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Presseschau

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Deutschlandfunk: Die Wahrheit über Cottbus

Beitrag von MrMadMarkus » 4. Juni 2018, 10:54

Fundstück von Henryk M. Broder / 26.01.2018 / 09:30/

In Cottbus gibt es ein Problem, das die Stadt veranlasst hat, zweimal eine Zuzugssperre für Flüchtlinge beim Land Brandenburg zu beantragen. Erfolglos. Nun hat sich der Deutschlandfunk der Sache angenommen. In Cottbus, so hieß es in einem Beitrag, der am Donnerstagabend gesendet wurde, finde "eine hysterische Debatte statt", in der Stadt "passiere nicht mehr und nicht weniger, als in anderen deutschen Städten", Rechtspopulisten versuchten "aus einzelnen Gewalttaten von Flüchtlingen... ihr trübes Süppchen zu kochen", das "wirklich Dramatische an der Situation dort sei, dass es keine Gegendemonstrationen gebe", gegen die Rechtspopulisten, nicht gegen die "einzelnen Gewalttaten von Flüchtlingen", die sich in der letzten Zeit seltsam gehäuft haben. Das sind die letzten Zuckungen einer Willkommenskultur, die mit einer Lüge ("Wir bekommen Menschen geschenkt!") angefagen hat und mit dem Lügen nicht aufhören kann. Eine Messerstecherei hier, eine Vergewaltigung dort - es sind doch nur Einzelfälle. Das wahre Problem sind die Rechtspopulisten. Und niemand stellt sich ihnen in den Weg, außer Vanja Budde, der Landeskorrespondentin des DLF in Brandenburg, die nächtens durch Cottbus streift, getrieben vom Hang, Geschichten zu erzählen. /Link zum Fundstück

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 20. April 2018, 06:48

Zauberhafte Pressevielfalt oder unsägliche Albernheiten?

https://www.tagesschau.de/kommentar/mac ... l-133.html
Der Zauber ist verflogen

https://www.mittelbayerische.de/politik ... 38870.html
Der erste Zauber ist verflogen

https://www.derstandard.de/story/200007 ... u-reformen
Macron zaubert, Merkel zaudert bei EU-Reform

https://www.weser-kurier.de/deutschland ... 21419.html
Der Zauber des Anfangs ist verflogen

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/a ... logen.html
Deutsch-französischer Zauber: Konserviert oder verflogen?

http://www.dw.com/de/merkel-und-macron- ... a-43455755
Merkel und Macron: Kommt der Zauber wieder?

https://www.berliner-zeitung.de/politik ... lin-merkel–macron-und-der-konservierte-zauber–30042220
Treffen auf Baustelle in Berlin Merkel, Macron und der konservierte Zauber

MDR diskutiert mit Weißen über Rassismus gegenüber Schwarzen

Beitrag von Maren » 19. April 2018, 21:19

Auf Fehler öffentlich-rechtlicher Sender einzugehen, gehört für uns im Altpapier zum täglichen Brot. Eine gewisse Hartgesottenheit ist uns wohl nicht abzusprechen, aber dass man innerhalb weniger Stunden so viele Fehler machen kann wie am Dienstag mehr als eine Person beim MDR (wo das Altpapier erscheint), hätte zumindest ich nicht für möglich gehalten. Wobei die Formulierung "Fehler" in diesem Zusammenhang noch die mildestmögliche ist.

https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-436.html

MDR diskutiert mit Weißen über Rassismus gegenüber Schwarzen

Die Frage wirkt wie ein kalkulierter Tabu-Bruch: Längst Indiskutables zur Diskussion stellen, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen — eine Strategie, die man ständig bei der Neuen Rechten beobachten kann. Allein das Stellen dieser Frage ist ein Rückschritt, schließlich lässt dies es so wirken, als könnte man ernstzunehmende unterschiedliche Positionen zu ihr einnehmen. ....

Was an der „Einstiegsfrage“ soll eine „Überspitzung“ gewesen sein? Das war keine „Überspitzung“. Das war schlicht das Wiedergeben einer rassistischen Beleidigung.

http://www.bildblog.de/97939/mdr-diskut ... schwarzen/

Antirassistischer Shitstorm beim MDR: Der MDR kündigte eine Sendung über „Political Correctness“ mit dem N-Wort an. Nach einem Shitstorm wurde die Sendung nun abgesagt.

