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Programmbeschwerde: Schachbrett Syrien

Hier veröffentlichen wir externe Programmbeschwerden mit freundlicher Genehmigung der Beschwerdeführer. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die in den Beschwerden thematisierten Anliegen ausschließlich in der Verantwortung der jeweiligen Beschwerdeführer liegen und diese nicht automatisch die Meinung der Forenbetreiber wiederspiegeln.
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Maren

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Programmbeschwerde: Schachbrett Syrien

Beitrag11. Mai 2018, 17:26

Sehr geehrte Damen und Herren des Rundfunkrates,

hiermit erhebe ich Programmbeschwerde gegen folgenden Beitrag:

http://www.deutschlandfunk.de/schachbre ... _id=415343

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

"Am Anfang war alles noch recht einfach, und die Konfliktlinien waren klar: Der Aufstand gegen die Regierung von Baschar al-Assad hatte 2011, im Jahr des sogenannten Arabischen Frühlings, mit friedlichen Demonstrationen begonnen. Die Sicherheitskräfte schossen scharf, weitere Proteste führten zu einer noch härteren Reaktion der Regierung - und irgendwann schossen Oppositionelle zurück. Von da an schlitterte das Land in einen Bürgerkrieg."
(...)


Das ist falsch. Es waren keine friedlichen Demonstrationen.
Als im März 2011 in Daara, direkt an der jordanischen Grenze, demonstriert wurde, war das die Gelegenheit für die CIA, auf kürzestem Wege Waffen aus Jordanien dorthin zu schaffen. In Daara waren zu diesem Zeitpunkt bereits ausländische Söldner, die schon warteten und wussten, dass sie in Kürze Waffen aus Jordanien erhalten werden, die die CIA aus Libyen herbeigeschafft hatte. Es waren Kurzwaffen, mit denen sich leicht von den Terroristen am Ort der Demonstration aus dem Verborgenen heraus schießen ließ.

In den von außen angezettelten Demos wurde dann auf Sicherheitskräfte geschossen, um die Lage eskalieren zu lassen. Das selbe Muster wie in Libyen, oder auf dem Kiewer Maidan. Ein Syrer beschreibt die Lage von damals.
https://ahtribune.com/world/north-afric ... deraa.html

deutsche Übersetzung:

https://peds-ansichten.de/2016/08/syrie ... aufstands/

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Präsident Assad hingegen erklärte rundweg jeden seiner Gegner zum Terroristen und entließ alle radikalen Islamisten aus den Gefängnissen - wissend, dass auch diese zu den Waffen greifen würden."(...)

Assad entließ 2011 viele Menschen im Zuge einer Generalamnestie aus dem Gefängnis.

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) Assads Kalkül, damals wie heute: Das eigene Volk und der Westen sollen vor die Wahl gestellt werden - entweder er oder die Terroristen." (...)

Das als Assads Kalkül zu bezeichnen, ist eine bizarre und absolut haltlose Behauptung der Autoren. Man könnte meinen, so wie es die Autoren darstellen, dass Assad selber die islamistischen Terroristen unterstützen würde, um aufzuzeigen, er sei das kleinere Übel. Die USA versuchen durch Bewaffnung und Ausbildung von islamistischen Milizen die syrische Regierung zu stürzen. Dieser versuchte Sturz der syrischen Regierung folgt einem langgehegten Plan der USA.
Bereits in Daraa waren viele ausländische Söldner, die informiert waren, dass sie bald Waffen von der CIA erhalten werden. Augenzeugen von damals berichteten von vielen Menschen, die fremde Dialekte sprachen. Die Waffen wurde in Moscheen gelagert.

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Der türkische Präsident Erdogan protestierte:"Das syrische Volk kann nicht gezwungen werden, sich zwischen dem Regime, das seine Menschen abschlachtet, und Terrorgruppen zu entscheiden. Die Türkei wird weder den Terror, noch den Willen eines einzelnen Mannes auf der anderen Seite der Grenze Wurzeln schlagen lassen." (...)

Dass die Autoren hier ausgerechnet Erdogan zitieren, zeigt die ganze propagandistische Linie dieses Beitrages. Die Türkei unter Erdogan ist es, der sowohl den IS als auch mit al Kaida verbündete Terrorbanden in Syrien unterstützte und unterstützt. Auch Erdogan will Assad stürzen und spricht das auch ganz offen aus. Sein Sohn hat beste Ölgeschäfte mit dem IS gemacht, die syrisches Öl mit Tanklastzügen in die Türkei brachten, bis Russland diese bombardierte.

So wie die westlichen Staaten bis 2009 mit Assad gute Beziehungen unterhielten, war der türkische Präsident Erdogan bis dahin persönlich mit Assad befreundet. Sie machten sogar gemeinsame Badeurlaube. Assad lehnte 2009 allerdings eine Erdgaspipeline vom größten Gasfeld der Erde im Persischen Golf ab, das von Katar durch Saudi-Arabien und Syrien und durch die Türkei bis nach Europa führen sollte. Assad lehnte dies ab, weil er seinen Verbündeten Iran und Irak die
Erlaubnis gab, vom Persischen Golf aus durch sein Land diese Pipeline zu bauen. Ab da war Assad auch für die Türkei der Feind und Katar bewaffnete von Beginn an die islamistischen Terrorbanden. Erdogan erhoffte sich vom Pipelinebau durch die Türkei hohe Transiteinahmen.

Robert F. Kennedy jr. hat das genau beschrieben:

https://www.ecowatch.com/syria-another- ... 80532.html
https://www.infosperber.ch/Politik/Syri ... Gas-und-Ol

https://de.wikipedia.org/wiki/South-Pars-Gasfeld

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Zunächst hatte der Westen noch Partner innerhalb der syrischen Opposition: national eingestellte Menschen, die Freiheit und Demokratie wollten. Viele der Bewaffneten, die so dachten, versammelten sich unter dem Banner der Freien Syrischen Armee, FSA, die von Deserteuren gegründet worden war.
Doch auf dem Schlachtfeld gerieten diese gemäßigten Kräfte immer mehr ins Hintertreffen. Nie erhielten sie von den USA genug Waffen und Munition. Und die Waffen, die die Lufthoheit von Assads Kampfjets hätten brechen können, wollten die Amerikaner nicht liefern." (...)


Das stimmt nicht. Die "Freie Syrische Armee" war nie gemäßigt, begingen Massaker unter der Zivilbevölkerung und die USA pumpten bereits 2011 tonnenweise Waffen nach Syrien. Über den Flughafen Ankara in der Türkei, überwacht vom türkischen Geheimdienst MIT, aus den Beständen der geschlagenen libyschen Armee und auch aus Osteuropa.
Die FSA beging von Beginn an schlimmste Massaker unter der Zivilbevölkerung, vertrieb diese oft aus ihren Häusern und errichteten dort ihre militärischen Kommandozentralen.

