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Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

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Maren

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Medienkonzentrationsbericht der LfM für NRW

BeitragDo 21. Apr 2016, 10:58

Medienvielfalt hat in Nordrhein-Westfalen deutlich abgenommen

Tageszeitungen und Lokal-TV sind besonders betroffen, so das Ergebnis einer umfassenden Marktanalyse des Formatt-Instituts im Auftrag der Landesanstalt für Medien, die alle drei Jahre erscheint. Der Medienwissenschaftler Horst Röper diagnostiziert diesmal einen Konzentrationsprozess "im Zeitraffer".

Pressemitteilung

Bericht
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Medien und Tarifkonflikte

BeitragFr 29. Apr 2016, 13:01

„Streikende legen die Region lahm“ betitelte die Westfälische Rundschau am 27. April die Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Wann und wie berichten Medien über Tarifrunden? Welchen Einfluss haben sie auf Verhandlungen und Ergebnisse? Über das noch wenig erforschte Thema „Medien und Tarifkonflikte“ sprach Bärbel Röben mit Christina Köhler, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Publizistik der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität.
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Vertrauen in die Medien

BeitragDo 12. Mai 2016, 18:14

Medien in der Glaubwürdigkeitskrise?

Pressemitteilung:
Die Medien stehen angesichts der aktuellen Vorwürfe mangelnder Glaubwürdigkeit vor besonderen Herausforderungen. Inwieweit haben die Bürger wirklich das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit journalistischer Berichterstattung verloren? Und wie können die Medien Vertrauen zurückgewinnen? Um Schlüsse auch für die eigene Arbeit zu ziehen, ist der Bayerische Rundfunk diesen Fragen auf den Grund gegangen und hat zum 25. Jubiläum von "B5 aktuell", des Informationsradios des Bayerischen Rundfunks, eine bundesweite und repräsentative Studie zum Thema "Vertrauen in die Medien" durchgeführt.


Zur Studie:
br-medienstudie-glaubwuerdigkeit100.pdf
(993.05 KiB) 108-mal heruntergeladen
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Der Propaganda-Multiplikator

BeitragSa 4. Jun 2016, 09:52

Die Forschungsgruppe zu Propaganda in Schweizer Medien (bekannt von der „NZZ-Studie“) hat einen neuen Beitrag publiziert:

Der Propaganda-Multiplikator

Es ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Mediensystems – und dennoch in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt: Der größte Teil der internationalen Nachrichten in all unseren Medien stammt von nur vier globalen Nachrichtenagenturen aus New York, London, Paris und Berlin.

Die Schlüsselrolle dieser Agenturen bewirkt, dass westliche Medien zumeist über die gleichen Themen berichten und dabei sogar oftmals dieselben Formulierungen verwenden. Zudem nutzen Regierungen, Militärs und Geheimdienste die globalen Agenturen als Multiplikator für die weltweite Verbreitung ihrer Botschaften. Die transatlantische Vernetzung der etablierten Medien gewährleistet dabei, dass die gewünschte Sichtweise kaum hinterfragt wird.
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Neue OBS-Studie: Wie DAX-Unternehmen die öffentliche Meinung beeinflussen

BeitragSo 12. Jun 2016, 09:25

Neue OBS-Studie: Wie DAX-Unternehmen die öffentliche Meinung beeinflussen

Deutsche Großunternehmen produzieren im großen Stil eigene "journalistische" Publikationen und versuchen, ihre Kunden und Konsumenten verstärkt besonders online direkt zu erreichen. Mit ihren medialen Produkten beeinflussen sie die öffentliche Meinung und gefährden den unabhängigen Journalismus. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Otto Brenner Stiftung (OBS). Verfasst hat sie der Würzburger Kommunikationsforscher Prof. Dr. Lutz Frühbrodt.

Studie
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Reuters Institute Digital News Report 2016

BeitragFr 17. Jun 2016, 22:14

Hans-Bredow-Institut veröffentlicht deutsche Ergebnisse des „Reuters Institute Digital News Report 2016“ zur Nachrichtennutzung im internationalen Vergleich

Die Nachrichtennutzung in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen ist im Vergleich zum Vorjahr in allen Gattungen zurückgegangen: im Fernsehen (von 72 % auf 54 %), im Radio (von 40 % auf 33 %), in Printmedien (von 34 % auf 26 %) und im Internet (von 79 % auf 75 %). 21 Prozent der 18- bis 24-Jährigen beziehen Nachrichten ausschließlich über Quellen aus dem Internet; darunter sind 8 Prozent, die ausschließlich Nachrichten über soziale Medien nutzen. Dies ist ein Ergebnis des „Reuters Institute Digital News Report 2016“, dessen Befunde für Deutschland am 15. Juni vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht wurden.
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Bericht über gesamteuropäische Mediengruppen

BeitragDo 7. Jul 2016, 19:42

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hat soeben ihren ersten Bericht über gesamteuropäische Mediengruppen veröffentlicht. Der Bericht stützt sich auf Daten, die in der Datenbank MAVISE zusammengetragen wurden. Der neue 56-Seiten-Bericht – Media ownership: towards pan-European groups? – kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Die Analyse konzentriert sich auf eine Auswahl der größten gesamteuropäischen Gruppen auf dem Rundfunk- und Vertriebsmarkt. Untersucht werden die wichtigsten Akteure auf diesem Markt, ihr geographischer Fußabdruck, ihre Position in einer Reihe von Märkten und ihre aktuelle Strategie in Bezug auf Expansion, Übernahme und vertikaler Integration.