Köditz erklärte, sie und Robert Feustel seien zum Thema „politische Korrektheit“ angefragt worden, einem „Kampfbegriff der Rechten“, den sie nicht unwidersprochen lassen wollten.

http://www.taz.de/Antirassistischer-Shi ... /!5499617/

Bernhard Holfeld, der das Hörfunkprogramm bei MDR Sachsen verantwortet, erklärte: "Wir hatten erst gehofft, dass die Runde komplett bleibt." Eine "heftige Diskussion" zum Thema "politische Korrektheit" sei das Ansinnen gewesen. Nach der Absage von Köditz und Feustel sei indes eine einseitige Diskussion zu befürchten gewesen. "Das ist nicht unser Anspruch, journalistisch unausgewogen zu sein."

Es sei allerdings geplant, die Sendung zu einem späteren Zeitpunkt wieder anzusetzen, "vielleicht mit dem ähnlichen Teilnehmerkreis, vielleicht mit einem erweiterten Teilnehmerkreis", sagte Holfeld weiter.

https://www.tagesspiegel.de/medien/deba ... 84604.html

MDR will "vorsichtiger" mit dem "N-Wort" umgehen

Nach einem Shitstorm und dem Abspringen zweier Diskussionspartner hat der MDR gestern die Sendung "Dienstags direkt" abgesagt. MDR Sachsen hatte die Frage gestellt: "Darf man heute noch 'Neger' sagen?" Nach den Erfahrungen des gestrigen Tages werde man mit "dem N-Wort" vorsichtiger sein, sagte Programmchef Bernhard Holfeld im Dlf.

http://www.deutschlandfunk.de/nach-krit ... _id=415904

Wir haben diese Frage in dem Tweet nicht zum ersten Mal gestellt. Frauke Petry und Kerstin Köditz wurden von uns vorab zum Thema einzeln interviewt und die erste Frage entspricht der Frage im Tweet. Beide haben die Frage beantwortet und verwenden in ihrer Antwort das N-Wort. Nicht in beleidigender Weise, sondern sich davon abgrenzend. .... Wir wollten nicht provozieren, sondern die Menschen erreichen. Und wenn wir das nur weichgespült tun, wenn wir einen Sprachduktus verwenden, den diese Klientel nicht versteht, dann erreichen wir diese Menschen nicht.

http://www.sueddeutsche.de/medien/mdr-p ... -1.3949752

Verbunden mit der Absage der kompletten Sendung und der Hoffnung, einen neuen Sendetermin zu finden. Bis dahin dürften jede Menge Entschuldigungen fällig sein.

http://www.sueddeutsche.de/medien/mdr-t ... -1.3949008

Die Empörung über einen Tweet des Radiosenders MDR Sachsen lief wie nach Drehbuch ab. Am Ende stehen die Rechten zu oft als die Souveränen da.

Wenn im Deutschland des Jahres 2018 über polarisierende Themen diskutiert werden soll, dann läuft das sehr oft so ab: Die Besonnenen und die Extremen werden an einen Tisch gerufen, sie geben sich gesprächsbereit. Dann kommt die eine Provokation, die dann doch zu viel ist. Die Besonnenen sagen ab. Am Ende stehen die Provokateure von rechts außen als die Souveränen da. Vor allem aber wird: nicht geredet. ... Denn wer bereit ist, mit Frauke Petry zu diskutieren, wird wohl auch einen verunglückten Tweet des gastgebenden Senders im Gespräch kritisieren können. Köditz und Feustel hätten auf den Fehler des Senders hinweisen können. Das wäre kurz unangenehm gewesen. Und vielleicht gerade deshalb sehr effektiv.

http://www.sueddeutsche.de/medien/deuts ... -1.3950330

Dass ein Sender eine Sendung absetzen muss, weil Redakteure des Hauses wirklich jede Dummheit begangen haben, die man begehen konnte – das ist, um jetzt mal ein Zwischenfazit zu ziehen, zumindest ein sehr, sehr ungewöhnlicher Vorgang.

