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Die sprechenden Felsen der Aborigines

Beschwerden, die nach eingehender Prüfung, aufgrund sachlicher Mängel nicht eingereicht werden. Aus Datenschutzgründen erfolgt die Dokumentation ohne Angabe von Namen und persönlicher Daten der Beschwerdeführer.
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Maren

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Die sprechenden Felsen der Aborigines

Beitrag5. Oktober 2014, 13:28

Betreff: 3sat "Doku", Mittw 13.3.13, 20.15: „Die sprechenden Felsen der Aborigines“; mein Protest bei ZDF, 3sat, ORF, irreführende Werbung, Sponsoring im öff. TV

http://www.3sat.de/page/?source=/film/d ... index.html

Im März 2013 strahlte 3sat eine Art PR- „Dokumentation“ über Laserreinigungen 40 Tsd Jahre alter Felsmalerien (!!) im australischen aborigines-Gebiet aus.
Die Angelegenheit ist zum einen restauratorisch (-kulturell) als sehr sehr heikel anzusehen, ich wandte mich in dieser Sache an die UNESCO/Australien/Welt, dito ICOMOS/Australien/Welt, jeweils ohne jegliche nennenswert weiterbringende Reaktion.

Im hier vorliegenden open petition Zusammenhang geht es um die „Qualität“ des 3sat/ORF „Dokumentarfilms“ und die dahinterstehenden PR-/Wirtschaftsinteressen u.a. per offenem Sponsoring.Ich habe den "Instanzenweg“ ZDF-3sat/ORF durchgemacht und wurde regelmäßig abgewiegelt!!
Meine konkreten Vorwürfe sind/waren: gefährlich technisch-restauratorisch-unsachliche Darstellungsweise in einem sog Dokumentarfilm, Privatsponsoring/ Werbung in einem öffentlich zugänglichen normalen Abendprogramm sowie systematische Vertuschung dieser Vorwürfe durch die öff. sog. Überwachungsgremien ZDF/3sat/ORF. Dbzgl liegen einige Briefwechsel vor.

Ich unterbreite Ihnen hiermit gern nochmal einen/den dbzgl Sachstand und liefere gern auch nach. Mein Ärger hat sich nicht gelegt. Mittlerweile sind auch meine weiteren sach- technisch- restauratorischen Beschwerden 2014 etc vollständig im Sande verlaufen (UNESCO/Australien/Welt, dito ICOMOS/Australien/Welt), aber darum geht es hier jetzt vorerst weniger.
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Maren

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Re: Die sprechenden Felsen der Aborigines

Beitrag5. Oktober 2014, 13:42

Auch nach mehrfacher Sichtung der Dokumentation eröffnete sich keinerlei Anlass für eine Programmbeschwerde. Der Kontakt zur Produktionsfirma schaffte zusätzliche Klarheit.

Die Firma Cleanlaser hat den Film nicht gesponsert, der Film wurde ausschließlich durch Produktionsmittel von ORF/3sat und Eigenleistungen finanziert. Die von den Aborigines hoch geschätzte Arbeit von Herrn Steiner wurde lediglich dokumentiert und die Filmemacher hatten keinen Einfluß auf das Arbeitsgerät, dass der Restaurator verwendet. Die Arbeiten von Jürgen Steiner erfolgten mit (schriftlicher) Genehmigung des Stammesoberhauptes der Bulwai, Willie Brim, der gemäß dem UNESCO-Aboriginal Culture Act 2003 die höchste Instanz darstellt, die derartige Arbeiten zulassen oder verbieten kann. Die Australischen Behörden in Queensland wurden von Herrn Brim entsprechend informiert.

Die Vorwürfe, der Film wäre „gefährlicher PR-Journalismus“, ein „Werbefilm für die Lasertechnologie“, die Darstellung der Interessen der Aborigines wäre „extrem bedenklich und verwerflich“, hier würde „ein Spiel gespielt“, die Aborigines würden „ausgenutzt“ enbehren jeder Grundlage.

Die Programmbeschwerde wird daher von uns nicht weiterverfolgt. Der Film indes ist äußerst sehenswert.

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