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Tagesschau: EU verlängert Sanktionen / Terror gegen die Krim

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Tagesschau: EU verlängert Sanktionen / Terror gegen die Krim

BeitragDi 14. Mär 2017, 15:52

https://meta.tagesschau.de/id/121317/ukraine-konflikt-eu-verlaengert-sanktionen-gegen-putin-vertraute#comment-2936388
13.03.2017 - 17:34 | Ukraine-Konflikt: EU verlängert Sanktionen gegen Putin-Vertraute
@16:50 von thonasis2010
Mir ist nicht ganz klar, was Sie wollen: Sollen die Krimbewohner, die auch nach westlichen Einschätzungen zu bis zu 90 % (heute vielleicht sogar noch höher) lieber zu Russland als zur Ukraine gehören wollen, mit Gewalt der Ukraine zugeschlagen werden?
Mit der de-facto-Duldung der Terrorakte gegen die Stromversorgung der Krim hat Kiew ohnehin signalisiert, dass das Interesse an der Krim offensichtlich ein eher formales ist.
Nebenbei: Der Modus der Übertragung der russischen Krim an die Ukraine durch einen ukrainischstämmigen Sowjetherrscher (Chruschtschow) widersprach nach neueren Informationen der Verfassung der Sowjetunion.


Anmerkung: Antwort auf Am 13. März 2017 um 16:50 von thonasis2010
Ein Hoch auf die EU!
Putin-Russland muss die Krim zurückgeben, sich aus der Ostukraine zurückziehen und massive Entschädigung bezahlen; alles andere ist keine Option.
Für mich ist Wladimir Wladimirowitsch Putin Persona non grata schlechthin.
Die Ukraine ist ein sehr gutes Beispiel, was passiert, wenn ein Land 'militärisch' mittellos ist.
Bin ich froh, Bewohner eines NATO-Landes zu sein.


Anm.2: Asarow, Die Wahrheit über den Staatsstreich, Berlin 2015:

[1954]:
In Gutsherrenmanier "verschenkte" der sowjetische Generalsekretär die Halbinsel, die seit 170 Jahren zu Russland gehörte, an die Ukraine. Staatsrechtlich gesehen brach Nikita S. Chruschtschow damit allerdings die Verfassung der Russischen Föderation (RSFSR), die die territoriale Integrität des Vaterlandes zu wahren verpflichtete. Der Vorgang ist nie richtig untersucht worden.
Aus Dokumenten der 1992 geöffneten Archive ging überdies hervor, dass die Entscheidung auch in anderer Hinsicht illegal war. Weder hatte der Oberste Sowjet in Moskau noch der in Kiew darüber abgestimmt, sondern - was unzulässig war - lediglich deren Präsidien. Und diese Gremien wiederum waren bei der Abstimmung unterbesetzt, also auch formal nicht legitimiert. Fast die Hälfte der Mitglieder fehlte, was durchaus als demonstratives Votum gegen diese willkürliche Entscheidung verstanden werden muss. Protest kam auch vom 1. Sekretär der KPdSU auf der Krim, Pawel Titow, der nach Moskau zitiert worden war, um die Mitteilung über den Eigentümerwechsel entgegenzunehmen. Er wurde daraufhin abgelöst und durch den Ukrainer Dmytro Polianski ersetzt.
Der äußere Anlass für dieses großzügige "Geschenk" Moskaus an Kiew war der 300. Jahrestag des Vertrages von Peresjaslaw.

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