https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-436.html

Korrekt ausgedrückt

Herrscht in Deutschland eine Sprachpolizei? Der Gebrauch “politisch korrekter“ Sprache steht in der Kritik. Aber wir müssen uns fragen, wie wir mit Ungleichheiten und Ungleichbehandlungen im Sprachgebrauch umgehen wollen. Schließlich geht es um Respekt und Rücksichtnahme. ... Wenn es den “politisch korrekten Moralaposteln“ um Sprachverbote ginge, müsste man ihnen also ein Scheitern auf ganzer Linie bescheinigen. Es geht ihnen aber um etwas anderes, nämlich um gegenseitigen sprachlichen Respekt und Rücksichtnahme. Das Grundprinzip der “politisch korrekten“ Sprache ist die goldene Regel der praktischen Ethik, bekannt durch das Sprichwort “Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu“. Oder, auf sprachliches Handeln angewendet: “Stelle andere sprachlich nicht so dar, wie du nicht wollen würdest, dass man dich an ihrer Stelle darstelle.“

Via Altpapier

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/K ... sgedrueckt

„Jim Knopf“-Film und Diskriminierung: „Jim Knopf“ zeigt, dass man auch ohne die schlimmsten Rassismen dem Original treu bleiben kann. Am Sexismus wurde aber festgehalten.

http://www.taz.de/!5496205/

"Wörter sind nicht gut oder schlecht, ihre Bedeutung funktioniert immer nur im Kontext", sagte er im Deutschlandfunk Kultur. Und er bitte doch darum, "so gnädig zu sein", diesen Kontext mit einzubeziehen. "Bei diesem Tweet war nun erkennbar das Wort nicht gebraucht in einem Sinne von: das gehört so dazu, sondern es war in Zitaten." In einem solchen Zusammenhang fühle er sich von dem Wort auch nicht beleidigt, sagt Mangold, der als Sohn einer schlesischen Mutter und eines nigerianischen Vaters in Heidelberg geboren wurde.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/nac ... _id=415896

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 17. April 2018, 20:50

1996: Fast Regierungschefs wollte ARD-Struktur bis Mitte 1999 auf Prüfstand stellen

Die Regierungschefs ... stimmen darin überein, daß die regionalen Programme der ARD-Landesrundfunkanstalten (Dritte Programme) sowie die Verpflichtung zur Ausstrahlung des ARD-Gemeinschaftsprogramms und des ZDF-Hauptprogramms beibehalten werden. Sie nehmen in Aussicht, eine Novellierung des ARD-Staatsvertrages hinsichtlich Art und Umfang der Beteiligung der einzelnen Rundfunkanstalten bis spätestens Mitte 1999 vorzunehmen.

Eine auf einzelne Anstalten bezogene Veränderung der ARD-Struktur wird von den jeweils betroffenen Ländern mit dem Ziel geprüft, innerhalb der am 1. Januar 1997 beginnenden Gebührenperiode konkrete Lösungen anzustreben, die eine zügige Umsetzung ermöglichen. Die Ministerpräsidentenkonferenz befaßt sich bis spätestens Mitte 1999 mit den diesbezüglich bis dahin erreichten Ergebnissen.

Protokollerklärung des Landes Baden-Württemberg, des Freistaates Bayern, der Länder Berlin und Brandenburg, der Freien Hansestadt Bremen, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, des Saarlandes, des Freistaates Sachsen, der Länder Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein und des Freistaates Thüringen zum Rundfunkstaatsvertrag sowie zum ARD-Staatsvertrag (Dezember 1996)

http://www.urheberrecht.org/law/normen/ ... AeStV.php3

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 16. April 2018, 21:22

Christoph Augenstein wird neuer RBB-Direktor

Patricia Schlesinger setzt den Umbau des RBB fort: Christoph Augenstein soll als neuer Direktor Produktion und Technik effizienter machen. Zudem kehrt Kurt Krömer ins Programm zurück.

