man über die Grenzöffnung denke, rechtlich sei sie nicht zu beanstanden. Der Wissenschaftliche Dienst stellt mit der Bundesregierung auch die allermeisten Medien in den Regen.
Jedes Medium hätte diese Rechtsfrage auch selbst prüfen lassen können.


Weiterlesen bei Tichy...

Hinweis: Jeder, der auch nur halbwegs bundesdeutsche und/oder EU-Gesetze zu lesen im Stande ist, wusste bereits während der Vorgänge im Jahr 2015, dass hier mehrfach Recht gebrochen wurde. Wenn innenpolitisch brisante Ereignisse zu reinen Glaubensfragen mutieren und die wichtigsten deutschen TV-Gesichter wider besseres Wissen und in Dauerschleife Desinformationen oder subjektive Meinungen verbreiten, dann hat das schon Betrugscharakter. Bereits 2015 haben wir eine entsprechend desinformierende Expertenmeinung in der Sendung "Günther Jauch" moniert, zu deren Berichtigung der Moderator offenbar nicht qualifiziert war.
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Re: Presseschau

BeitragSa 23. Sep 2017, 13:01

Veerjüngung des Publikums als Ziel

Mittelfristig gibt es allerdings ein noch wichtigeres Ziel als das Sparen. Der Altersdurchschnitt des Publikums der Hauptprogramme liegt bei gut 60 Jahren. Die beiden Flaggschiffe müssen dringend ihre Akzeptanz bei Zuschauern zwischen 30 und 50 Jahren erhöhen. In dieser Altersgruppe ist RTL seit 1992 ununterbrochen Marktführer. Wenn es ARD und ZDF nicht gelingt, dieses Segment zu erobern, erledigt sich die Zukunftsfrage langfristig von selbst.


Weiterlesen auf lvz.de....

Hinweis I: Wenn ein 20- und ein 70jähriger je 4 Stunden fernsehen, dann liegt der Altersdurchschnitt bei 45 Jahren. Wenn ein 20jähriger 1 Stunde und der 70jährige 7 Stunden sieht, dann liegt der Altersdurchschnitt bei fast 64 Jahren

Hinweis II: Ziel muss doch sein, jedem aus jeder Zielgruppe mehrals in der Woche etwas zu bieten. Es geht also nicht um Durchschnittsalter, da die Älteren mehr sind und länger sehen, sondern um Reichweiten.
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Re: Presseschau

BeitragSo 24. Sep 2017, 10:22

Bundestagswahl

Merkels Vermächtnis: Deutschland spielt nicht mehr in der Welt-Liga

Im gesamten Wahlkampf wurde zwar wie außer Rand und Band über die Flüchtlinge und die Migranten geschimpft – doch die entscheidenden Ursachen, nämlich die unter aktiver deutscher Mitwirkung geführten Kriege sowie ein fortgesetzt ausbeuterisches globales Finanz-Regime – wurden von keiner einzigen Partei thematisiert. Das Schweigen zu den Kriegen ist ein sicheres Indiz, dass die deutsche Politik geschlossen davon ausgeht, in der Welt nicht selbstbestimmt handeln zu können.


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Re: Presseschau

BeitragMo 25. Sep 2017, 12:25

Zum Wahlausgang:

Merkel dürfte die AfD unterschätzt haben. Sie konzentrierte sich auf die Grünen und die SPD und versuchte, diesen Parteien mit rot-grünen Kernthemen wie der Ehe für alle das Wasser abzugraben. Die AfD, so war das Kalkül bei SPD und CDU, werde man geschlossen in die Nazi-Ecke schieben. Fast dankbar wurde jedes Stöckchen aufgegriffen, dass sich aus den Rülpsern vom rechten AfD-Rand bot.


Weiterlesen auf dwn.de...

