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Falschmeldung über russischen Bombenangriff

Hier veröffentlichen wir externe Programmbeschwerden mit freundlicher Genehmigung der Beschwerdeführer. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die in den Beschwerden thematisierten Anliegen ausschließlich in der Verantwortung der jeweiligen Beschwerdeführer liegen und diese nicht automatisch die Meinung der Forenbetreiber wiederspiegeln.
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Maren

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Falschmeldung über russischen Bombenangriff

Beitrag25. Oktober 2015, 14:35

Programmbeschwerde - Falschmeldung über russischen Bombenangriff

Sehr geehrter Herr Marmor,

"Bericht über Angriff in Syrien: Russische Kampfjets bombardieren Klinik"

Diese Bildzeile der Tagesschau suggeriert erwiesene Fakten. Erst im Nachrichtenfilm heißt es dann vorsichtiger “möglicherweise”:

“Bei einem Luftangriff im Nordwesten Syriens haben russische Kampfflugzeuge möglicherweise ein Krankenhaus getroffen….”

und erst ganz am Schluss der Meldung wird mitgteilt, dass die Krankenhaus-Trägerin "Sams" 2 Tote melde, die Bombardierung durch Kampfjets aber nicht bestätige. Selbst die Geschädigte weiss also nichts von 13 Getöteten, Dennoch behaupten die fernen Gniffke-Stuben, russische Flieger hätten das Krankenhaus bombardiert. Dümmer und durchsichtiger können Nachrichten nicht mehr gefälscht und manipuliert werden. Auch Fälschen will ordentlich gelernt sein. Man fragt sich: War da jemand in der Redaktion betrunken, als dieser Nachrichtentext formuliert wurde? Oder gibt es für jede Propaganda-Meldung inzwischen eine Leistungszulage ?

Wegen der Falschdarstellung nehmen wir auf die von der "Propagandaschau“ dargelegten Fakten ausdrücklich Bezug.

Wir forden Sie auf, die Meldung als rechtswidrige Propaganda-Meldung einzuordnen. Außerdem regen wir nach § 13 NDR-Staatsvertrag an, in den Nachrichtensendungen, die Manipulation einzugestehen und sich bei dem russischen Botschafter und den Zuschauern zu entschuldigen.

Außerdem bitten wir um eine zeitnahe Bearbeitung der Programmbeschwerden. Eine Bearbeitungsdauer von mehreren Monaten im Rundfunkrat ist unzumutbar, insbesondere auch deswegen, weil das Gremium mit über 50 Personen mehr als üppig ausgestattet ist.


Mit freundlichen Grüßen

Friedhelm Klinkhammer
Volker Bräutigam

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