Seit 2016 ist er medienübergreifend für den gesamten aktuellen Sende- und Produktionsbetrieb des WDR in Köln, den Ereigniskanal Phoenix und die Auslandsstudios des WDR verantwortlich, seit Anfang 2017 ist er zudem stellvertretender Produktionsdirektor. Zugleich steht Augenstein für journalistische Kompetenz mit einschlägiger Radioerfahrung bei Eins Live. Für seine journalistischen Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Civis-Medienpreis. Augenstein wird das neue Amt voraussichtlich im Spätsommer antreten.

https://www.tagesspiegel.de/medien/rund ... 68590.html

Re: Presseschau

Beitrag von MrMadMarkus » 15. April 2018, 16:29

Skripal-Gift: Schweizer Labor verweigert Kommentar zu Lawrows Aussagen

„Nur die Organisation für das Verbot chemischer Waffen kann diese Aussage kommentieren. Aber wir können wiederholen, was bereits vor zehn Tagen gesagt wurde: Wir haben keine Zweifel daran, dass das Labor Porton Down die Substanz identifiziert hat. Genauso wie Spiez ist Porton Down ein Labor der OPCW. Die Verifikationsstandards sind so hoch, dass man sich auf die Ergebnisse verlassen kann“, wird im Twitter-Account des Labors mitgeteilt.

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 15. April 2018, 14:47

Der russische Außenminister Lawrow machte gestern die Analyseergebnisse des schweizer „Spiez“-Instituts öffentlich. Das Institut untersuchte Proben, die von der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) am Tatort entnommen wurden. Es fand sich nicht nur das hochgiftige А234 in reinster Form, sondern auch ein Betäubungsmittel namens BZ, mit dem höchstwahrscheinlich in Wahrheit Vater und Tochter Skripal angegriffen wurden. Drei Ergebnisse fallen ins Auge.


1. Die Giftdosis hätte die Skripals töten müssen.
2. Wie konnte die Konzentration und Reinheit des Giftes in den Proben so hoch sein? Das Gift verflüchtigt sich schnell und wurde am Tatort entnommen.
3. Zum anderen fanden die schweizer Experten ein zusätzliches Gift, welches jedoch nicht tödlich ist. Es heißt BZ und setzt Menschen mehrere Tage „außer Gefecht“.


Kompletten Beitrag lesen auf Friedensblick.de...

Titel, Thesen, Agitprop

Beitrag von MrMadMarkus » 14. April 2018, 20:00

Von der Achse des Guten

Aus dem Hamburger Abendblatt: "Das Kulturmagazin "Titel Thesen Temperamente" (ttt) bewies am Sonntag, dass manche in der ARD Sendung mit Sendungsbewusstsein verwechseln. Dort ging es um die "Gemeinsame Erklärung" gegen "illegale Masseneinwanderung". Diese Erklärung ist in der Tat inhaltlich dünn, aber von klugen Zeitgenossen unterschrieben worden wie Uwe Tellkamp, Henryk M. Broder oder Max Otte. Bei "ttt" halten vier Intellektuelle dagegen, malen wortreich rechte Teufel an die Wand und dürfen in den zwei Sätzen (!) der Erklärung achteinhalb Minuten schürfen. Am Ende schrauben sie sich bis zu einem "Angriff auf unsere liberale Gesellschaft und die Demokratie" sowie "völkischen Nationalismus" hoch. Nur: Warum ist bei "ttt" eigentlich niemand auf die Idee gekommen, mit einem Unterzeichner zu sprechen? Matthias Matussek oder Henryk Broder lassen doch keine Kamera aus. Die Antwort liefert die Redaktion Tage später im Internet nach: "Auf eine Stellungnahme haben wir ... bewusst verzichtet, weil es um die Außenwahrnehmung und nicht die Selbsteinschätzung der Initiatoren ging." Wie man es eben macht, wenn es mehr um Agitprop als um Journalismus geht." / Link zum Fundstück


https://www.abendblatt.de/meinung/artic ... treit.html

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 14. April 2018, 19:37

…Das Flaggschiff des Springer-Verlags, Die Welt, fordert, man solle „das Assad-Regime mit einem Waffengang auslöschen“ und „mit Hunderttausenden von Soldaten“ nach Syrien ziehen, um „im schlimmsten Fall gegen Russen und Iraner zu kämpfen“.