Der Nahostexperte Günter Meyer sagte dazu:

"Säkular sollte die Rebellenarmee sein – unabhängig von den verschiedenen Glaubensrichtungen in Syrien, geeint von dem Wunsch, Machthaber Baschar Al-Assad aus seinem Amt zu vertreiben. Doch schnell brachen Widersprüche zwischen den verschiedenen Fraktionen der FSA auf, erlangten islamistisch orientierte Gruppierungen Einfluss.
Syrische Quellen berichten von FSA-Kämpfern aus Tschetschenien und Dagestan, sogar chinesische Uiguren sollen dazugehören. Sie verfolgen unterschiedlichste Ziele, so Meyer, seien jedoch weitgehend als fanatische Dschihadisten einzuordnen. Schon damals war klar gewesen, dass das ein völlig disziplinloser Haufen war". Die USA aber haben in ihrem Bestreben, das Assad-Regime zu stürzen, einfach genommen, was sie kriegen konnten".


Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Doch auf dem Schlachtfeld gerieten diese gemäßigten Kräfte immer mehr ins Hintertreffen. Nie erhielten sie von den USA genug Waffen und Munition. Und die Waffen, die die Lufthoheit von Assads Kampfjets hätten brechen können, wollten die Amerikaner nicht liefern." (...)

Man mag es kaum glauben, aber die Autoren bedauern hier ganz offen, die USA hätten Assads Gegnern nie genug Waffen geliefert. Sie unterstützen also, dass man eine legitime, von der UNO anerkannte gewählte Regierung mit Waffengewalt stürzen darf. Man mag sich gar nicht ausdenken, falls dies Schule machen sollte. Es war aber sogar ein Milliardenprogramm der CIA, die Isamisten zu bewaffnen und es hatte den Namen Timber Sycamore.

https://de.wikipedia.org/wiki/Timber_Sycamore

US-Präsident Trump hat die Waffenlieferungen an Islamisten 2017 eingestellt, angeblich als er erfuhr, welche schlimme Greueltaten diese verübten. So enthauptete die US-unterstützte islamistische Milizengruppe Nour al-Zenki 2016 einen elfjährigen Jungen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 04065.html

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) Und die Waffen, die die Lufthoheit von Assads Kampfjets hätten brechen können, wollten die Amerikaner nicht liefern." (...)

Dies ist eine weitere Lüge. 2016 hat das US-Repräsentantenhaus beschlossen, die Söldner in Syrien mit Flugabwehrraketen beliefern zu lassen. Dazu wurde extra ein Gesetz geändert.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichte ... in-syrien/

Und im Februar 2018 haben die Islamistischen Söldner damit sogar ein russische Flugzeug abgeschossen.

https://www.n-tv.de/politik/Russischer- ... 67115.html

Es ist unmöglich, dass keiner der 3 Autoren dieses Propagandastückes davon keine Kenntnis gehabt hat und er verwundert sehr, dass die Autoren es scheinbar bedauern, wenn ein gewaltsamer Regierungssturz nicht erfolgreich ist.
Das Gewaltverbot der UNO widersagt außerdem jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes, noch dazu militärischer Art.

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Die USA hatten nie eine umfassende Strategie für Syrien formuliert. Präsident Donald Trump hat daran nichts geändert." (...)

Auch das ist falsch.
In Wikileaks sind die Dokumente veröffentlicht, in denen bereits 2006 der damalige US-Botschafter William Roebuck an das Pentagon und die US-Regierung weitergibt, wie man die syrische Regierung stürzen könnte.Er empfahl, die Angst der Sunniten vor zu großem Einfluss schiitischer Kräfte zu schüren, den Problemen der Kurden breite Aufmerksamkeit zu widmen, Regierungsgegnern Zugang zu arabischen Medien zu verschaffen, Reformanstrengungen der Regierung zu diffamieren, Gerüchte über Putschvorbereitungen zu verbreiten und damit die Regierung zu Überreaktionen zu verleiten, ihre innere Führungsgruppe aufzubrechen und die für Syriens Wachstum wichtigen ausländischen Investitionen zu verhindern.

Quelle:

http://www.truth-out.org/progressivepic ... -bloodbath

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Mittlerweile kündigt er jedoch bei Twitter Raketenangriffe an. Derzeit haben die USA 2.000 Spezialkräfte und Ausbilder in Syrien im Einsatz zur Unterstützung der SDF. Ein schneller Abzug dieser Soldaten wäre aber nicht zuletzt ein Geschenk an den Iran - ausgerechnet." (...)

Es ist nicht entscheidend, dass der Abzug der USA aus Syrien "ein Geschenk an den Iran" wäre, die USA halten sich gegen den Protest der syrischen Regierung und somit völkerrechtswidrig in Syrien auf. Das ist den USA auch in Syrien egal, es geht darum, dass man auch hier weitere Militärbasen unterhalten kann, die meisten der bisher über 20 befinden sich östlich des Euphrats, wo sich die meisten Ölquellen befinden und der fruchtbarste Landesteil Syriens.

Bereits der frühere US-Außenminister Henry Kissinger lehrte:

"Öl ist viel zu wichtig, als dass man es den Arabern überlassen könnte"

Und Robert F. Kennedy schrieb:

"They don’t hate ‘our freedoms. They hate that we’ve betrayed our ideals in their own countries — for oil."

Übersetzt:

"Die Syrer hassen uns nicht wegen unserer Freiheit. Sie hassen uns, dass wir unsere eigenen Ideale in ihren eigenen Ländern verraten haben - wegen Öl"


https://www.politico.eu/article/why-the ... ervention/

David Adsenik vom US-Think-Tank FDD, Foundation for Defense of Democracies, sagte:

"Wir besitzen 30 Prozent von Syrien, wo wahrscheinlich 90 Prozent der Vorkriegsproduktion von Öl stattfand"

Der ehemalige Sprecher des Hauses John Boehner schrieb:

"Die Fähigkeit, den Spieß umzudrehen und den russischen Führer in Schach zu halten, liegt direkt unter unseren Füßen, in Form von riesigen Mengen an natürlicher Energie. Eine Stärkung des russischen Sektors für fossile Brennstoffe, ob in Syrien oder anderswo, würde den strategischen Zielen der USA, dem US-Unternehmensergebnis und der Vision der USA, eine unipolare Welt um jeden Preis aufrechtzuerhalten, schaden."

Mouaz Moustafa, Geschäftsfürher der NGO Syrian Emergency Task Force:

"Es ist besonders wichtig, dass wir bei all den ölreichen Gebieten (…) am Ende nicht in eine Situation geraten, in der wir uns zurückziehen müssen und dann eine Art Deal stattfindet, der es dem Iran erlaubt, sich das Land anzueignen, das Öl und diese Gebiete und dadurch ihre Landbrücke zu stärken, die sie im Land [Syrien] aufbauen"

https://www.washingtonpost.com/news/jos ... 1149e33718

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Mit dem Kriegseintritt Russlands im September vor zweieinhalb Jahren war Assads Überleben gesichert. Von dem Moment an, an dem russische Jets über Syrien zu kreisen begannen, hätte eine machtvolle Unterstützung des US-Militärs für die Regierungsgegner sofort die Gefahr eines Kriegs des Westens mit Russland bedeutet. Erfolgreich hat Putin das Vakuum gefüllt, das die US-Politik der vergangenen Jahre im Nahen Osten geschaffen hatte. Die arabischen Unterstützer der syrischen Opposition haben sich eine blutige Nase geholt." (...)