Die AfD hat es geschafft, mit 13 Prozent einen guten Teil des laut soziologischen Studien seit je vorhandenen extrem rechten Potenzials in der deutschen Bevölkerung zu mobilisieren. Dabei täuscht die Tatsache, dass sich sämtliche Bundestagsparteien offen von ihr distanzieren, darüber hinweg, dass ihre Programmatik auf wichtigen Themenfeldern, insbesondere in der Außen- und Militärpolitik, bemerkenswerte Parallelen zu den politischen Zielen fast aller anderen Bundestagsparteien zeigt:


Weiterlesen auf gfp.com...

Die Wahlen zum 19. deutschen Bundestag sind Geschichte. Geschichtsträchtig auch ihr Ausgang. WELTNETZ.TV dankt Uli Gellermann von rationalgalerie.de ein weiteres Mal für die Möglichkeit, seine Analyse nach der ersten Hochrechnung für die Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 - eine Stunde nach Schließen der Wahllokale - den Interessierten an aktueller Politik und an den sie leitenden Interessen als Denkanstoß zu unterbreiten.


Video: Verloren haben die Wähler - Wahlen zum Deutschen Bundestag 2017

Eindrücke vom Wahlabend und Bemerkenswertes am Wahlergebnis und seiner Interpretation

Es gab ein paar Überraschungen bei dieser Bundestagswahl 2017. Das Bemerkenswerte ist der deutliche Rechtsruck und die erkennbare Formierung der Opposition. Schulz als das Bollwerk der Demokratie! Hier also zunächst der letzte Stand der Wahlergebnisse und nacheinander ein paar Eindrücke.


Weiterlesen auf nds.de...
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Re: Presseschau

BeitragDi 26. Sep 2017, 11:13

Von Angstlust getrieben

Bange Fragen und dramatische Nahaufnahmen: Der Wahlabend spiegelt die nie reflektierte Faszination des öffentlich-rechtlichen Fernsehens für die AfD.

Von Matthias Dell

Wie wenig überraschend das reale Ereignis Bundestagswahl tatsächlich ist, führt Tina Hassel gleich um 18 Uhr vor. Die Erwartung der ersten Prognose garniert die Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios durch Worte wie "Erdbeben", "Wahlbeben", "tektonische Verschiebung". Eine Setzung, die sie in ihrem eigenen Kommentar in der Tagesschau um 20 Uhr wieder aufgreift – als scheinbar objektivierte Meinung: "Wenn jetzt von tektonischen Verschiebungen und einem Erdbeben gesprochen wird, …" Dass Hassel ihre eigenen Worte verallgemeinert wie ein Zitat, das andere gesagt haben, illustriert hübsch die mediale Blindheit für ihren eigenen Anteil bei der Vermittlung von Politik.


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Maren

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Re: Presseschau

BeitragMi 27. Sep 2017, 14:31

Warum Wählerwanderungsdarstellungen hoch falsch sein können

Die Berechnungen zu den Wählerwanderungen beruhen auf Selbstauskünften der Befragten und unterstellen neben wahrheitsgemäßen Angaben auch ein entsprechendes Erinnerungsvermögen. Eine im August 2017 veröffentlichte Wiederholungsbefragung von YouGov des Befragungspanels von 2013 ergab, dass fast 40% 2017 ihr Wahlverhalten von 2013 nicht mehr richtig erinnerten oder wiedergaben. Die im folgenden wiedergegebenen Zahlen unterstellen also neben der wahrheitsgemäßen Angabe auch eine Gleichverteilung der Erinnerungslücken über alle Parteien …


Weiterlesen in Horst Kahrs Analyse....
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Maren

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Re: Presseschau

BeitragDo 28. Sep 2017, 10:07

Der Aufstieg der AfD – Sind die Medien schuld?