Das erinnert nicht nur sprachlich an Hitler und Goebbels, die ihre Kriegsziele ebenfalls mit Vokabeln wie „auslöschen“ und „vernichten“ beschrieben. Auch inhaltlich ist es durchaus mit Hitlers verbrecherischen Wahnsinnsplänen vergleichbar. Der Kampf von Hunderttausenden amerikanischen und europäischen Soldaten „gegen Russen und Iraner“ würde unvermeidlich zu einer nuklearen Konfrontation führen, die die Menschheit kaum überleben dürfte.


Weiterlesen auf www.wsws.org...

Re: Presseschau

Beitrag von MrMadMarkus » 13. April 2018, 12:33

Etappensieg gegen die Facebook-Zensoren

Wenn das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (Netz-DG) ein Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit in Deutschland ist, dann könnte der Beschluss 31 O 21/18 des Landgerichts Berlin so etwas wie das Gegengift sein. Erstmals stoppt ein deutsches Gericht die täglich massenhaft vorkommenden Löschungen legitimer Inhalte bei Facebook. Eine Entscheidung, die ganz erhebliche nationale und internationale mediale Resonanz verursachte (siehe ...


:D

Re: Presseschau

Beitrag von MrMadMarkus » 12. April 2018, 20:33

Maren hat geschrieben:"Mob" ist also, wer die Methoden Israels fragwürdig findet. Ich glaube, das steht auch in den Springerleitlinien.


Doppelstandards!

Wieder und wieder jeden echten oder eingebildeten Fehltritt Israels lautstark anprangern, aber bei PLO und Hamas nicht mal ansatzweise so kritisch sein, dass ist der Standard westlicher Nahostberichterstattung.


Die gleiche Taktik die du den MSM bei der Berichterstattung über Russland und Syrien vorwirfst.

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 12. April 2018, 19:49

Aber trotzdem seltsam, sonst lässt sich der anti Israel Mob in der Presse nicht von Fakten die dem Narrativ widersprechen aufhalten.


"Mob" ist also, wer die Methoden Israels fragwürdig findet. Ich glaube, das steht auch in den Springerleitlinien.

Re: Presseschau

Beitrag von MrMadMarkus » 12. April 2018, 19:02

Maren hat geschrieben:Ich würde mir wünschen, dass du die Springerpresse nicht so oft bemühst. Die WOLLEN, dass DER Russe verantwortlich ist.Das steht so ähnlich in deren Unternehmensleitlinien. :P


Zeit und NTV haben die gleiche Meldung gebracht und sich später ebenfalls korregiert.

Und der tote Journalist war von der Hamas. Er hat mit einer Drohne die israelischen Stellungen ausgekundschaftet. Aber trotzdem seltsam, sonst lässt sich der anti Israel Mob in der Presse nicht von Fakten die dem Narrativ widersprechen aufhalten.

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 12. April 2018, 18:22

Toter Journalist in Gaza: Wo bleibt der Aufschrei?

Die israelische Armee hat bei den Protesten im Gazastreifen einen palästinensischen Journalisten erschossen. In Deutschland regt sich kaum ein Kollege darüber auf.

Ein Journalist ist tot, weil er seinen Job gemacht hat. Yaser Murtaja filmte am vergangenen Freitag die antiisraelischen Proteste im Gazastreifen. Er trug eine Schutzweste, die ihn mit der deutlich sichtbaren Aufschrift "PRESS" klar als Reporter kennzeichnete. Er stand mehr als hundert Meter vom Grenzzaun entfernt, der Israel vom Gazastreifen trennt. Trotzdem nahm ihn mutmaßlich ein Scharfschütze der israelischen Armee unter Beschuss. Die Kugel traf Murtaja seitlich an einer ungeschützten Stelle.


Weiterlesen auf Spiegel.de...

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 12. April 2018, 18:14

Ich würde mir wünschen, dass du die Springerpresse nicht so oft bemühst. Die WOLLEN, dass DER Russe verantwortlich ist.Das steht so ähnlich in deren Unternehmensleitlinien. :P

Re: Presseschau

Beitrag von MrMadMarkus » 12. April 2018, 15:26

Und jetzt eine interessante Wendung die hier perfekt rein passt. Schnelligkeit ging vor Sorgfalt.

"In einer früheren Fassung des Artikels haben wir anhand einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP verbreitet, die OPCW hätte die "russische Herkunft" des Gifts bestätigt. Tatsächlich bestätigen die Experten, dass es sich um Nowitschok handelt, das in Russland erfunden wurde. Woher das eingesetzte Gift stammt und wer es verwendet hat, ist weiter offen."

