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Mehr gute Sendeplätze für Kino- und Dokumentationsfilme

Thema sollen insbesondere Film- und Dokumentarproduktionen für das Fernsehen sein.
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Maren

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Mehr gute Sendeplätze für Kino- und Dokumentationsfilme

BeitragDo 12. Feb 2015, 12:53

Monika Grütters fordert mehr Dokumentationen zu früherer Sendezeit im ERSTEN

Kulturstaatsministerin Monika Grütters fordert von der ARD, verstärkt gute Sendeplätze für Kino- und Dokumentationsfilme freizumachen. Außerdem setzte sich Grütters dafür ein, mehr Kurzfilme in das Programm aufzunehmen. „Denn Kurzfilme sind gerade für junge Filmemacher eine Probebühne für größere Produktionen.“
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Maren

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Dokus

BeitragFr 13. Mär 2015, 10:07

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Maren

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Re: Dokus

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Meyko

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Re: Dokus

BeitragMi 6. Mai 2015, 13:27

Hinweis zu einer Dokumentation Freitag/Arte.tv

http://bit.ly/1c4KP2D

Innerhalb eines Jahres wurde die Angst vor Russland von 27% auf 87% verschoben – und zwar durch intensiven Einsatz der Medien. Im aufgeklärten, gebildeten Nordeuropa.


Erste Wiederholung am Dienstag, 12. Mai um 8:55 Uhr (53 Min.)

Weitere Wiederholung am Montag, 18.05. um 8:55 Uhr (53 Min.)
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Bücherleser

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Re: Dokus

BeitragDo 7. Mai 2015, 11:47

Hier besprechen die "Nachdenkseiten" die Arte-Doku:
"Täuschung: Die Methode Reagan":
http://www.nachdenkseiten.de/?p=25975#more-25975

Unter Reagan begann eine Politik der systematischen Unterminierung sämtlicher Entspannungsbemühungen.
Gipfel dieser Manipulationen war die nunmehr von Beteiligten zugegebene Aktion,
vor der Küste des neutralen Schwedens eine Jagd auf angeblich russische U-Boote zu veranstalten,
somit Angst und Empörung der schwedischen Bevölkerung gegenüber Russland zu steigern,
Olof Palmes Verständigungspolitik zu diffamieren und den Militäretat zu erhöhen.

Parallelen zu aktuellen Vorkommnissen sind alarmierend...
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Telekinese

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Re: Dokus

BeitragDo 7. Mai 2015, 13:34

Wer die Sendung nicht oder noch nicht gesehen hat, der kann sie hier anschauen:

https://youtu.be/r98lEzIlp8k
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Bücherleser

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Re: Dokus

BeitragFr 8. Mai 2015, 14:33

Vielen Dank!
Gebührenzahler, die zu arm sind, um ihr veraltetes Windows 2000 und Mozilla Firefox gegen eine arte-kompatible Konfiguration austauschen zu lassen, werden nämlich vom Zugang zur Arte-Mediathek ausgeschlossen.
Und die trotzdem erzwungene Gebührenzahlung entzieht ihnen die Mittel, daran was zu ändern!
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Maren

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Re: Dokus

BeitragDo 11. Jun 2015, 09:20

Der Hamburger Produzent und Dokumentarfilmer Stefan Lamby hat eine neue Dok-Film-Form und Präsentation gestartet. Gelungene Mischung aus Politik, Zeitgeschichte, Gesellschaft - in kürzeren Filmformen, für ein junges Publikum - ohne gekünstelt jugendlich, besserwisserisch oder platt daher zu kommen.
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Maren

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Re: Dokus

BeitragMi 24. Jun 2015, 13:14

Das gebrochene Wort.
Sehr schöner Artikel der AG DOK mit vielen Statistiken und unbequemen Tatsachen. Der Nachweis, dass die derzeitigen Programmangebote nicht dem verfassungsmäßigen Auftrag entsprechen, wird immer leichter zu erbringen sein.
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Maren

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Re: Dokus

BeitragDo 25. Jun 2015, 08:10

ARD-Programmdirektor kontert Dokumentarfilmern
Entgegen der Behauptung habe der Anteil an Dokus im Ersten nicht abgenommen. Herres wörtlich: "Jemanden des Wortbruchs zu bezichtigen und dabei eine Studie heranzuziehen, die von einer einzigen untersuchten Woche auf ein ganzes Jahr schließt, ist, gelinde gesagt, unlauter." Laut ARD sei der Anteil von Reportagen, Dokus und Dokumentarfilmen in der Hauptsendezeit ab 20.15 Uhr in den vergangenen Jahren stabil geblieben und variiere von 2008 bis 2014 bei jährlich zwischen 122 und 135 Stunden.