Georg Restle: Es ist eine Debatte, die seit zwei Tagen an Schärfe zunimmt: Die Medien sind schuld, heißt es jetzt: Am Aufstieg der AfD, an ihrem Wahlerfolg; überhaupt daran, dass Deutschland nach rechts gerückt ist. Ein seltsames Schwarzer-Peter-Spiel ist das – gespielt vor allem von Politikern und Politikerinnen der ehemals Großen Koalition. „Am Aufstieg der AfD sind nicht vor allem die Medien schuld. Und trotzdem gibt es Grund zur Selbstkritik. Dabei geht es vor allem um das „Wie“ der Berichterstattung. Und hier gab es einen entscheidenden Wandel, der viel mit der Kölner Silvesternacht zu tun hatte.”


Weiterlesen auf wdr.de...

Kaum ist der Wahlerfolg der AfD da, haben Kritiker einen Schuldigen gefunden: die Medien. Denn Journalisten stürzen sich reflexartig auf jede Aussage der Rechtspopulisten.

Diese Beteiligung bestand nicht darin, der Partei mit Absicht geholfen zu haben. Sie bestand darin, immer wieder über das Stöckchen der AfD gesprungen zu sein. ... Es ist nämlich eine gesicherte Erkenntnis der Hirnforschung: Eine Debatte gewinnt immer derjenige, der die Agenda setzt und die Begriffe prägt. Der Linguist George Lakoff von der Universität Berkeley hat dies am Beispiel von Trump beschrieben. Der begeht all seine Unverschämtheiten mit dem Kalkül, dass seine Gegner sich über ihn ja nur aufregen können, indem sie ihn weiterverbreiten.


Weiterlesen auf sueddeutsche.de...

ZDF-Chefredakteur Peter Frey hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Quoten durch Auftritte von AfD-Politikern nach oben zu treiben. Zugleich mahnt er zu mehr Gelassenheit im Umgang mit der Partei, die als drittstärkste Kraft in den Bundestag einziehen wird. ... Zugleich verwies er darauf, dass in der Sendung "Maybrit Illner" seit Anfang 2016 bei knapp 400 Gästen lediglich elf Vertreter der AfD eingeladen worden seien, also weniger als drei Prozent.


Weiterlesen auf dwl.de...

Hinweis I: Auch wenn die AfD nur 3 Prozent der Gäste stellte, so war sie doch in fast jeder sechsten Sendung personell vertreter. Wenn man davon ausgeht, dass es seit Jahresbeginn 2016 ca. 70 Ausgaben von Illner gab, dann saß in jeder sechsten Sendung ein AfD-Vertreter.

Hinweis II: Zudem wäre noch zu überprüfen, wie oft AfD-nahe Themen gesetzt wurden. SPD-Politiker (MdB) Marco Bülow hatte das untersucht: https://www.marco-buelow.de/talkshows-e ... erzerrend/
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MrMadMarkus

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Re: Presseschau

BeitragFr 29. Sep 2017, 15:08

Der Aufstieg der AfD – Sind die Medien schuld?


Da geben Sie ihr Bestes um die AfD zu Diffamieren und Dämonisieren wo es nur geht – ganz in Übereinstimmung mit ihren Dienstherren in der Politik und dann heißt es der ÖRR wäre schuld, weil er der AfD zufiel Aufmerksamkeit geschenkt hat.

Der ÖRR kann einem Leid tun. Fast. :)
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Maren

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Re: Presseschau

BeitragSa 30. Sep 2017, 14:02

Führungschaos und unklare Finanzlage: Journalismusforscher Volker Lilienthal legt kritische Correctiv-Studie vor

Der Hamburger Journalismusforscher Volker Lilienthal hat 2016 über mehrere Monate Einblicke in die Arbeit des Recherchenbüros Correctiv bekommen und jetzt die Ergebnisse seiner Fallstudie vorgestellt. Die Arbeit gibt Einblicke in die Entwicklung des gemeinnützigen Projektes, legt aber auch ein Kompetenzchaos offen. Zudem thematisiert die Studie Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Correctiv.