Re: Presseschau

Beitrag von MrMadMarkus » 12. April 2018, 14:26

Vier Labore bestätigen russische Herkunft von Gift im Skripal-Fall

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat die britischen Angaben bestätigt, nach denen der frühere russische Doppelspion Sergej Skripal mit dem Nervengift Nowitschok aus russischer Herkunft vergiftet wurde.

Bei einer Untersuchung von Blutproben von Skripal und seiner Tochter durch vier Labore seien die „Untersuchungsergebnisse Großbritanniens in Bezug auf die Identität der toxischen Chemikalie bestätigt“ worden, erklärte die OPCW in einem in London vorgelegten Kurzbericht.

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 10. April 2018, 20:35

Georg Restle: "Wir brauchen grundlegende Reformen"

"Monitor"-Chef Georg Restle fordert ein klares öffentlich-rechtliches Profil: Weniger Sportrechte, mehr Information in der Prime Time und ein Ende des Radio-"Gedudels".

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 9. April 2018, 19:25

WDR stellt Korrespondenten frei

Er soll einer Praktikantin Pornos gezeigt und anzügliche Nachrichten verschickt haben: Der beschuldigte WDR-Korrespondent ist laut einem Medienbericht beurlaubt worden.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/wdr-ste ... 01778.html

Fall sexueller Belästigung beim WDR blieb weitgehend folgenlos

http://www.sueddeutsche.de/medien/me-to ... -1.3931619

WDR ermahnt Korrespondenten: Ermahnt, aber nicht abgemahnt. Ein WDR-Korrespondent bringt Chefredakteurin Sonia Mikich in Erklärungsnöte.

https://www.tagesspiegel.de/medien/sexu ... 42154.html

Personal-Vertreterin wirft WDR-Chefs vor, bei sexueller Belästigung wegzuschauen.

Krisenmodus in Köln: Berichte über einen zudringlichen WDR-Korrespondenten haben erste Konsequenzen – aber nicht für die Betroffenen. Die Chefin des Personalrats, Christiane Seitz, zieht sich aus einem Gremium zurück. Sie wirft Intendant Tom Buhrow und Fernsehdirektor Jörg Schönenborn Untätigkeit vor, berichten "stern" und Correctiv. Buhrow und Schönenborn würden "Schwarzer-Peter-artig" die Verantwortung weitergeben.

http://www.turi2.de/aktuell/personal-ve ... zuschauen/

Christiane Seitz. Die Vorsitzende des Personalrates ist ebenfalls Mitglied des Verwaltungsrates und in ihrer Rolle auch Mitglied im so genannten Interventions-Ausschuss, von dem sie nun ihren Rücktritt verkündete. Intendant Tom Buhrow hatte den Ausschuss 2015 eingeführt, um Missbrauchsvorwürfe zu prüfen. Das Gremium habe auch das Mandat, arbeitsrechtliche Konsequenzen vorzuschlagen, die dann von der Personalabteilung umgesetzt würden

„Hier wird die Verantwortung auf den Kopf gestellt“, schrieb sie. „Der Personalrat und die Gleichstellungsbeauftrage werden Schwarzer-Peter-artig in den Vordergrund geschoben – als seien sie die Handlungsmächtigen (Subtext: die Nicht-Handelnden) in dieser Angelegenheit.“ Entscheiden aber könnten nur die Vorgesetzten: wie Fernsehdirektor Jörg Schönenborn und Intendant Buhrow.

http://meedia.de/2018/04/06/streit-um-v ... om-buhrow/

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat sich einige Monate vor Beginn der #MeToo-Debatte intensiv mit dem Thema sexuelle Belästigung befassen müssen. Entsprechenden Vorwürfen einer Mitarbeiterin und einer früheren Praktikantin ging unter anderem die WDR-Chefredakteurin Fernsehen, Sonia Mikich, nach.

https://www.presseportal.de/pm/6329/3907376

"Übergriffe und Machtmissbrauch dulde ich nicht": Der WDR-Intendant wehrt sich gegen Vorwürfe, der Sender reagiere bei sexueller Belästigung zu lax.