Die US-Politik hat kein Vakuum in den vergangenen Jahren im Nahen Osten geschaffen. Mit Syrien plante die USA einen weiteren Regimechange im Nahen Osten, weil diese Regierung auf Seiten Russlands steht und seit Jahrzehnten mit Russland verbündet ist.
Die USA versuchen seit dem Ende der Sowjetunion mit aller Gewalt ihre Stellung als die alleinige Supermacht langfristig zu erhalten. Der frühere stellvertretende US-Verteidigungsminister und Chefstratege der Bush-Regierung Paul Wolfowitz hat schon 1991 klar ausgesprochen, was dazu aus der Sicht der herrschenden Kreise in den USA notwendig ist:

„Wir haben jetzt etwa fünf oder zehn Jahre Zeit, um diese alten Sowjetregime - Syrien, Iran und Irak – wegzuräumen, bevor die nächste große Supermacht kommt und uns herausfordert.“

https://en.wikipedia.org/wiki/Wolfowitz_Doctrine

Der ehem. US 4-Sterne-General und US Präsidentschaftskandidat Wesley Clark berichtet 2007 von seinem Besuch im US Verteidigungsministerium 2001- Dieser Krieg der USA gegen Syrien war schon lange geplant und ist nur einer aus einer langen Liste von Umstürzen und Kriegen gegen ehemalige Freundesländer der UDSSR.

https://www.youtube.com/watch?v=Zi_qafpuNjE

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Der Preis für Assads Sieg ist hoch: Syrien liegt in weiten Teilen in Trümmern, das soziale Gewebe, die gesellschaftlichen Bande sind zerrissen, und Russland und der Iran werden das Land nicht wieder aufbauen." (...)

Es bleibt das Geheimnis der Autoren, wie sie auf die Idee kommen, dass Russland und Iran Syrien nicht wieder aufzubauen helfen. Die zweitgrößte Stadt Syriens, Aleppo, die 2016 von Russland und Iran aus den Händen der al-Nusra-Terroristen befreit wurde, ist in großen Teilen bereits wieder aufgebaut und das normale Leben hat dort weitestgehend wieder Einzug gehalten. Hundertausende während des Krieges aus Aleppo vertriebene sind bereits wieder dorthin zurückgekehrt und viele ausländische Touristen haben Aleppo inzwischen besucht, und mit Bildern dokumentiert, wie Alelppo wieder zum Leben erwacht. Die Stadt Rakka hingegen, die von der US-Koalition im Kampf gegen den IS in Schutt
und Asche gelegt wurde, ist immer noch verwüstet, nicht von Minen geräumt und mit vielen Toten unter den Trümmern.

https://www.independent.co.uk/news/worl ... 45961.html

Das wird aber in dem Beitrag ebenso überhaupt nicht erwähnt.

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Und wie es aussieht, wird Moskau Assad auch weiterhin davor bewahren, dass er für den überaus wahrscheinlichen Einsatz von Chemiewaffen bestraft werden kann." (...)

Es ist eine eigene Bewertung der Autoren, dass Assad in Douma Chemiewaffen eingesetzt haben soll. Das ist die transatlantische Linie, auf der sich der gesamte Beitrag bewegt. Es werden nicht alle am Krieg Beteiligte unvoreingenommen bewertet und Schuldzuweisungen alleinig an die syrische und russiche Regierung gemacht.
Mehrere ausländische Journalisten waren vor Ort in Douma, nach dem mutmaßlichen Giftgasanschlag und fanden keinerlei Belege dafür.

Der englische Journalist Robert Fisk fand keine Belege dafür vor Ort:

https://www.independent.co.uk/voices/sy ... 07726.html

Der US-Sender One American News Network hatte ebenso einen Journalisten nach Douma geschickt, der keinerlei Belege
für eine Giftgasattacke fand:

http://www.oann.com/oan-investigation-f ... -in-syria/

Dirk Emmerich von RTL und Uli Gack vom ZDF waren ebenso vor Ort und haben recherchiert, dass ein Chemiewaffenangriff durch Assad eher unwahrscheinlich ist. Außerdem untersucht die OPCW vor Ort in Douma, ob es einen Giftgasangriff gegeben hat und von welcher Seite er verübt wurde. Es ist eine bösartige Unterstellung und Vorverurteilung der Autoren, Assad für einen unbelegten Chemiewaffenangriff die Schuld zu geben. Es ist eine eigene Bewertung der Autoren, dass Assad in Douma Chemiewaffen eingesetzt haben soll.

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Was in der Zwischenzeit passiert war, ging in grausamen Bildern um die Welt: Fast auf den Tag genau ein Jahr nach Obamas Erklärung der roten Linie - am frühen Morgen des 21. August 2013 - schlugen in Ost-Ghouta bei Damaskus mehrere Boden-zu-Boden-Raketen ein. Ihre Ladung war tödlich. Eine UN-Untersuchung vor Ort wies später den Einsatz des Nervengases Sarin nach. Mehr als 1.400 Menschen starben. Es war der schlimmste Giftgasangriff seit Inkrafttreten der Chemiewaffenkonvention 1997. Beobachter nannten den Giftgasangriff von Ost-Ghouta später einen Test der Assad-Regierung, ob die USA zu ihrem Wort stehen – auch aufgrund des Timings, genau ein Jahr nach der Ankündigung Obamas. Doch die Reaktion der USA ließ auf sich warten.Der US-Journalist Jeffrey Goldberg, der die Vorgänge minutiös recherchiert hat: "Syrien war ein Krieg, in den Obama nicht hineingezogen werden wollte. Und als Assad dann Chemiewaffen einsetzte, da realisierte Obama, dass es jetzt an ihm war, zu reagieren - und da begann die Krise." (...)