Die 15 größten gesamteuropäischen Vertriebsgruppen für audiovisuelle Medien hatten zusammen einen Marktanteil von 68% am Pay-TV-Markt in der EU. Auf sechs Gruppen, die in diesem Bericht analysiert werden (Deutsche Telekom, Liberty Global, Orange, Sky, Viasat und Vivendi), entfallen 50% der Pay-TV-Abonnenten in der EU. Es gibt 13 gesamteuropäische Rundfunkveranstalter, in deren Besitz sich (direkt oder über Tochterunternehmen) die bekanntesten Marken- und Pay-TV-Kanäle in ganz Europa befinden. Neun davon gehören zu den großen US-amerikanischen Fernseh- und Filmproduktionsgesellschaften.
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Korruption im Journalismus

BeitragDi 16. Aug 2016, 17:35

Wahrnehmung, Meinung, Lösung - Erste bundesweite Journalistenbefragung

Bei einer repräsentativen Befragung von Transparency International im Jahr 2013 hielten 54 Prozent der Deutschen die Medien für korrupt oder sehr korrupt. In Zeiten von Lügenpresse-Vorwürfen müssen sich Journalisten und Medienmanager selbstkritisch fragen, was falsch läuft. Grund genug, die Branche noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Zuge einer Masterarbeit an der Universität Hamburg wurden daher bundesweit rund 400 Journalisten zur Wahrnehmung und Bewertung von journalistischer Korruption befragt.
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Studie der OBS "Die Griechen provozieren"

BeitragDo 8. Sep 2016, 15:31

Frankfurt am Main, den 08.9.2016.

Bei der Berichterstattung über die griechische Staatsschuldenkrise im Jahr 2015 haben die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF zentrale Qualitätskriterien verletzt. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Die Griechen
provozieren!“
der Otto Brenner Stiftung (OBS).

ARD und ZDF machen am Tag des Erscheinens der Studie genau das, was sie bei Kritik an ihrer Arbeit immer machen: Sie weisen die Kritik zurück. Was sonst?

Ausgerechnet ARD-Chefredakteur Rainald Becker, der sich als Kommentator stets staatstragend und hier mit anmaßenden Tönen gen Griechenland zu Wort meldete, attestiert der Studie 11:31 Uhr am Tag des Erscheinens pauschalierend, nicht sachgerecht und wenig hilfreich zu sein.

Hilfreich wobei? Hilfreich dabei, das gesamte Ausmaß an Fehlinformationen, Verzerrungen und sinnentstellenden Auslassungen zu beschreiben, welche die Griechenlandberichterstattung seit Beginn der Regierungsverantwortung von Syriza dominierte? Hilfreich dabei, die üblen nationalstereotypischen und verhetzenden Kommentare diverser öffentlich-rechtlicher "Regierungssprecher" zu sezieren? Oder hilfreich dabei, die zahlreichen Verstöße gegen die verpflichtenden Grundsätze wie Objektivität, Unparteilichkeit, Meinungsvielfalt, Ausgewogenheit und der Völkerverständigung dienenden Programmbeiträge zu ermitteln?

Es würde den Programmverantwortlichen und den Geschichtenerzählern mit Mikrophon sehr gut zu Gesicht stehen, wenn sie ihre Fehlleistungen, die im übrigen gut dokumentiert und nachgewiesen sind, öffentlich eingestehen und der interessierten Öffentlichkeit Auskunft darüber geben, aus welchem Grund in dieser Art und Weise berichtet wurde.
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Studie: Junge Menschen haben kaum Vertrauen in die Medien

BeitragDo 3. Nov 2016, 20:39

Studie: Junge Menschen haben kaum Vertrauen in die Medien

Eine Umfrage unter dem Titel "Generation What?" ergab Erschreckendes. Junge Menschen haben kaum mehr Vertrauen in die Medien. Um Politik und Kirche steht es aber genauso schlecht. Nur drei Prozent der Befragten gaben an, den Medien völlig zu vertrauen, 28 Prozent vertrauen den Medien mehr oder weniger.