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Maren

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Re: Presseschau

BeitragSo 1. Okt 2017, 11:26

Markus Kompa nimmt - mit leichter Verspätung - einen Kommentar des Spiegel-Kolumnisten Jan Fleischhauer aufs Korn, um im Anschluss den transatlantischen Lobbyverein "Atlantik-Brücke e.V." etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und historische Zusammenhänge und Machenschaften mehr als dubioser Strippenzieher aufzudröseln. In welche Gesellschaft sich sogenannte Alpha-Journalisten freiwillig, und in devoter Verleugnung historisch belegter Unvereinbarkeiten mit seriösem Journalismus, begeben, wird von Kompa eindrucksvoll herausgearbeitet.

[...] Während Bundesbehörden inklusive Geheimdienste ihre Geschichte von unabhängigen Historikerkommissionen aufarbeiten lassen, werden die Wurzeln der Atlantik-Brücke gerne vernachlässigt.
Auch die Medien lassen das Thema aus, denn Verleger und Rundfunkintendanten sind häufig selbst Mitglied. Daher sind an der Atlantik-Brücke etwa die 68er Jahre und die damals begonnene Vergangenheitsbewältigung spurlos vorübergegangen...[...]


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MrMadMarkus

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Re: Presseschau

BeitragSo 1. Okt 2017, 12:48

Kippt der Rundfunkbeitrag? : Zahlen nur bei Empfang!

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat eine Entscheidung zum Rundfunkbeitrag gefällt, die bahnbrechend sein könnte: Die Richter stellten fest, dass der Rundfunkbeitrag für Hotel- und Gästezimmer nur erhoben werden darf, wenn die Zimmer auch eine Empfangsmöglichkeit bieten. Nur dann sei die Zahlung des zusätzlichen Rundfunkbeitrags mit dem Grundgesetz vereinbar (Az: BVerwG 6 C 32.16).


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... 24632.html
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Maren

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Re: Presseschau

BeitragMo 2. Okt 2017, 13:31

Die Geschichte des Terrors in Europa

Mit dem Bus in die Menschenmenge. Mit der Sprengstoffweste in die U-Bahn-Station. Mit dem Messer in der Innenstadt gegen einen Polizisten: Der Terrorismus hat in den vergangenen Jahren unterschiedlichste Formen angenommen. Ein neues Phänomen ist er aber nicht. Von 1970 bis 2016 haben in Europa etwa 4.280 Anschläge stattgefunden. Dabei sind etwa 5.700 Menschen getötet und etwa 16.400 Menschen verletzt worden. Das zeigt eine Datenanalyse der Global Terrorism Database, die von Forschern der Universität von Maryland (USA) jährlich erstellt wird.


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Re: Presseschau

BeitragDi 3. Okt 2017, 20:15

EU-Papier: NetzDG soll europäisch werden, Provider sollen sogar Vorabzensur einführen

Das am 1. Oktober inkraftgetretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das Online-Plattformen auf Zuruf verpflichtet, "offensichtlich rechtswidrige" Inhalte innerhalb von 24 Sunden und lediglich "rechtswidrige" innerhalb von sieben Tagen zu löschen, soll auch das restliche Europa beglücken. So sieht es ein Papier der Europäischen Kommission vor, das sogar noch über das deutsche Zensur-Induktions-Gesetz hinaus geht.

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Re: Presseschau

BeitragMi 4. Okt 2017, 12:11

"Mogelpackung" von ARD und ZDF?

Am Freitag präsentierten die deutschen Gebührensender drei einheitlich "Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im digitalen Zeitalter" betitelte Papiere mit "Sparvorhaben". Die hatten die Bundesländer vorher angefordert, damit die Akzeptanz dieser Medieneinrichtungen in der Bevölkerung nicht weiter sinkt.


Weiterlesen auf Telepolis...