Der Giftgaseinsatz am 21.August 2013 wurde von dem al Kaida-Ableger in Syrien, der al-Nusra-Front verübt, wie US-Experten nachweisen konnten. Der militärische Geheimdienst der USA, die Defense Intelligene Agency, kurz DIA, wußte, dass nicht die syrische Armee dafür verantwortlich sein konnte. Das Sarin kam aus der Türkei und wurde an die al Nusra geliefert. Der türkische Journalist der dies aufdeckte, wurde in der Türkei daraufhin inhaftiert. Der investigative Journalist Seymour Hersh, der bereits das US-Massaker im Vietnamkrieg von My Lai aufdeckte, veröffentlichte dies in einem Artikel.

https://www.lrb.co.uk/v35/n24/seymour-m ... hose-sarin

Der US-Professor Theodore Postol, vom Massachusetts Institute of Technology, kurz MIT, wies nach, dass die syrische Armee nicht den Giftgasangriff auf Ost-Ghouta verübt haben konnte.

https://www.lrb.co.uk/v36/n08/seymour-m ... e-rat-line

Die UN-Spezialisten, die zwei Tage vor dem verheerenden Giftgasanschlag im August in Syrien eintrafen, sollten einen Giftgasangriff untersuchen, der bereits mehrere Wochen zuvor in der Provinz Aleppo verübt wurde. Dort wurden unter anderem auch 16 Soldaten der syrischen Armee getötet. Die Untersuchung der OPWC hätte also wahrscheinlich herausgefunden, dass dort die Islamisten der al Nusra-Front diesen Giftgasanschlag verübt haben. Um dies zu verdecken, musste ein Chemiewaffenangriff verübt werden, der viel schlimmer war. Zwei Tage nachdem die UN-Spezialisten eintrafen, fand er statt.

Zitat aus dem von mir kritisierten Beitrag:

(...) "Auffällig ist auch beim jüngsten Fall das Datum: Der mutmaßliche Chemiewaffenangriff in Duma ereignete sich offenbar auf den Tag genau ein Jahr, nachdem US-Präsident Trump eine syrischen Militärbasis hatte angreifen lassen - am 7. April 2017, als einmalige Reaktion der USA auf den Chemiewaffenangriff in Chan Scheichun. Eine unmittelbare Botschaft an Trump, eine direkte Provokation der USA?
Als sich mit Frankreichs Staatspräsidenten Macron nun ein weiterer Akteur in Stellung brachte, der rote Linien zog, vermuteten Beobachter, dass Assad das tun werde, was er auch bei Trump und Obama getan hat: Testen, wie belastbar die rote Linie ist. Zum Leid der Zivilisten." (...)


Das ist eine Lüge. Es gibt keine "Beobachter", die "vermuten, wie belastbar die rote Linie ist". Die syrische Armee befand sich auf der Siegerstraße gegen die islamistischen Terrorbanden von der al-Nusra-Front, Ahrar al-Sham und Jaish al-islam und in der Stadt Douma hatte die Räumung und der Abtransport von Jaish al-Islamgruppen bereits begonnen.

Der letzte Strohhalm an den sich die Jaish-al-Islam-Terroristen noch klammern konnten, war ein wahrscheinlich inszenierter Giftgasanschlag der mit ihnen verbündteten Weißhelme. Der vor kurzem von Trump angekündigte Rückzug aus Syrien konnte nur noch so gestoppt werden. Mit der Befreiung der Stadt Douma von der islamistischen Terrorgruppe Jaish al-Islam, ist ganz Ostghouta wieder unter Kontrolle der syrischen Regierung und die jahrelange Beschießung Damaskus mit Raketen und Mörsergranaten ist vorbei.

Der US-Senator Richard H. Black sagte nach der Bombardierung Syriens am 13.April 2018:

„Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die „Gasangriffe“ von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn al-Qaidas ‚Weißhelme‘ ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst“

Der frühere Botschafter Großbritanniens in Syrien, Peter Ford, geht davon aus, dass die syrische Regierung wohl kaum einen Angriff mit Giftgas in Douma verübt hat und die Bilder eine Inszenierung zeigen.
„Wir sollten tief durchatmen und mal darüber nachdenken, wie wir uns selbst in diese Situation der Hysterie und Zerstörung gebracht haben“, so Ford und weiter: „Wir sollten uns fragen: Was sind die Quellen unserer Informationen auf diesem Weg zum Krieg? Es tut mir leid, aber die Medien versagen dabei, ihrer Recherchearbeit nachzugehen.“

Die von mir kritisierten Textabschnitte verstoßen gegen folgende Richtlinien im Deutschlandradio-Staatsvertrag:

II. Abschnitt
Vorschriften für die Sendungen


§ 6 Gestaltung der Sendungen
(1) In den Sendungen der Körperschaft soll ein objektiver Überblick über das Weltgeschehen, insbesondere ein umfassendes Bild der deutschen Wirklichkeit vermittelt werden. Die Sendungen sollen eine freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung fördern.

§ 7 Berichterstattung
(1) Die Berichterstattung soll umfassend, wahrheitsgetreu und sachlich sein. Herkunft und Inhalt der zur Veröffentlichung bestimmten Berichte sind sorgfältig zu prüfen.

Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt meiner Programmbeschwerde.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Moser
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Maren

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Re: Programmbeschwerde: Schachbrett Syrien

Beitrag24. Mai 2018, 16:54

Gesendet: Donnerstag, 03. Mai 2018 um 08:19 Uhr
Von: "Gremienbuero (Intendanz)" <gremienbuero@deutschlandradio.de>

Betreff: Eingangsbestätigung

Sehr geehrter Herr Moser,

hiermit bestätigen wir den Eingang Ihrer E-Mail vom 2. Mai 2018.
Bitte haben Sie Verständnis, dass die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Deutschlandradio
Intendanz

T + 49 221-345-2101
F + 49 221-345-4800

Deutschlandradio
Raderberggürtel 40
50968 Köln

deutschlandradio.de
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Maren

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Re: Programmbeschwerde: Schachbrett Syrien

Beitrag13. Juli 2018, 23:16

Teil zwei der Antwort:

Sie kritisieren außerdem die Sendung „Schachbrett Syrien“, die am 11. April auf dem Sendeplatz „Hintergrund“ im Deutschlandfunk gelaufen ist.

Auch diese Kritik habe ich eingehend geprüft, weshalb ich zu dem Schluss gekommen bin, dass Ihre Vorwürfe auch in diesem Fall unberechtigt sind, wie ich Ihnen im Folgenden darlegen möchte:

Zu dem Kapitel der Sendung, das in groben Zügen den Verlauf des Syrienkonflikts seit 2011 darstellt, schreiben Sie sinngemäß, dass die Massenproteste und der Aufstand gegen die syrische Regierung im Kern nichts anderes als ein von den USA gesteuertes Komplott seien.

Das ist falsch und hat mit dem, was seit dem Frühjahr 2011 in Syrien passiert ist, nichts zu tun. Es ist irrig zu behaupten, dass Hunderttausende Syrer deswegen gegen Assad demonstrierten, weil CIA-Agenten sie dazu angestachelt hätten. Die renommierte Denkfabrik International Crisis Group hat während der vergangenen Jahre in mehreren Berichten faktenreich, nuanciert und detailliert den Verlauf des Konflikts dargestellt.
Während des Jahres 2011 arbeitete sie dabei vor allem die mannigfaltigen Gründe heraus, wieso immer mehr Menschen gegen die syrische Regierung auf die Straße gingen. Gleichzeitig wurde die Reaktion der Regierung auf die Proteste untersucht. 2012 rückte dann die Radikalisierung von Teilen der Opposition und die wachsende Rolle ausländischer Mächte in den Vordergrund der Recherche der Experten der Crisis Group.

