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Die roten Linien

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Maren

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Die roten Linien

Beitrag28. August 2018, 12:06

Seit einigen Tagen warnen russische Medien vor einer neuen Giftgas-Provokation in Idlib.

Die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete vor einer Woche unter Berufung auf Quellen vor Ort, dass von Hay’at Tahrir al Sham und der Turkistanischen Islamischen Partei möglicherweise ein Anschlag mit chemischen Substanzen vorbereitet werde. Anwohner hätten beobachtet, dass fensterlose Lieferwagen Fässer aus einer Fabrik bei Atmeh (Türkei) nach Jisr al-Shughour gebracht hätten. Die Fabrik sei auf das Recyceln von Chlorin spezialisiert. Auch Angehörige der „Weißhelme“ seien an dem Transport beteiligt gewesen. Atmeh liegt im türkisch-syrischen Grenzgebiet, Jisr as-Shughour liegt etwa eine Autostunde entfernt an der Verbindungsstraße zwischen Aleppo und Latakia. Der Angriff auf die Provinz Idlib wird unter anderem aus der Provinz Latakia erwartet, wo die syrische Armee große Truppenverbände gesammelt hat.
Alarmiert von westlichen Drohungen und Berichten über einen fingierten Chemiewaffeneinsatz zieht die russische Marine ihre Kräfte vor Syrien zusammen.

Die sogenannten roten Linien der alliierten Westmächte sind also geordert und bereits in Arbeit.


Ein US-Zerstörer mit 56 Marschflugkörpern an Bord sei im Persischen Golf eingetroffen und ein Bomber B-1B auf den Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar verlegt worden. Dabei meldet man die „Bereitschaft zu Handlungen“ im Fall eines entsprechenden Befehls - also wenn in Idlib die "roten Linien" auftragsgemäß überschritten werden. Die Russen haben zeitgleich ebenfalls Kriegsschiffe entsendet, welche gestern den Bosporus passiert haben. Im östlichen Mittelmeer ist eine heftige Zuspitzung des Syrienkonflikts sichtbar.

Die westlichen Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat haben Damaskus davor gewarnt, in Idlib „erneut Chemiewaffen“ einzusetzen. Das werde eine „sehr starke“ Reaktion zur Folge haben, kündigte der Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters an. Bolton machte dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad eine klare Ansage und erklärte, dass die Vereinigten Staaten „sehr stark“ reagieren würden, wenn regierungsfreundliche Kräfte chemische Waffen in ihrer Kampagne verwenden würden, um Idlib wieder einzunehmen.

Möglicher Giftgas-Fake der Weißhelme

Angesichts des bevorstehenden Endkampfes im Syrienkrieg gegen die „Rebellen“ genannten Kämpfer um Al Qaida, der in der Region Idlib stattfinden wird, sowie der Spekulationen über einen möglichen gefälschten Giftgaseinsatz à la Duma durch Weißhelme und Co weist der Blogger Blauer Bote auf die Reisewarnung der US-Regierung beziehungsweise der syrischen US-Botschaft hin.

Syrische Luftabwehr in höchste Gefechtsbereitschaft versetzt

Eine Quelle vom Luftwaffenstützpunkt Mezzeh bestätigte gegenüber der Zeitung, dass Militärs den Befehl erhalten hätten, sich auf einen möglichen Schlag gegen Damaskus vorzubereiten.
Washington stationiert angeblich derweil Radarsysteme in Syrien. Damit werde der ganze syrische Luftraum faktisch zu einer No-Fly-Zone berichtet der Nachrichtendenst Sputnik.

Heute war ein drohender inszenierter Giftgasangriff sogar Thema im UNO-Sicherheitsrat. Der Vertreter Russlands sagte: „Das syrische Militär hat keine Chemiewaffen und keine Pläne, solche einzusetzen, dafür gibt es auch absolut keine militärische Notwendigkeit. Wir haben das schon mehrmals mitgeteilt. Normale Leute provozieren keine Vergeltungsschläge der drei mächtigsten Länder der Welt, allerdings können letztere eine Provokation der Islamisten abwarten, um daraufhin zu bombardieren.“
Leider gibt es dazu keinerlei Meldungen in westlichen Medien.

Quellen:
Der Westen hat den Krieg in Syrien verloren.
White Helmets coordinating with al-Nusra to stage chemical attack in Idleb
C-Waffen-Provokation in Syrien
Washington stationiert Radarsysteme in Syrien
"Chemiewaffen in Syrien": Westliche Terrorachse bereitet False Flag-Operation in Idlib vor
Die Tonlage verschärft sich zusehends….
UNO-Sicherheitsrat - Russland warnt vor einem durch Islamisten inszenierten Giftgasvorfall in Syrien

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