ARD und ZDF könnten bald ganz anders aussehen

Was an dieser Stelle für die Rundfunkanstalt vorteilhaft ist, kann sich aber zu einer ganz wesentlichen Strukturänderung auswachsen. Denn dort, wo der Bundesbürger Beiträge zahlt, da ist er auch zur Partizipation an der Verwaltung befugt. Krankenkassenbeitragszahler wählen ihren Verwaltungsrat und Kammermitglieder wählen ihre Kammervorstände. Kurz: Mit dem Ende der Rundfunkgebühr ist das Ende der Rundfunkräte, wie wir sie kannten, eingeläutet. Die Rechtsanalogie erfordert, dass die Beitragszahler künftig jedenfalls auch ihre Rundfunkräte und, je nach gesetzlicher Ausgestaltung, vielleicht auch ihre Rundfunkintendanten selber wählen können müssen.


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Re: Presseschau

BeitragDo 5. Okt 2017, 11:03

Wie der MDR sich immer noch darüber wundert, dass sich Ostdeutsche als Ostdeutsche fühlen

„Tag der deutschen Ignoranz“, so darf man das wohl nennen, was da am 3. Oktober teilweise wieder zelebriert wurde mit falschen Erklärungen zur Deutschen Einheit. Oder Wiedervereinigung.

Brüderlich waren die Deutschen zueinander noch nie. Deswegen überrascht es auch nicht, wenn der MDR nun ausgerechnet zum „Tag der Deutschen Einheit“ feststellt, dass die Ostdeutschen augenscheinlich zwei Identitäten in der Brust haben. Oder im Kopf oder im Herzen.

Die Pointe, die der MDR findet, verwirrt geradezu: „Und sie zeigt vor allem eines: 27 Jahre nach der Wiedervereinigung fühlen sich über 90 Prozent der Befragten als Bundesbürger und als ehemalige Bürger der DDR. Entgegen früherer Annahmen der Wissenschaftler bleibt eine gewisse ostdeutsche Identität erhalten.“. Weil es schnell gehen sollte.


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Re: Presseschau

BeitragFr 6. Okt 2017, 23:23

UN-Hinweise
Weiterer Giftgasangriff in Syrien


Ist das gelogen? Nein, nein, das ist nicht gelogen. Die Tagesschau kommt nur ihrer Informationspflicht nach. Außer der Sache mit dem scheußlichen Giftgas und der unermüdlichen Aufklärungsarbeit der UN ist ja auch nichts in Syrien passiert; seit Monaten. Die Tagesschau weiß außerdem auch überhaupt nichts von Terroristen in Syrien, die das Land und seine Menschen als Geiseln halten und in deren Gebieten Monat für Monat viele Millionen Euro deutscher Hilfsgelder anlanden. Die weiß auch nichts von den zivilen Opfern der unter deutscher Beteiligung in Syrien laufenden „Friedens-Mission“ namens Inherent Resolve. Sie meinen die Dokumente dazu liegen bei der UN vor und die Tagesschau bräuchte Sie nur ablesen? Ah, das dürfen Sie sich nicht so einfach vorstellen!

Oder lügen die etwa?


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Re: Presseschau

BeitragSo 8. Okt 2017, 18:29

Sturm Xavier – wie Medien Menschen auf dem Gewissen haben: Nichtstun tötet.
von Jörg Kachelmann

Es ist immer so furchtbar, wenn man schon vorher weiss, dass es Tote geben wird. Und man auch weiss, dass sie höchstwahrscheinlich zu verhindern gewesen wären und man auch schon weiss, dass es beim nächsten Mal genau wieder so laufen wird.