Unter dem Strich lassen sich die Crisis-Group-Berichte dahingehend zusammenfassen, dass der Syrienkonflikt zu Beginn ein hausgemachter war - und dass die Antwort der Regierung auf die Proteste maßgeblich zur Verschärfung des Konflikts beitrug - genauso wie später die Einmischung gerade der Golfstaaten, die die Chance sahen, Assad zu stürzen, um dadurch den Iran zu schwächen.

Alle Berichte der International Crisis Group sind abrufbar unter http://www.crisisgroup.org .

Sie behaupten in Ihrem Schreiben weiterhin, das US-Repräsentantenhauses habe 2016 den Beschluss gefasst, syrische Aufständische mit Flugabwehrraketen zu beliefern. Diesen Beschluss gibt es so nicht. Stattdessen beschlossen die Abgeordneten damals lediglich, dem Präsidenten die Befugnis zu erteilen, solche sogenannten MANPADs zu liefern, sollte er dies wollen.

Der Abschuss eines russischen Kampfjets über Syrien im Februar 2018 gilt als das erste und bisher einzige Mal seit dem Kriegseintritt Russlands, dass Aufständische solch einen Jet abschossen. Daraus den Schluss zu ziehen, dass die USA syrische Milizen mit Flugabwehrraketen versorgt haben, ist gewagt.

Dass die USA den Aufständischen nie all das an Waffen und Munition geliefert haben, was diese forderten, ist durch zahllose Äußerungen bzw. entsprechende Beschwerden ihrer Anführer im Laufe der Jahre hinlänglich belegt. Aus Sicht dieser Milizionäre lieferten die USA stets zu wenig und nie das, was die Aufständischen verlangten. Sie hatten deswegen der Lufthoheit, die die syrischen und die russischen Kampfflugzeuge genießen, nie ernsthaft etwas entgegenzusetzen.

Dies wird von den Autoren des Berichts im Übrigen auch nicht „bedauert“, wie Sie es unterstellen, sondern lediglich als Tatsache geschildert.

Auch die Behauptung, der Syrienkrieg sei nicht zuletzt die Folge einer Entscheidung Assads, eine bestimmte Pipeline nicht bauen zu lassen, ist falsch und beruht nicht auf Tatsachen. Siehe beispielsweise: https://www.oekologiepolitik.de/2018/02 ... rionetten/

Auch gibt es weder von Russland noch vom Iran bislang Zusagen, die Kosten für den Wiederaufbau Syriens zu übernehmen. Beide Länder dürften auch nicht über die nötigen finanziellen Reserven verfügen, um das zu stemmen.

Ihrem Vorwurf der Einseitigkeit und mangelnder Objektivität gegen unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten möchte ich anhand weiterer Ausführungen widersprechen:

Die Autoren zeigen in dem von Ihnen kritisierten Bericht mehrfach die Position sowohl der einen, als auch der anderen Seite auf. So benennen die Autoren in dem Teil über mutmaßliche Giftgaseinsätze in Syrien mehrfach die Positionen der Assad-Regierung und Russlands. Es heißt beispielsweise: „Bashar al-Assad und sein engster Verbündeter Russland weisen jede Verantwortung für einen Giftgasangriff von sich.“ Der syrische UN-Botschafter Bashar al Jaafari ist mit seiner Position im O-Ton zu hören. Dass es im Syrienkrieg völlig unterschiedliche Positionen und Interpretationen von Informationen gibt, benennen die Autoren selbst in ihrem Beitrag: „Wie so oft im Syrienkrieg gibt es zwei Wahrheiten, die sich diametral gegenüberstehen“.

Wie bereits weiter oben dargestellt, beziehen sich die Autorinnen und Autoren der Sendung auf international verlässliche Quellen, wie beispielsweise die Experten der Untersuchungskommission der Vereinten Nationen und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (Joint Investigative Mechanism), die mehrfach der Assad-Regierung den Einsatz von Giftgas zweifelsfrei nachgewiesen haben. In Ost-Ghouta 2013 und in Khan Scheichun 2017 kam zweifelfrei Sarin zum Einsatz – das wurde von der Expertenkommission bestätigt. Im Untersuchungsbericht zu Khan Scheichun, steht der entscheidende Satz auf Seite 10:

"On the basis of the foregoing, the Leadership Panel is confident that the Syrian Arab Republic is responsible for the release of sarin at Khan Shaykhun on 4 April 2017. "


Sie schreiben, der Giftgaseinsatz am 21.August 2013 in Ost-Ghouta sei von der Al-Nusra-Front verübt worden. Dafür gibt es keine Beweise. Die Indizien sprächen dafür, dass der Angriff vom Assad-Regime verübt wurde, hieß es später von Ake Sellström, der die UN-Mission zur Aufklärung leitete. In einem Interview mit CBRNe World sagte er:

Zitat:

„Wenn Sie die Theorie ausprobieren, dass es die Opposition war, dann ist sehr schwer nachzuvollziehen, wie sie bewaffnet worden sein soll. Ich habe die [syrische] Regierung mehrfach gefragt: 'Wenn das die Opposition war - können Sie mir sagen, wie sie an Chemiewaffen gelangt ist?' Sie haben dafür sehr schwache Theorien, sie reden von Schmuggel durch die Türkei, Laboren im Irak. […] Für mich ist das seltsam: Wenn sie wirklich der Opposition die Schuld geben wollen, dann sollte sie eine gute Geschichte dafür haben, wie diese an die Munition gelangt ist. Sie haben die Chance vertan, diese Erklärung zu liefern."

Und der UN-Menschenrechtsrat schreibt in seinem Bericht - Zitat:

"Die vorliegenden Beweise hinsichtlich der Art, der Qualität und der Menge des eingesetzten Sarin legen nahe, dass die Täter Zugang zum Chemiewaffenarsenal des syrischen Militärs hatten - sowie die nötige Ausrüstung und Expertise, um große Mengen chemischer Kampfstoffe sicher zu handhaben."

Anfang dieses Jahres wurde über einen interessanten Vergleich berichtet, den Experten der OPCW bei ihren offiziellen Untersuchungen gemacht haben. Sie hatten Sarin-Proben von den Giftgasangriffen in Ost-Ghouta und Khan Scheichun mit Proben aus den Assad-Beständen verglichen, die 2013 zur Vernichtung freigegeben wurden. Das Ergebnis: eine frappierend eindeutige Übereinstimmung der Zusammensetzung – das Material komme aus den gleichen Beständen, hieß es.

Aus den in diesem Schreiben aufgeführten zahlreichen Gründen, weise ich Ihren Vorwurf, die beanstandeten Beiträge verstießen gegen die im Rundfunkstaatsvertrag festgeschriebenen Grundsätze wahrhaftiger, sachlicher, objektiver und neutraler Berichterstattung, als haltlos zurück.