Die Unterschiede zwischen den Jahren folgten darüber hinaus keinem linearen Abwärtstrend. „Im Gegenteil: Das geringste Sendevolumen von 122 Stunden gab es im Jahr 2009“ heißt es in derARD-Mitteilung.

Hinweis: Göfak untersucht für die Landesmedienanstalten zwei Programmwochen, eine im Frühjahr, eine im Herbst.

IFEM untersucht in seiner Programmanalyse die Angebote von ARD/Das Erste, ZDF, RTL, Sat.1 und ProSieben als Vollerhebung. Die Untersuchung umfasste im Jahr 2014 pro Sender jeweils 8 760 Sendestunden (365 Tage). Als Analyseeinheiten dienen alle Sendetitel und nichtredaktionellen Programmteile wie Trailer und Werbung im Tageszeitbudget von 24 Stunden zwischen 3.00 und 3.00 Uhr.
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Maren

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Re: Dokus

BeitragSa 27. Jun 2015, 12:38

Die Diskussion geht weiter und bleibt spannend. Die AG DOK kontert zurück und es zeigt sich (auch für uns) zum wiederholten Male, dass die Programmverantwortlichen oft keine Ahnung von ihren eigenen Pamphleten haben.

Kleiner Tipp noch am Rande, auch das Publikum ist in der Lage die Programmvorschau zu lesen und sowohl die einfache Analyse als auch die Grundrechenarten anzuwenden.
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Maren

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Re: Mehr gute Sendeplätze für Kino- und Dokumentationsfilme

BeitragSa 10. Okt 2015, 13:29

Claas Danielsen, der bisherige Leiter des Leipziger Dokumentarfilmfestivals,hat ausgerechnet: „Die Kosten nur einer Folge einer 45-minütigen wöchentlichen fiktionalen Serie übersteigen das Jahresbudget eines wöchentlichen Dokumentarfilmplatzes deutlich. Drei Folgen so einer Serie dauern gut zwei Stunden und kosten schätzungsweise eine Million Euro. Nähme man diesen Betrag als Jahresbudget für einen Dok-Sendeplatz, entstünden 78 Stunden Programm für ein Millionenpublikum.“
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Maren

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Re: Mehr gute Sendeplätze für Kino- und Dokumentationsfilme

BeitragMo 20. Feb 2017, 19:37

Im vergangenen Jahr wurden in der ARD insgesamt 2245 Stunden an neuproduzierten Reportagen und Dokumentationen ausgestrahlt. Das sind umgerechnet sechs Erstsendestunden pro Tag. Laut ARD-Trend liegt Das Erste auch in der Publikumsgunst vorn: 42 Prozent der Befragten nannten auf die Frage "Welcher Sender bringt Ihrem persönlichen Eindruck nach die besten Dokumentationen?" das ARD-Gemeinschaftsprogramm, 35 Prozent favorisierten die Dritten Programme.
ARD-Dokumentationen haben 2016 auch international wieder zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen.

Hinweis: Leider fehlt in dieser Aufstellung der Hinweis, wann – insbesondere zu welcher Sendezeit - welche der preisgekrönten Dokus ausgestrahlt wurden.

ARD will mit Dokus punkten: Deutsche Bank und Deutscher Herbst

Dokumentationen seien das beste Mittel, Lebenswirklichkeiten differenziert und differenzierend abzubilden, sowie die Probleme einer komplexer werdenden Welt in der Tiefe zu durchleuchten und zu hinterfragen, ergänzte die ARD-Vorsitzende Karola Wille, Intendantin beim Mitteldeutschen Rundfunk. So werde den Menschen geholfen, sich eine Meinung zu bilden. Rund sechs Stunden Dokumentationen pro Tag - auf diesen Wert aus dem Vorjahr wollen das Erste und die dritten ARD-Programme auch 2017 kommen. Programmdirektor Volker Herres forderte Neugier und Offenheit. Filmemacher sollten auch während der Produktion den Mut haben, die eigene Position zu verändern.

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