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Re: Presseschau

BeitragMo 9. Okt 2017, 10:56

Besetzung des MDR Rundfunkrats

Das Medienmagazin jounalist berichtet in seiner Ausgabe 10 / Oktober 2017 (Seite 12 / nur Print) über den MDR-Rundfunkrat, dessen Anteil der sogenannten Staatsbank mit 35 Prozent um zwei Prozent höher sei, als es das Bundesverfassungsgericht im März 2014 entschieden habe. Maximal ein Drittel der Gremienmitglieder des ZDF dürfte aus dem staatlichen und staatsnahen Bereich kommen. Dem insgesamt 43-köpfigen Rundfunkrat gehören 15 staatlichen oder staatsnahen Betrieben zuzuordnende Mitglieder an. Claudia Maicher, medienpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der Grünen in Sachsen habe dazu eine Kleine Anfrage vorgenommen und nach einer Novellierung des MDR-Staatsvertrags gefragt (siehe Bericht unten), die Fritz Jaeckel, Chef der sächsischen Staatskanzlei beantwortet habe mit ".. die Novellierung aus seiner Sicht bis 2021 Zeit hat".


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Re: Presseschau

BeitragDi 10. Okt 2017, 13:05

Von der "unheimlichen Macht" der öffentlich-rechtlichen Sender

Der "Spiegel" hat auf dem aktuellen Cover die öffentlich-rechtlichen Sender als unheimliche Macht betitelt. Ein reißerischer Aufmacher, dessen Artikel nicht hält, was er verspricht, findet DLF-Redakteur Stefan Koldehoff im Zwischenruf.


Beitrag auf deutschlandfunk.de...

Die ARD hat sich in einer Stellungnahme gegen viele Behauptungen gewehrt, die der "Spiegel" mit einigem Schaum vorm Mund in seiner aktuellen Titelstory aufstellt. Das Nachrichtenmagazin betreibe "simple Schmähkritik", stänkert die ARD zurück.


Weiterlesen auf dwdl.de...

Zerrspiegel: Der SPIEGEL widmete sich in seiner Ausgabe 41/2017 großflächig dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und titelte "Die unheimliche Macht – Wie ARD und ZDF Politik betreiben". Dazu hat der ARD-Vorsitz ein paar Anmerkungen.


Beitrag auf ard.de...

Dass ist die eigentliche Enttäuschung an dieser merkwürdig unentschiedenen Geschichte, die die reißerische Titelzeile von der "unheimlichen Macht" so gar nicht einlöst: Es gibt ja eine Menge kritikwürdiger jahrzehntelanger Gewohnheiten und Punkte, über die ARD, ZDF und Deutschlandradio dringend mal sprechen sollten - und über die sie zum Teil auch schon längst sprechen. Hier aber fehlen sie. Herauszufinden, welche das sind: Das wäre guter Journalismus gewesen. Und sicher auch eine Titelgeschichte wert.


Beitrag auf dlf.de...
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Re: Presseschau

BeitragDi 10. Okt 2017, 19:02

Kurz vor der Konferenz der Ministerpräsidenten ist eine Debatte über die zukünftige Ausrichtung der Öffentlich-Rechtlichen losgetreten worden. Mancher fordert gar die Abschaffung von ARD und ZDF. Das ginge zu weit. Aber es braucht mutige Reformen.


Ein Kommentar von Alexander Krei (dwdl)

Die aktuelle Titelstory des Spiegel, „Die unheimliche Macht“, über ARD und ZDF, wurde im Netz heiß debattiert. Nun meldet sich auch die ARD mit einer ungewöhnlich langen Stellungnahme zu Wort. Und bleibt dabei ähnlich im Ungefähren wie der Spiegel. Dass ARD und ZDF aber ganz generell einem erhöhten öffentlichen Druck zur Reform ausgesetzt sehen, ist zu begrüßen.


Ein Kommentar von Stefan Winterbauer (meedia)
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Re: Presseschau

BeitragMi 11. Okt 2017, 08:39

rbb-Intendantin fordert mehr Flexibilität und Kooperation innerhalb der ARD
Von Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb

Die gute Nachricht ist: Produktionstechnik wird billiger. Sie wird mobiler und digitaler. Heute brauchen wir keinen kompletten Kleintransporter mehr, vollgepackt bis unters Dach mit Menschen und Gerät, nur um 20 Sekunden Fernsehen in der Fußgängerzone zu drehen. Die Zeit des Gigantismus ist vorbei.