Bleiben Sie uns auch in Zukunft treu – wir freuen uns immer über Post von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Raue
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Re: Programmbeschwerde: Schachbrett Syrien

Beitrag15. Juli 2018, 22:07

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich weise die Stellungnahme des Intendanten auf meine Beschwerde des Beitrages "Schachbrett Syrien" als ungenügend zurück, verweise noch einmal auf meine ursprüngliche Beschwerde und gehe auch auf die Gegenargumente des Intendanten dazu nochmal ein.

Zitat Intendant Raue:

"Zu dem Kapitel der Sendung, das in groben Zügen den Verlauf des Syrienkonflikts seit 2011 darstellt, schreiben Sie sinngemäß, dass die Massenproteste und der Aufstand gegen die syrische Regierung im Kern nichts anderes als ein von den USA gesteuertes Komplott seien. Das ist falsch und hat mit dem, was seit dem Frühjahr 2011 in Syrien passiert ist, nichts zu tun. Es ist irrig zu behaupten, dass Hunderttausende Syrer deswegen gegen Assad demonstrierten, weil CIA-Agenten sie dazu angestachelt hätten."

Die renommierte Denkfabrik International Crisis Group hat während der vergangenen Jahre in mehreren Berichten faktenreich, nuanciert und detailliert den Verlauf des Konflikts dargestellt.

Während des Jahres 2011 arbeitete sie dabei vor allem die mannigfaltigen Gründe heraus, wieso immer mehr Menschen gegen die syrische Regierung auf die Straße gingen. Gleichzeitig wurde die Reaktion der Regierung auf die Proteste untersucht. 2012 rückte dann die Radikalisierung von Teilen der Opposition und die wachsende Rolle ausländischer Mächte in den Vordergrund der Recherche der Experten der Crisis Group."


Der versuchte Regierungssturz in Syrien durch die USA war seit langem geplant.

Die USA versuchen seit dem Ende der Sowjetunion mit aller Gewalt ihre Stellung als die alleinige Supermacht langfristig zu erhalten. Der frühere stellvertretende US-Verteidigungsminister und Chefstratege der Bush-Regierung Paul Wolfowitz hat schon 1991 klar ausgesprochen, was dazu aus der Sicht der herrschenden Kreise in den USA notwendig ist:

„Wir haben jetzt etwa fünf oder zehn Jahre Zeit, um diese alten Sowjetregime - Syrien, Iran und Irak – wegzuräumen, bevor die nächste große Supermacht kommt und uns herausfordert.“


https://en.wikipedia.org/wiki/Wolfowitz_Doctrine

In Wikileaks sind die Dokumente veröffentlicht, in denen bereits 2006 der damalige US-Botschafter William Roebuck an das Pentagon und die US-Regierung weitergibt, wie man die syrische Regierung stürzen könnte. Er empfahl, die Angst der Sunniten vor zu großem Einfluss schiitischer Kräfte zu schüren, den Problemen der Kurden breite Aufmerksamkeit zu widmen, Regierungsgegnern Zugang zu arabischen Medien zu verschaffen, Reformanstrengungen der Regierung zu diffamieren, Gerüchte über Putschvorbereitungen zu verbreiten und damit die Regierung zu Überreaktionen zu verleiten, ihre innere Führungsgruppe aufzubrechen und die für Syriens Wachstum wichtigen ausländischen Investitionen zu verhindern.

Quelle: http://www.truth-out.org/progressivepic ... -bloodbath

Mithilfe sozialer Medien und des Internets hetzten die USA die verschiedenen Glaubensrichtungen in Syrien gegenander auf. Es wurden jeweils der Gegenseite Bösartigkeiten unterstellt, die aber unzurteffend waren. Die verantwortlichen Kreise in den USA wissen, dass gerade von aussen erzeugte religiöse Spannungen sehr schnell "in Flammen aufgehen".

Die Westmächte machen aus der Schlacht von Daraa das Symbol für den gescheiterten Kampf, den sie unterstützen. Das ist durchaus richtig, aber nicht in dem von Ihnen verstandenen Sinne. Dazu muss man auf die Ereignisse zurückkommen, die die Feindseligkeiten ausgelöst haben.

Ab Februar 2011 ruft ein mysteriöses Facebook-Konto, „Syrian Revolution 2011“ (in englischer Sprache im Text) dazu auf, jeden Freitag gegen die Arabische Republik Syrien zu protestieren. Es verwendet ausschließlich sunnitische Symbole, obwohl es behauptet, im Namen aller Syrer zu sprechen, und wird über mehrere Jahre den Takt der Ereignisse vorgeben.

John McCain, der zugleich als Senator und als Präsident eines Ablegers des National Endowment for Democracy, einer der Geheimdienste der „fünf Augen“ (USA-UK-Australien-Kanada-Neuseeland) fungiert, befindet sich am 22. Februar 2011 im Libanon. Er vertraut dem, der Hariri-Partei nahestehenden Abgeordneten Okab Sakr den Transport von Waffen nach Syrien an. Er begibt sich auch nach Ersal, um dort eine zukünftige Rückraum-Basis für Dschihadisten zu errichten.

Es haben nicht hundertausende Syrer gegen Assad demonstriert, sondern laut Augenzeugen, nur Hunderte. Hingegen gingen in der Hauptstadt Damaskus Hundertausende für ihren Präsidenten auf die Straße. Diese Massendemonstrationen wurden in den westlichen Medien als Demos gegen Assad dargestellt.

Der Orientexperte der Universität Mainz, Prof. Günter Meyer, meint hierzu:

„Zwar wurde der ländliche Raum, wo die Rebellion begonnen hat, in den letzten Jahren vernachlässigt, und eine Dürre verschärfte die Situation noch, aber gleichzeitig hat die Bevölkerung in den größten Städten Damaskus und Aleppo erheblich von den wirtschaftlichen Reformen des Regimes profitiert. Dort hat Assad den stärksten Rückhalt. Wenn also in Damaskus zwei Millionen Menschen für ihn auf die Straße gehen und von den westlichen Medien als bezahlte Jubler dargestellt werden, ist das falsch.“ http://www.magazin.uni-mainz.de/544_DEU_HTML.php

Der Intendant beruft sich in seiner Stellungnahme auf die NGO International Crisis Group (ICG9)

In Wikipedia heißt es dazu:

"Die International Crisis Group (ICG) ist eine Nichtregierungsorganisation, welche Analysen und Lösungsvorschläge zu internationalen Konflikten liefert. Sie wird wesentlich von westlichen Regierungen, Stiftungen und Konzernen finanziert." (...) https://de.wikipedia.org/wiki/Internati ... isis_Group

Alle westlichen ThinkTanks und NGO's, wie die ICG, Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen, Human Rights Watch usw. werden alle von westlichen Regierungen bezahlt und machen in deren Auftrag die syrische Regierung für den Krieg in ihrem Land verantwortlich und erwähnen nicht den von aussen ins Lang getragenen Krieg.