https://www.tagesspiegel.de/medien/umga ... 52742.html

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 9. April 2018, 19:23

Perspective Daily-Mitgründerin Maren Urner über die Zwänge und Grundlagen der Berichterstattung

"Im Gehirn gibt es kein Faktenzentrum", sagt die Neurowissenschaftlerin Maren Urner. Tatsachen und Zusammenhänge können wir laut Urner nur "mit Gefühlen sinnvoll einordnen." Mit diesen Gedanken wirft die Mitgründerin von Perspective Daily eine zwar altbekannte, aber dennoch aktuelle Frage auf. Nämlich: Wie objektiv kann Journalismus eigentlich sein?

Das Journalismus nicht radikal objektiv sein kann, sei "eine Binse". Im Interview mit Telepolis verweist Urner auf ein grundlegendes Phänomen, wenn über Objektivität im Journalismus diskutiert wird. Einerseits würden hochrangige Medienvertreter den Rezipienten einen objektiven Journalismus versprechen, andererseits aber zugleich in Diskussionen relativieren. Urner vertritt die Auffassung: Von Objektivität im Journalismus solle allenfalls dann gesprochen werden, wenn es darum geht, zu erklären, "warum Journalismus nicht objektiv sein kann."

https://www.heise.de/tp/features/Weil-J ... 12238.html

Kai Gniffke weiß, dass seine Journalisten nicht objektiv im umfassenden Sinne recherchieren, auswählen und berichten können, er weiß, dass die "Tagesschau" nicht radikal unvoreingenommen und wertfrei sein kann - quasi wie eine metaphysische Instanz. (...) Sprechen Journalisten von "objektiv", wollen sie in keine philosophische Debatte eingreifen, sondern haben das Alltagsverständnis von "objektiv" im Sinn: möglichst unvoreingenommen und neutral zu berichten. Dafür gibt es Kriterien. … Vollständigkeit, Gefühlsvermeidung, Trennung von Nachricht und Meinung, Neutralität, Transparenz, Strukturierung - und Wahrheit. … "Nicht objektiv" heißt für Leser: Skandalisieren, dramatisieren, wichtige Fakten verschweigen, Meinungen als Nachricht tarnen. "Objektiv" wäre das Gegenteil.

https://kress.de/news/detail/beitrag/13 ... ektiv.html

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 8. April 2018, 19:50

Bundesverfassungsgericht: Mündliche Verhandlung in Sachen „Rundfunkbeitrag“

am Mittwoch, 16. Mai 2018, 10.00 Uhr und
am Donnerstag, 17. Mai 2018, 10.00 Uhr

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts wird über die folgenden 4 Verfassungsbeschwerden

Aktenzeichen:1 BvR 1675/16, 1 BvR 745/17, 1 BvR 981/17, 1 BvR 836/17

welche die Erhebung des Rundfunkbeitrags zum Gegenstand haben, verhandeln.

Das Bundesverfassungsgericht prüft am 16. und 17. Mai (jeweils ab 10 Uhr) die Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags . Der zweitägigen Verhandlung in Karlsruhe liegen vier Verfassungsbeschwerden zugrunde (1 BvR 1675/16, 1 BvR 745/17, 1 BvR 836/17, 1 BvR 981/17).

Die Beschwerdeführer betrachten den und sprechen den Ländern, die den Beitrag im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag geregelt haben, die Gesetzgebungskompetenz ab. Außerdem rügen sie Verstöße gegen den allgemeinen Gleichheitssatz. Der Beitrag sei verfassungswidrig, weil er unabhängig vom Vorhandensein von Empfangsgeräten erhoben werde.

So würden bei einer Erhebung pro Wohnung unabhängig von der Zahl der dort lebenden Menschen Ein-Personen-Haushalte gegenüber Mehr-Personen-Haushalten benachteiligt. Ungerechtfertigt sei darüber hinaus, dass der Beitrag auch für Zweitwohnungen anfalle, obwohl die Beitragszahler nicht gleichzeitig in mehreren Wohnungen Fernsehen und Radio nutzen könnten.