Klar ist auch: Nirgendwo im Medienbetrieb macht sich die rasante technische Entwicklung so sehr bemerkbar wie im Bereich der Fernsehproduktion. Wir durchlaufen einen rasanten, nachhaltigen Veränderungsprozess für Produktion und Programmerstellung.


Weiterlesen auf medienpolitik.de...
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Re: Presseschau

BeitragDo 12. Okt 2017, 10:55

Lesenswerte Antwort des Publizisten Albert C. Sellner gegen totalitäre Bestrebungen des Arbeitskreises „Buchmesse gegen Rechts“, welcher mißliebige Verlage von der Buchmesse verbannen will.

Ich bin noch zur Adenauerzeit in die Schule gegangen und erinnere mich an die Methoden, die damals gegen alles, was links war, angewendet wurden: Denunziationen, ökonomische Pressionen, Indizierungen, Hausdurchsuchungen, Verbote. Schon allein der Gebrauch bestimmter Begriffe und Wörter wurde beargwöhnt. Was nur im entferntesten als „marxistisch“ klang, wurde als Anzeichen für Subversion aus dem Osten beargwöhnt. Wer über die Anerkennung der bestehenden Grenzen sprach, geriet in den Verdacht „aus dem Osten bezahlt“ zu sein. Die herrschende Politik nutzte das KPD-Verbot, um alle politischen Richtungen links der Mitte zu denunzieren. Fundamentale staatliche Institutionen wie die (bis 1959 sich auf Marx berufende) SPD und die Gewerkschaften gerieten in den Ruch des Landesverrats. Künstler oder Filmproduzenten, die irgendwelche Beziehungen zur DDR hatten, bekamen die volle Härte des offziellen Mobbings zu spüren. Der Regisseur Wolfgang Staudte etwa galt wegen seines Films „Die Mörder sind unter uns“ (1946) als Ost-U-Boot. Als er 1951 bei der DEFA eine Heinrich-Mann-Verfilmung des „Untertan“ produzierte, blieb die im Westen fünf Jahre verboten und durfte dann bis 1971 nur gekürzt gezeigt werden. Bevorzugter Vorwurf gegen Leute wie ihn war der Terminus „Nestbeschmutzung“.

Die Verlagswelt wurde besonders schurigelt und sollte peinlich genau nach den Vorgaben der Regierungspolitik parieren. Bei Anzeigen im Börsenblatt durfte die DDR nur in Anführungszeichen, als „DDR“ oder besser „SBZ“ oder kurioserweise als „Währungsgebiet der DM Ost“ genannt werden. Theaterintendanten, die Stücke von Bert Brecht ins Programm nahmen, riskierten ihren Job. Antifaschistische Verleger wie der linkskatholische Heinrich Kierzek von der Fuldaer Verlagsanstalt, einer der ersten hessischen Zeitungslizenzträger, wurde mit Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungen und ökonomischen Druck an den Rand des Konkurses getrieben. Der Freiburger Pazifist Helmut Soeder, der den Film „Der lachende Mann“, eine auf „Stern“recherchen basierende DDR-Doku über den brutalen Kongo-Söldner Müller, vorgeführt hatte, wurde mit einer Geldstrafe von 1.000 Mark belegt, weil der Verdacht bestand, dass der Film „in seiner Tendenz gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet ist“.

Im berühmten Bundestagswahlplakat der CDU ist die Tendenz dieser Mobbingstrategie treffend ins Bild gesetzt: „Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau!“


Weiterlesen auf Tichys Einblick....

Anmerkung: Einige der beschriebenen Methoden aus längst vergangener Zeit muten doch seltsam aktuell an, oder?
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