In der al-Omari Moschee in Daraa, wurden bereits vor Beginn der Demonstrationen von der CIA Waffen aus Jordanien und dem Irak dorthin verfrachtet und gelagert.

Am 11. März 2011 berichtete Reuters unter Berufung auf die syrische staatliche Nachrichtenagentur SANA, dass syrische Sicherheitskräfte eine große Lieferung von Waffen und Sprengstoff abgefangen haben, die über die irakische Grenze ins Land gebracht werden sollte. Der Fahrer des Lastwagens gab an, dass die Waffen in Bagdad verladen worden seien und ihm eine Bezahlung von 5000 Dollar für den Transport über die syrische Grenze in Aussicht gestellt wurde. SANA veröffentlichte Bilder der Waffenlieferung, unter denen sich auch Nachtsichtgeräte befanden.

https://www.reuters.com/article/us-syri ... MI20110311

"Damals sollen sich unter den Beteiligten auch bewaffnete Aufständische befunden haben. Daraufhin riegelten Regierungstruppen das Viertel ab und erstürmten die Moschee. Es gab Dutzende Tote. Dar’a war der geographische Ausgangspunkt der Aufstände in Syrien." (...)
http://www.deutsch-tuerkische-nachricht ... zum-opfer/

Ein Syrer hat beschrieben, was sich vor Beginn der Demonstrationen in Daraa abspielte:

"Der Tag vor Daraa" https://ahtribune.com/world/north-afric ... deraa.html

deutsche Übersetzung: https://peds-ansichten.de/2016/08/syrie ... aufstands/

Peter Scholl-Latour sagte in einem Interview 2012:

"Der Krieg in Syrien tobt mit unverminderter Härte, findet im Westen aber immer weniger Aufmerksamkeit. Gibt es eine Chance, dass er bald endet?"

"Assad führt einen außerordentlich harten Krieg gegen seine Gegner im eigenen Land. Der Unterschied zu anderen Kriegsgebieten ist, dass die Revolution nicht im Land begonnen hat, sondern von außen hineingetragen wurde."
https://www.merkur.de/politik/peter-sch ... 92250.html

In Scholl Latours Buch „Der Fluch der bösen Tat“ beschreibt er die Begegnung mit einem Offizier der Rebellengruppe „Freie Syrische Armee“, der vordem als Major in der syrischen Armee gedient hatte: „Er (gemeint ist besagter Major) könne jedoch bezeugen, dass der Aufruhr von Daraa nicht ganz spontan ausgebrochen sei. Er selbst wurde bereits ein Jahr zuvor (als er noch bei der Regierungsarmee diente) von jordanischen und getarnten amerikanischen CIA- Agenten kontaktiert. Unter Zusicherung finanzieller Vorteile wollten sie ihn dazu ermutigen, sich einer umstürzlerischen ‘Freien Syrischen Armee’ anzuschließen. Die Strukturen dieser Truppe wären auf jordanischem Boden bereitgestellt. Dank massiver Finanzierung durch Saudi-Arabien und das Emirat Qatar, aber auch unter der Regie der CIA habe die Aufrüstung der Rebellen mit modernem Kriegsgerät stattgefunden.“ Der Major geht übrigens zu diesem Zeitpunkt nicht auf das Angebot ein. Er tritt der FSA erst später bei, als sein Bruder unter der Anklage, Beziehungen zur Muslimbruderschaft zu unterhalten, vom syrischen Geheimdienst verhaftet wird.

Der ehemalige französische Außenminister Roland Dumas berichtete in einem Fernseh-Interview, dass Großbritannien bereits seit 2009 eine verdeckte Mission in Syrien plante:

„Zwei Jahre vor den Gewaltausbrüchen in Syrien war ich aus Geschäftsgründen in England. Ich traf mich mit hohen britischen Regierungsvertretern, die mir gestanden, dass sie etwas in Syrien vorbereiteten. Wohlgemerkt, das war in Großbritannien, nicht Amerika. Großbritannien bereitete bewaffnete Kämpfer darauf vor, in Syrien einzumarschieren.“ https://www.youtube.com/watch?v=jeyRwFHR8WY

Zitat Intendant Raue:

"Sie behaupten in Ihrem Schreiben weiterhin, das US-Repräsentantenhauses habe 2016 den Beschluss gefasst, syrische Aufständische mit Flugabwehrraketen zu beliefern. Diesen Beschluss gibt es so nicht. Stattdessen beschlossen die Abgeordneten damals lediglich, dem Präsidenten die Befugnis zu erteilen, solche sogenannten MANPADs zu liefern, sollte er dies wollen."

Dieser Beschuss existiert:

"Das US-Repräsentantenhaus hat in der vergangenen Woche ein Gesetz abgeändert, das der kommenden Trump-Regierung die Befugnis erteilt, Flugabwehr-Waffen (MANPADS) an syrische Söldnergruppen zu senden. 375 Abgeordnete stimmten für die Abänderung und 34 dagegen, berichtet die Washington Post. Das Gesetz „National Defense Authorization Act for Fiscal Year 2017 (S. 2943)“beinhaltet eine besondere Regelung (sec. 1229). Dieser Regelung zufolge kann das US-Verteidigungsministerium die Gelder in Höhe von 619 Milliarden Dollar, die ihm für die Verteidigung zur Verfügung gestellt werden, dazu nutzen, um MANPADS an „irgendeine Einheit in Syrien“ zu liefern. Der „National Defense Authorization Act“ wurde erstmals im Jahr 2012 verabschiedet und kann jedes Jahr modifiziert werden." (...)
https://deutsche-wirtschafts-nachrichte ... in-syrien/

Zitat Intendant Raue:

"Auch die Behauptung, der Syrienkrieg sei nicht zuletzt die Folge einer Entscheidung Assads, eine bestimmte Pipeline nicht bauen zu lassen, ist falsch und beruht nicht auf Tatsachen."
Siehe beispielsweise:https://www.oekologiepolitik.de/2018/02 ... rionetten/

Das vom Intendanten zitierte Interview ist von Kristin Helberg.
Kristin Helberg kann seit Jahren nicht mehr legal nach Syrien einreisen. Ihre aktive Zeit als offiziell akkreditierte westliche Korrespondentin in Syrien beschränkte sichlaut Vita lediglich auf die Jahre von 2001 bis 2008 – also zu einer Zeit, als sowohl Deutschland als auch die EU noch sehr engagiert in Entwicklungsprojekte in Syrien eingebunden waren.

Damals berichtete Frau Helberg als feste Freie u. a. für die ARD recht neutral und relativ unaufgeregt z. B. über den syrischen Wassersektor, über Ökowanderwege, über das Zentrum für strategische Gesundheitsstudien, über Syrien als Partner im Friedensprozess, über Syrien als Schlüsselland für die Befriedung des Arabischen Raums und über ähnlich friedliche und optimistisch anmutende Geschichten.