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts wird sich auch mit der Beschwerde des Autovermieters Sixt befassen, der die Bemessung des Beitrags nach der Anzahl von Betriebsstätten, Beschäftigten und Firmenfahrzeugen als unrechtmäßig empfindet. Unternehmen mit vielen Filialen würden so klar benachteiligt.

Re: Presseschau

Beitrag von MrMadMarkus » 7. April 2018, 16:25

Bundesverfassungsgericht prüft Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags

Ist der Rundfunkbeitrag rechtens? Mitte Mai verhandelt das Bundesverfassungsgericht über die Gebühr, die pro Wohnung erhoben wird. Es liegen Verfassungsbeschwerden vor, die Kläger kritisieren mehrere Punkte.

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 7. April 2018, 13:41

Die britische Nowitschok-Inszenierung ist schlecht einstudiert. Beim Drehbuch wurde gestrudelt, die Dramaturgie stolpert über immer offensichtlichere Widersprüche und einige wichtige Akteure weigern sich, Londons Regieanweisungen Folge zu leisten.


Das Nowitschok-Märchen: Skripal-Inszenierung hat einen langen Vorlauf - Teil 1 von Rainer Rupp

Das "Nowitschok"-Märchen, das die britische Regierung der Welt in den letzten Wochen vorgespielt hat, ist weitgehend der britisch-amerikanischen TV-Spionageserie "Strike Back" ("Schlag zurück"), nachempfunden, in dem von den bösartigen Russen geführte, dunkle Mächte mit extrem gefährlichen chemischen Waffen einen geheimen Krieg gegen den guten und edlen Westen führen. Aber damit nicht genug: Die britische Regierungsversion von "Strike Back" hat auch ein Happy End parat, das Hollywood alle Ehre machen würde. Die beiden Opfer des angeblich "russischen" Mordanschlags mit dem Nervengift, das laut offiziellen Stellungnahmen Londons in "militärischer Güte" eingesetzt wurde und das "fünf- bis achtmal tödlicher" sei als die vergleichbare US-amerikanische VX-Chemiewaffe, sind laut Presseerklärung des Krankenhauses in Salisbury auf dem Weg der Genesung.

Weiterlesen auf RTdeutsch...

Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 6. April 2018, 19:09

Lula da Silvas Verhaftung und das schwarze Loch des Tagesschau-Journalismus

Die Brasilien-Berichterstattung der Tagesschau ist ein exemplarischer Fall für die publizistische Forschung und ergäbe zweifellos quellenreiche Magisterarbeiten und Dissertationen. Mit ein paar wenigen, aktuellen Beispielen sei ihr Versagen angedeutet.

In zwei kurzen Auftritten, einer davon im Studio, versuchte vor wenigen Tagen Matthias Ebert, frisch eingesetzter Korrespondent vom ARD-Studio Rio de Janeiro, die Lage am Ort des Geschehens zu deuten, was ihm nicht ohne weiteres gelingen mochte. Als Tagesschau-Online-Analyst wurde Ebert von Ivo Marusczyk vom ARD-Studio Buenos Aires sekundiert.


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Re: Presseschau

Beitrag von Maren » 5. April 2018, 22:28

Die schlimmste humanitäre Situation der letzten 50 Jahre

Die Lage im Jemen ist weiterhin katastrophal: Die Anzahl der registrierten Toten liegt zwischen 10.000 und 17.000, 8.4 Mio. Menschen sind am Verhungern und 17 Mio. leiden Hunger – die Zahl derjenigen, die humanitäre Hilfe benötigen, ist im Gegensatz zu 18 Mio. Anfang 2017 auf ganze 22.1 Mio. gestiegen.[3] Mehr als 1 Mio. leiden an der durch den Krieg ausgebrochenen Choleraepidemie und seit März 2018 muss der Jemen zusätzlich gegen die schnelle Verbreitung der Infektionskrankheit Diphtherie mit einer Letalitätsrate von 5,6% kämpfen.[4] Nach Angaben von Geert Cappelaere, dem UNICEF–Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika, sterbe alle zehn Minuten ein Kind in Jemen an den Folgen des Krieges und den einhergehenden vermeidbaren Krankheiten.[5] Der UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock bezeichnete die Lage im Januar 2018 als die schlimmste humanitäre Situation der gesamten letzten 50 Jahre.


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