Allerdings stehen 40 Prozent den Medien skeptisch gegenüber, während 25 Prozent diesen gar kein Vertrauen schenken. Ob es sich dabei um die öffentlich-rechtlichen oder privaten Medien, um Print- oder Hörfunk und Online- oder TV-Medien handelt, spielte in der Umfrage keine Rolle. Hier wurde nicht differenziert.
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Wie "Unternehmensjournalisten" die öffentliche Meinung beeinflussen

BeitragSo 8. Jan 2017, 13:23

Wie "Unternehmensjournalisten" die öffentliche Meinung beeinflussen: Deutsche Großunternehmen produzieren im großen Stil eigene "journalistische" Publikationen und versuchen, ihre Kunden verstärkt besonders online direkt zu erreichen. Mit ihren medialen Produkten beeinflussen sie die öffentliche Meinung und gefährden den unabhängigen Journalismus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie der Otto Brenner Stiftung zu Content Marketing. Als Vorreiter im deutschsprachigen Raum gelten der Energydrink-Hersteller Red Bull und die Henkel-Tochter Schwarzkopf.
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Nachrichtenfaktoren

BeitragSo 9. Apr 2017, 11:41

Georg Ruhrmann / Roland Göbbel

Veränderung der Nachrichtenfaktoren und Auswirkungen auf die journalistische Praxis in Deutschland (2007)

Es besteht ein Zwang zur Reduktion der Informationskomplexität. Denn nur ein Bruchteil der täglichen weltweiten Geschehnisse kann tatsächlich zur Nachricht werden. Welche Merkmale eines Ereignisses sind es, die die jewei-
ligen Auswahlprozesse beeinflussen? In diesem Kontext führt der Autor erstmals den Begriff des news value ein.
Unter dem Nachrichtenwert versteht er die Publikationswürdigkeit von Ereignissen, die sich aus der Kombination von Merkmalen ergeben, welche die Journalisten den Ereignissen zurechnen. Den Nachrichtenwert bestimmen u.a.
Ungewöhnlichkeit, Bezug zu bereits eingeführten Themen, zeitliche Begrenzung, Einfachheit, Konsequenzen, Beteiligung einflussreicher oder bekannter Personen sowie die Entfernung des Ereignisorts zum Verbreitungsgebiet des Mediums den Nachrichtenwert von Ereignissen.
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

BeitragDi 2. Mai 2017, 19:34

„Arbeit 4.0“ erscheint als Naturgewalt

Digitalisierung und Globalisierung der Arbeitswelt erscheinen als Naturgewalt, der man ausgeliefert ist. Wie dieser Eindruck entsteht, analysiert eine Studie der Otto Brenner Stiftung, die zum „Tag der Arbeit“ vorgelegt wird.

https://mmm.verdi.de/beruf/arbeit-4-0-e ... walt-40973

Die untersuchten 360 Beiträge der Jahre 2014 und 2015 aus elf bekannten deutschen Tages- und Wochenzeitungen (darunter SZ, FAZ, Handelsblatt, WELT, taz, ZEIT, Spiegel) vermitteln den Gesamteindruck, dass die Arbeit in einen epochalen technischen Umbruch geraten ist, der sich unaufhaltsam ereignet. Woher diese technische Revolution, genannt Digitalisierung, kommt, ist uninteressant, wohin sie führt, ist unbekannt oder umstritten. Der Gedanke, dass der technische Umbruch selbst das Resultat von Arbeit ist, kommt nicht vor. Dass jede Technik, auch die Digitalisierung, in der Gesellschaft und von Angehörigen der Gesellschaft entwickelt und vorangetrieben wird, bleibt weitgehend unreflektiert. Das journalistische Interesse daran, wie wir morgen arbeiten werden, gilt am wenigsten der Frage, wer bestimmt, wie wir morgen arbeiten werden.

http://www.carta.info/84834/die-zukunft ... rnativlos/
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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten

BeitragMo 15. Mai 2017, 20:11

Onlinekommunikation von Kandidaten im Wahlkampf - Aktivitäten auf Facebook und Twitter zur Bundestagswahl 2013

Personelle Faktoren wirken sich deutlich auf den Onlinewahlkampf aus. Der Professionalisierungsgrad eines Kandidaten, sein Alter und seine massenmediale Präsenz im Vorfeld der Bundestagswahl wirkten zuverlässig auf die Erfüllung der Funktionen politischer Onlinekommunikation. Dies zeigt, dass Kandidaten sich mit ihren Social-MediaAktivitäten vor allem selbst repräsentieren. Zudem sind Kandidaten von Oppositionsparteien stärker vernetzt und informieren ihre Anhänger häufiger über soziale Netzwerke als Kandidaten der Regierungsparteien. Auch ein hoher Urbanisierungsgrad im Wahlkreis wirkt sich positiv auf den Umfang politischer Onlinekommunikation im Wahlkampf aus.


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