Recherchen zufolge hatte Frau Helberg Syrien um 2010 aus familiären Gründen verlassen. Als sie später ihre Schwiegereltern in Damaskus besuchen wollte, erhielt sie kein Einreisevisum mehr.

Frau Helberg bezog zunehmend Position auf Seiten der „Revolution“ und wandelte sich von einer Journalistin zur Aktivistin. Sie tat damit genau das, was man laut Alpha-Journalist Hajo Friedrichs unterlassen sollte: Sie machte sich gemein mit einer Sache und verlor so ihre Objektivität und ihre Neutralität. Frau Helberg ist u. a. Unterstützerin der gewaltaffinen Regime-Change-Initiative „Adopt a Revolution“, die vom Ausland aus den bewaffneten Kampf gegen die syrische Regierung unterstützt und den Sturz des syrischen Präsidenten Assad fordert.

Der Neffe des ermordeten ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy, Robert F. Kennedy bestätigt und erklärt, dass Ergas den Syrienkrieg begründet. https://www.ecowatch.com/syria-another- ... 80532.html

Weiter aus dem Magazin "Wirtschaftswoche":

"Vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise wird es für Berlin höchste Zeit, im Syrien-Konflikt Farbe zu bekennen und die Dinge beim Namen zu nennen. Der Krieg in Syrien ist eben nicht, wie in den meisten Medien behauptet, ein religiöser Krieg zwischen fanatisierten Sunniten und Schiiten, dem der zivilisierte Westen machtlos gegenübersteht. (...)

Auch in Syrien geht es in erster Linie um Rohstoffe, vor allen Dingen um Erdgas. Die Flüchtlinge sind so gesehen ein „Kollateralschaden“ dieses Rohstoffkrieges. Wer das einmal verstanden hat, kommt einer Lösung des sich gerade wieder zuspitzenden Syrien-Konflikts und der Flüchtlingskrise vielleicht ein Stück näher. Wer Europa aus dem Nahen Osten mit Erdgas beliefern will, kommt an Syrien nicht vorbei. Das Land liegt wie ein Sperrriegel vor der Türkei und dem Mittelmeer. Große Erdgasvorräte in der Region besitzen der Iran und Katar.

Bewegung in das Spiel um Macht und Einfluss an den Energiemärkten des Nahen Ostens brachte 2009 die Entdeckung riesiger Erdgasfelder im östlichen Mittelmeer, als deren potenzielle Ausbeuter Zypern, Libanon, Israel und Syrien in Frage kommen. Erstmals schien es möglich, die geplante Nabucco-Erdgaspipeline, die die EU mit den Erdgasvorkommen im Kaspischen Meer verbinden sollte, ausreichend auszulasten und deren Umsetzung auch zu realisieren. Syrien war also zu einem wichtigen Faktor am Erdgasmarkt geworden.

Für Katar war der Erdgasfund eine unerwartete Chance, seine gigantischen Erdgasvorräte zu kommerzialisieren. Katar verfügt über die weltweit drittgrößten Erdgasreserven. Mangels Pipeline muss das Erdgas in Katar aber erst verflüssigt und dann mit Spezialschiffen über das Meer transportiert werden, was mit hohen Kosten verbunden ist. Zusammen mit der Türkei unterbreitete Katar deshalb Damaskus einen Plan für den gemeinsamen Bau einer Erdgaspipeline in die Türkei.

Syriens Staatspräsident Baschar al-Assad, ein enger Verbündeter Russlands, lehnte den Vorschlag erwartungsgemäß ab um die Interessen des Kremls zu schützen. Nach Informationen der „Financial Times“ soll Katar allein in den zwei Jahren bis Mitte 2013 die Rebellen in Syrien mit rund drei Milliarden Dollar unterstützt haben. Die Verhandlungen Assads über den Bau einer Pipeline, die das gigantische South-Pars-Erdgasfeld im Iran über den Irak nach Syrien und weiter über den Libanon mit Europa verbinden sollte, besiegelten dann das Schicksal des Assad-Regimes.

Assad hatte es sich endgültig mit den Golfstaaten verscherzt. Katar, Saudi-Arabien und die Türkei begannen, den syrischen al-Qaida-Ableger Jabhat al-Nusra sowie die Kämpfer der Terrorgruppe ISIS zu finanzieren und mit Waffen auszustatten. Der Rest ist bekannt."


Zitat Intendant Raue:

"Sie schreiben, der Giftgaseinsatz am 21.August 2013 in Ost-Ghouta sei von der Al-Nusra-Front verübt worden. Dafür gibt es keine Beweise. Die Indizien sprächen dafür, dass der Angriff vom Assad-Regime verübt wurde, hieß es später von Ake Sellström, der die UN-Mission zur Aufklärung leitete."

Der US-Professor Theodore Postol, vom Massachusetts Institute of Technology, kurz MIT, wies nach, dass die syrische Armee nicht den Giftgasangriff auf Ost-Ghouta verübt haben konnte. Die bei dem Angriff verwendeten Raketen stammten nicht aus dem Arsenal der syrischen Regierung.

- Die syrischen unkonventionellen Chemiewaffenträger, die beim Nervengasangriff vom 21. August in Damaskus benutzt wurden, hatten eine Reichweite von rund zwei Kilometern.
- Die unabhängige Bewertung der Reichweite der Chemiewaffenträger durch die Vereinten Nationen steht in genauer Übereinstimmung mit unseren Befunden.
- Das besagt, dass diese Geräte nicht vom Zentrum oder dem östlichen Rand des von der syrischen Regierung kontrollierten Gebietes, wie es auf einer Geheimdienstkarte, die vom Weißen Haus am 30. August 2013 veröffentlicht wurde, dargestellt war, nach Ostghouta abgefeuert werden konnten.
- Diese falsche Geheimdienstinformation hätte zu einer ungerechtfertigten US-Militäraktion führen können (…).
- Eine genaue Überprüfung der Tatsache, dass die Trägerwaffen solch geringe Reichweite hatten, hätte zu einer komplett anderen Bewertung der Situation auf Grundlage der gesammelten Daten geführt.
- Welche Gründe auch immer zu den ungeheuerlichen Fehlern in den Geheimdienstinformationen führten – die Quelle dieser Fehler muss aufgeklärt werden.
- Wenn die Quelle dieser Fehler nicht identifiziert wird, werden die Vorgänge, die zu diesem Versagen der Geheimdienste geführt haben, unkorrigiert bleiben, und die Möglichkeiten für ein zukünftiges Politikdesaster werden mit Bestimmheit wachsen.

Hiermit erneuere ich meine Kritik, dass der Beitrag " Schachbrett Syrien" vom DLF ein Verstoss gegen den Rundfunkstaatsvertrag ist und verweise nochmal auf meine ursprüngliche Programmbeschwerde.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Moser

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