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Maren

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Re: Zitiert

Beitrag10. Januar 2018, 23:28

„So hatte tagesschau.de versehentlich in einer Meldung von diesem Profil einen Tweet eingebettet, in dem ein bereits verifiziertes Zitat von Bannon noch einmal veröffentlicht worden war. Nach dem Hinweis eines (sic!) Lesers wurde dieser Tweet wieder aus der Meldung entfernt.“

Faktenfinder
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Maren

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Re: Zitiert

Beitrag11. Januar 2018, 22:24

Jeder, der mit dem Iran vertraut ist, weiß, dass die Zivilgesellschaft dort viel zu gebildet ist, um in eine derart plumpe und offensichtliche Falle zu tappen.


Pepe Escobar

MrMadMarkus

Re: Zitiert

Beitrag13. Januar 2018, 12:30

Pepe Escobar schrieb:

Während dies bis heute nicht der Fall ist, sind legitime Proteste, die ökonomische Probleme herausgreifen, nie abgeflaut. Sie gehören vielmehr seit Jahrzehnten zum Bild des Iran.

In der Tat wirken mit Sicherheit ausländische Elemente als Provokateure, um die Proteste zu beeinflussen.

https://www.rubikon.news/artikel/weshalb-es-im-iran-keine-revolution-geben-wird


:lol:
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Maren

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Re: Zitiert

Beitrag19. Januar 2018, 20:30

„Insofern kann sich der Betroffene auch bei einer unrichtigen, verfälschten oder entstellten Wiedergabe seiner Äußerungen auf das allgemeine Persönlichkeitsrecht berufen. Dieses wird sogar in besonderem Maße berührt. Wie der Bundesgerichtshof zutreffend ausführt, wird mit einem Zitat nicht eine subjektive Meinung des Kritikers zur Diskussion gestellt, sondern eine Tatsache, an der sich der Kritisierte festhalten lassen muß. Aus diesem Grund ist das Zitat, das als Beleg für Kritik verwendet wird, eine besonders scharfe Waffe im Meinungskampf: Gegenüber der erkennbaren Meinungsäußerung kommt ihm die besondere Überzeugungskraft und Beweiskraft des Faktums zu. Ist das Zitat unrichtig, verfälscht oder entstellt, so greift dies in das Persönlichkeitsrecht des Kritisierten um so tiefer ein, als er hier sozusagen als Zeuge gegen sich selbst ins Feld geführt wird.“


BVerfGE 54, 208 - Böll
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Maren

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Re: Zitiert

Beitrag23. Januar 2018, 19:35

Diese vergessenen Wurzeln der SPD könnten als Orientierung dienen. Allerdings ist Andrea Nahles eben keine Rosa Luxemburg und Martin Schulz kein Karl Kautsky. An der Spitze der Partei finden sich heute nicht Intellektuelle mit Strahlkraft und Ansehen, sondern glattgeschliffene Bürokraten, die sich bei Bedarf bequem aus dem Hintergrund fernsteuern lassen. Auch die neuen „europäischen Visionen“ der Sondierungsverhandler bei SPD und CDU erscheinen als Einflüsterungen von Lobbyisten.


Paul Schreyer
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Maren

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Re: Zitiert

Beitrag9. Februar 2018, 21:00

Innerhalb der SPD hat ein bizarrer Machtkampf begonnen. Der mittlerweile ungeliebte Parteichef Martin Schulz will den derzeit beliebtesten SPD-Politiker, Außenminister Sigmar Gabriel, zur Strecke bringen und an dessen Stelle im Ministerium Quartier beziehen. Das Duell wird nach den Regeln des Parteienkampfes ausgetragen, also im Verborgenen. Besondere Raffinesse wird dabei vor allem von Schulz verlangt, da er sich nicht beim Mord an jenem Mann erwischen lassen darf, dem er das höchste Parteiamt erst verdankt.

Der Tathergang wird in diesen Tagen minutiös geplant. Der andere soll stolpern, ohne dass ein Stoß erkennbar ist. Er soll am Boden aufschlagen, scheinbar ohne Fremdeinwirkung. Wenn kein Zucken der Gesichtszüge mehr erkennbar ist, will Schulz den Tod des Freundes aus Goslar erst feststellen und dann beklagen. Die Tränen der Schlussszene sind dabei die größte Herausforderung für jeden Schauspieler und so auch für Schulz, der nichts Geringeres plant als den perfekten Mord.

Einzig sein Angstschweiß verrät ihn. Noch zaudert er. Wird das Publikum sein Alibi überhaupt akzeptieren? In ruhigen Minuten kommen dem ehemaligen Buchhändler, ohne dass er sich dagegen wehren kann, wahrscheinlich die mahnenden Worte des Schriftstellers Franz Grillparzer in den Sinn: „Allen Sündern wird vergeben“, schrieb der einst, „nur dem Vatermörder nicht“.


Gabor Steingart in seinem Morning Briefing vom 7. Februar
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Maren

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Re: Zitiert

Beitrag10. Februar 2018, 22:55

„Rettet die Wahrheit“, so der bombastische Titel eines Büchleins von Claus Kleber. Der Titel ist irreführend. „Die“ Wahrheit gibt es nicht. Und unwahrhaftig ist der Titel auch. Wäre Kleber ehrlich, hätte er schreiben müssen: „Rettet meine Wahrheit“.


Ulrich Teusch
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Maren

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Re: Zitiert

Beitrag25. Februar 2018, 20:13

Dokumentarische Medien sind eine Art vertrauensbildender Kit, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Und wenn dieser Kit bröckelt, wenn Vertrauen erodiert, weil Menschen sich nicht ernstgenommen oder sorgfältig abgebildet fühlen, wenn Ihre Themen und Lebenswelten gar nicht mehr vorkommen, dann kann das auf Dauer nicht gut gehen. Und das merkt inzwischen auch die Politik, die die nicht unbegründete Sorge umtreibt, dass die Gesellschaft implodiert.


Thorolf Lipp
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Re: Zitiert

Beitrag20. März 2018, 20:14

Dass man mit Fakes Fakten schaffen und Kriege beginnen kann hatte ja zuletzt Tony Blair eindrucksvoll bewiesen, als er behauptete die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins könnten „in 45 Minuten“ Europa erreichen. Auch damals spielten die McMedien-Konzerne mit, verkauften den Fake ohne Nachfrage und Recherche als Realität und ein Großteil des Publikums lies sich noch in die Irre führen. Darauf hatte wohl auch Theresa May gesetzt, und die Regierungen Merkel und Macron halfen ihr ein wenig beim erzürnten Backen aufblasen gegen den bösen Iwan.


Mathias Broeckers
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Re: Zitiert

Beitrag22. März 2018, 21:57

Trotz aller Vernebelung und Verschleierung scheinen die meisten Amerikaner zu erkennen, wohin uns die Schreiberlinge des Konzernkapitalismus führen. Eine kürzlich durchgeführte Gallup-Umfrage ergab, dass zwar 84% der Amerikaner die Medien als “wichtig” oder “sehr wichtig” für die Demokratie betrachten, aber nur 28% sind der Ansicht, dass die konzerneigenen Mainstream-Medien (MSM) aktuell förderlich für die Demokratie sind. Beide Seiten haben natürlich Recht. Die Qualität einer Demokratie ist nur so gut wie die Informationen, mit deren Hilfe sich das Volk ein Urteil über politische Strategien und Politiker bilden kann.


Gerald Sussman
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